Ein lockerer Spruch geht Alexandra Popp leicht von den Lippen, das war auch nach dem richtungsweisenden Sieg gegen Dänemark nicht anders. Ob sie sich wünsche, dass Horst Hrubesch länger Bundestrainer der deutschen Fußballerinnen bleibe, wurde sie nach dem 3:0 (2:0) in Rostock gefragt. "Grundsätzlich glaube ich, würden wir nicht nein sagen, aber wir wissen natürlich, wie seine Frau tickt", sagte die Kapitänin lachend.
Das DFB-Team hatte zuvor den direkten Vergleich gegen den Hauptkonkurrenten Dänemark gewonnen, und das fast so lässig, wie Popp hinterher über Interimsbundestrainer Hrubesch plauderte. Frau Hrubesch habe noch mal "ein Auge zugedrückt", meinte Popp schmunzelnd: "Von daher: Danke Angelika, dass wir ihn hier haben."
Neben der Stürmerin dankte noch eine ganze Reihe weiterer Nationalspielerinnen ihrem Coach, der dem Team offenbar wieder eine gesunde Leichtigkeit, Selbstvertrauen und Spielstärke vermittelt hat.