Donnerstag, 03. Oktober 2019Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & David Bedürftig
21:03 Uhr

Werder-Lazarett lichtet sich etwas: Toprak kehrt zurück

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Endlich zurück auf dem Platz: Werders Ömer Toprak.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Werder Bremens Abwehrspieler Ömer Toprak steht nach fünfwöchiger Verletzungspause vor einem Comeback. Der Innenverteidiger des Fußball-Bundesligisten absolvierte sämtliche Trainingseinheiten in dieser Woche und meldete sich nun endgültig zurück. "Ich bereite mich mental darauf vor, dass am Sonntag Spieltag ist", sagte Toprak vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag (18.00 Uhr, im Liveticker auf n-tv.de). Trainer Florian Kohfeldt sicherte dem 30 Jahre alten Neuzugang von Borussia Dortmund indirekt einen Startelf-Einsatz zu. "Wenn nichts mehr passiert, wird Ömer beginnen", sagte der 36 Jahre alte Coach. Toprak kam bislang in zwei Partien für die Hanseaten zum Einsatz und zog sich am zweiten Spieltag bei 1899 Hoffenheim (2:3) eine Wadenverletzung zu. "Nicht spielen zu können, ist das Schlimmste, was es gibt. Da fühle ich mich überhaupt nicht wohl", sagte Toprak.

19:48 Uhr

IOC-Chef Bach: Fall Salazar "sehr besorgniserregend"

IOC-Präsident Thomas Bach hat den Fall Salazar als "sehr besorgniserregend" bezeichnet. Die Aufarbeitung sei nun zunächst Sache der Welt-Anti-Doping-Agentur. "Ich bin zuversichtlich, dass die WADA dort den sich nun ergebenden Fragen nachgeht", sagte Bach auf einer Pressekonferenz in Lausanne im Anschluss der Sitzung der IOC-Exekutive.

Hintergrund ist der Dopingskandal um das Nike Oregon Project (NOP). Der 61 Jahre alte NOP-Chef Alberto Salazar wurde wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt. Das hatte die Anti-Doping-Agentur der USA nach vierjährigen Ermittlungen mitgeteilt. Beim NOP trainieren seit Jahren zahlreiche Weltklasseläufer, seit 2018 auch die deutsche Spitzenläuferin Konstanze Klosterhalfen.

18:37 Uhr

Tsubasa-Gedächtnis-Doppelfallrückzieher in der Thai-League

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Die Thai League, die höchste Spielklasse im thailändischen Fußball, hat einen echten Hochkaräter hervorgebracht: In Gedenken an Tsubasa Ozora, Comicfigur der Manga-Serie "Captain Tsubasa" und der Fernsehserie "Die tollen Fußballstars", stiegen gleich zwei Spieler zum Fallrückzieher hoch und knallten den Ball mit vereinten Kräften ins Netz.

19:12 Uhr

Optimismus: Lückenkemper und Co. haben "Bock" auf die WM-Staffel

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"Das wird gut werden." Gina Lückenkemper will bei der WM in Doha mit der Staffel voll angreifen.

(Foto: imago images/Chai v.d. Laage)

Die deutschen Sprinterinnen gehen trotz der bescheidenen Ergebnisse in den Einzelwettbewerben voller Optimismus in die 4x100-m-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Doha. "Dass es im Einzel nicht geklappt, heißt nicht, dass es in der Staffel nicht klappen kann. Wir haben alle Bock, und das wird auch gut werden", sagte Gina Lückenkemper vor dem morgigen Vorlauf (19.40 Uhr MESZ). Die Berlinerin hatte nach ihrem deutlichen Halbfinal-Aus über 100 m über Rückenschmerzen und schwere Beine geklagt, Tatjana Pinto bei ihrem Halbfinale über 200 m, in dem für sie ebenfalls Schluss war, mit muskulären Problemen zu kämpfen. "Sie haben wieder trainiert, waren auf der Bahn. Ich bin überzeugt, dass wir eine starke Staffel aufbieten können", sagte Bundestrainer Alexander Stolpe.

Den deutschen Vierer werden voraussichtlich 200-m-Halbfinalistin Lisa-Marie Kwayie und die Leverkusenerin Yasmin Kwadwo, die in Doha noch ohne Einsatz ist, komplettieren. In dieser Besetzung war die deutsche Staffel beim ISTAF Anfang September in Berlin 41,67 Sekunden gelaufen, damit geht sie als Jahresweltschnellste an den Start. USA und Jamaika sind allerdings 2019 noch nicht in Bestformation angetreten. "Wir haben gezeigt, was wir draufhaben. Sollten wir das auch in Doha hinkriegen, dann kann das Ganze auch wirklich großartig werden", sagte Lückenkemper. Die letzte WM-Medaille für eine deutsche Frauenstaffel gab es 2009 in Berlin mit Bronze.

17:57 Uhr

Röhler über Wüsten-WM: "Nicht die Sportart, die ich liebe"

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Thomas Röhler schwärmt noch immer von London 2017.

