Der Sport-Tag

Der Olympische Eid wird verändert

14.07.2021 | 13:45 Uhr

Für Gleichberechtigung und Solidarität und gegen Diskriminierung: Für die Spiele in Tokio wird der traditionelle Olympische Eid verändert. So werden bei der Eröffnungsfeier am 23. Juli nicht drei Teilnehmende die Grußformel sprechen, sondern sechs. Wie das Internationale Olympische Komitee weiter mitteilte, werden aus den Reihen der Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Kampfrichterinnen und Kampfrichter jeweils zwei Vertreter dabei sein, je eine Frau und ein Mann.

Dies sei nur eine von vielen Maßnahmen des IOC und des Organisationskomitees, Frauen im Sport auf allen Ebenen und in allen Bereichen zu fördern, hieß es in der Mitteilung des IOC. Auch die auszusprechenden Worte werden angepasst. Künftig heißt es demnach zunächst "Im Namen aller Wettkämpfer...", "Im Namen aller Kampfrichter..." oder "Im Namen aller Trainer und Offizieller...". Anschließend wird der Eid ergänzt um die Begriffe Fairplay, Inklusion und Gleichberechtigung. "Wir stehen solidarisch zusammen und verpflichten uns zu einem Sport ohne Doping, ohne Betrug und ohne jegliche Form der Diskriminierung", heißt es dann weiter.

Verwendete Quelle: ntv.de