Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird im "Fall Laura Freigang" aktiv. "Die Anti-Doping-Kommission des DFB prüft den Sachverhalt und die ihr übermittelten Unterlagen und entscheidet anhand der Prüfung über das weitere Verfahren", teilte der Verband mit.
Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hatte am Freitag drei "Strikes" der Nationalspielerin und Kapitänin des Bundesligisten Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten bestätigt. Die NADA machte den Vorgang mit Blick auf die Meldeversäumnisse im Zusammenhang von Dopingproben während des WM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen (2:0) publik, bei dem Freigang nicht zum Kader gehörte.
Die NADA sprach von einem "möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen" und leitete den Fall an den DFB weiter. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig. Bei drei "Strikes" ist als Strafmaß eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.