(Foto: imago/Chai v.d. Laage)

Erschütternd, so empfindet Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler die Leichtathletik-WM in Doha: "Die ersten Tage im TV waren schon traurig und ernüchternd. Das war nicht die Sportart, die ich liebe", sagte der 28-Jährige, der auch Athletensprecher im Weltverband IAAF ist: "Ich würde mir wünschen, dass man in Länder und in Stadien geht, wo das besser präsentiert wird, wofür wir leben."

  • Röhler, der am Samstag mit der Qualifikation (15.30 Uhr) in die WM startet, verwies als Gegenbeispiel auf die Weltmeisterschaften 2017 in London. "Das ist, wie Leichtathletik aussieht, warum wir diesen Sport lieben. Das war mein Traum", sagte der Jenaer.
  • Sorgen bereitet Röhler zudem der Blick auf die Nachhaltigkeit der laufenden Wettbewerbe und vor allem der Fußball-WM 2022. "Ich habe eben den Taxifahrer gefragt, wie er das alles findet. Der hat gesagt, das ist ein Riesenevent, aber er wusste auch nicht, was aus den acht Fußballstadien nach der WM wird", sagte Röhler: "Als Rio-Olympiasieger habe ich auch da mal zurückgeblickt, die veralteten Stätten gesehen. Es ist immer traurig, wenn die Nachhaltigkeit nicht funktioniert."
17:21 Uhr

Im Eiltempo: Alexander Zverev marschiert in Peking ins Viertelfinale

Der Weltranglistensechste Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking das Viertelfinale erreicht. Der 22-jährige, an Nummer zwei gesetzt, gewann gegen den kanadischen Jungstar Felix Auger-Aliassime mit 6:3, 6:1 und trifft in der Runde der letzten Acht auf Sam Querrey (USA). Zverev ist der einzige deutsche Spieler bei dem mit knapp 3,7 Millionen Dollar dotierten Hartplatzturnier.

16:13 Uhr

Zehnkämpfer Kazmirek stolpert über Hürden - null Punkte

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Der Moment, in dem alle Träume zerplatzen.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Oh wie Schade! Für Kai Kazmirek ist der Zehnkampf bei der Leichtathletik-WM in Doha bereits nach sechs Disziplinen praktisch beendet. Der WM-Dritte schied über 110 Meter Hürden nach einem Wackler am vierten Hindernis aus und hat damit keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung.

Kazmirek hatte vor zwei Jahren Bronze gewonnen, in Katar lag er nach dem ersten Tag auf Platz sieben und strebte einem Ergebnis von etwa 8400 Punkten entgegen. Noch im Wettbewerb sind Niklas Kaul (14.64 Sekunden) und Tim Nowak (14.60). Sie liegen derzeit auf den Plätzen 11 und 15.

15:24 Uhr

Daumen im Mund: Hakimi widmet BVB-Tore zukünftigem Baby

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Seine beiden Tore in der Champions League bejubelte Borussia Dortmunds Achraf Hakimi mit einem Daumen im Mund. Einen Tag nach dem 2:0 (1:0)-Sieg des Fußball-Bundesligisten bei Sparta Prag verriet er den Grund: Der 20-Jährige wird Vater. Auf Instagram postete Hakimi ein Foto mit seiner Freundin Hiba Abouk und sich selbst, darunter schrieb er auf spanisch: "Gestern habe ich meiner Frau versprochen, dass ich mit einem klaren Ziel aufs Feld gehen werde: Ein Tor zu erzielen, das unserem zukünftigen Baby gewidmet ist. Die Freude und der Enthusiasmus trieben mich dazu, nicht ein, sondern zwei zu markieren."

Die 32 Jahre alte spanische Schauspielerin schrieb unter das Foto: "Gott sei Dank, dem Leben, dem Universum und allen, die sich über diese Nachricht freuen." Hakimi, der noch bis zum Sommer von Real Madrid ausgeliehen ist, ist der erste Marokkaner, dem in der Königsklasse zwei Treffer in einem Spiel gelangen.

15:03 Uhr

Lonzo Ball zu Zion Williamson = krachender Alley-Oop-Dunk

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 Die New Orleans Pelicans sind bereit für die neue NBA-Saison. Schon am zweiten Tag im Trainingslager harmonierten die neuen Spieler Lonzo Ball (kam von den LA Lakers) und Zion Williamson (Nummer eins Draft-Pick) hervorragend: Bei Einwurf-Übungen schickt Ball seinen neuen Teamkollegen hoch über den Ring und Williamson ließ sich nicht lange bitten und stopfte den Basketball in seiner unnachahmlichen Manier in den Ring. Guard Frank Jackson war zunächst schockiert: "Aber dann realisierst du: 'Oh, es ist ja Zion.'"

