Europas Norden steht geschlossen gegen Gianni Infantino. Im FIFA-Machtkampf haben die Verbände aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Island und den Färöer dem Präsidenten des Fußball-Weltverbandes ihr Misstrauen ausgesprochen. "Die sechs nordischen Fußballverbände haben das Vertrauen in den FIFA-Präsidenten verloren und sind zutiefst besorgt über die Führung und die Entscheidungen auf höchster Ebene innerhalb der Organisation", verkündeten die Verbände nach einem Treffen in Helsinki. Prominenteste Infantino-Gegnerin aus dem Norden ist die norwegische Präsidentin Lise Klaveness.
"Die nordischen Fußballverbände stehen fest an der Seite der UEFA und den von ihren Nationalverbänden gemeinsam vorgeschlagenen Maßnahmen", hieß es aus Helsinki: "Wir erwarten von der FIFA verbindliche Zusicherungen, dass sie ihre Governance-Strukturen und Wettbewerbe niemals wieder für Privateigentum öffnet."