14:15 Uhr

"Clown": Aubameyang keilt auf Twitter gegen BVB-Boss Watzke

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Huch, was ist denn da so plötzlich eskaliert? BVB-Boss Hans-Joachim Watzke stichelte gestern in der "Süddeutschen Zeitung" gegen Ex-Spieler Pierre-Emerick Aubameyang. Soeben schlug der 30-Jährige bitterböse zurück.

  • Watzke hatte im Interview über die astronomischen Gehälter in England gesprochen.
  • Dabei konnte er sich den Seitenhieb nicht verkneifen: Aubameyang, der beim FC Arsenal "großartig" spiele, "wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut, aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig." Denn der Ex-BVBler spielt mit seinem Klub "nur" in der Europa League.
  • Aubameyang antwortete jetzt bei Twitter - und fand Watzkes Aussage wohl gar nicht lustig. "Es ist besser für Sie, wenn ich niemals darüber spreche, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe. Herr Watzke, Sie sind so ein Clown.", heißt es.
  • "Ich erinnere mich an die Zeit, als Sie sagten, wir werden Ousmane (Dembélé, Anm.d.Red.) niemals verkaufen und dann haben Sie mehr als 100 Millionen geboten bekommen und waren der erste, der das Geld gerne angenommen hat", schreibt der Gabuner weiter.
  • Und endet mit den Worten: "Sprechen Sie bitte niemals über Geld!!! Lassen Sie mich bitte in Ruhe."
13:46 Uhr

Videobeweis: "Halt die Klappe oder du musst auf die Tribüne"

Nicht nur kassiert RB Leipzig eine 0:2-Niederlage, sondern zusätzlich fliegt der Physiotherapeut von der Bank. Auch Trainer Julian Nagelsmann sieht gelb und beklagt Kommunikationsprobleme mit Schiedsrichter Miguel Lahoz.

13:15 Uhr

Nach Überfall auf Özil: Mann bekennt sich schuldig

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Özil und Kolasinac wurden im Juli überfallen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mann soll sich schuldig bekannt haben, bei dem Überfall auf den früheren deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und dessen Teamkollegen Sead Kolasinac dabei gewesen zu sein. Nach Informationen von Sky Sports England wollte der 30-Jährige, der in Untersuchungshaft sitzt, bei dem gescheiterten Angriff auf das Duo des Premier-League-Klubs FC Arsenal Uhren stehlen.

  • Ein zweiter Beteiligter, ein 26-Jähriger, solle morgen vor Gericht erscheinen.
  • Özil und der frühere Bundesliga-Profi Kolasinac waren Ende Juli in London von bewaffneten Gangstern, die auf Mopeds saßen, überfallen worden. Kolasinac wehrte die Täter mit bloßen Händen ab. Die Täter, die Helme trugen, flüchteten schließlich ohne Beute.
  • Rund zwei Wochen später kam es dann zu einer Auseinandersetzung vor Özils Anwesen. Dabei wurden zwei Männer von der Polizei festgenommen, die mit Özils Sicherheitsleuten aneinandergeraten waren. Sie müssen sich vom 6. November an vor Gericht verantworten.
12:30 Uhr

Alaba fehlt FC Bayern mit Rippenprellung, Boateng trainiert wieder

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Verletzte sich im Spiel gegen die Spurs: David Alaba im Zweikampf mit Tanguy Ndombele.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Der verletzte David Alaba muss beim FC Bayern München erst einmal mit dem Teamtraining aussetzen. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, erlitt der Außenverteidiger beim 7:2 in der Champions League gegen Tottenham Hotspur eine starke Rippenprellung. Der Österreicher sollte "leicht" im Leistungszentrum trainieren. Für die Bundesliga-Partie am Samstag (15.30 Uhr, im Liveticker auf n-tv.de) gegen die TSG 1899 Hoffenheim kann Trainer Niko Kovac nicht mit dem Einsatz von Alaba planen.

Der ebenfalls in London ausgewechselte Innenverteidiger Jérôme Boateng ist nach muskulären Problemen laut Klub-Angaben "wieder voll im Training". Der französische Weltmeister Lucas Hernández, der wegen einer Prellung oberhalb des rechten Knies zuletzt pausierte, setzt sein individuelles Aufbautraining fort.

11:30 Uhr

Ex-Münchner Rafinha steht kurz vor Libertadores-Finale

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Nach 38 Jahren ist Brasiliens Fußballverein mit der größten Fangemeinde nur noch ein torloses Remis vom erneuten Einzug ins Finale der südamerikanischen Copa Libertadores entfernt. In einer über weite Strecken überlegen geführten Partie sicherte sich Traditionsklub CR Flamengo mit dem 1:1 (0:0) bei Gremio Porto Alegre eine gute Ausgangsposition für das Halbfinal-Rückspiel am 23. Oktober in Rio de Janeiro.

  • "Wir hätten den Sieg verdient gehabt, haben aber zu viele Chancen ausgelassen. Jetzt werden wir es im Maracana zu unseren Gunsten entscheiden", sagte Flamengos Rechtsverteidiger Rafinha trotz gleich drei vom Video-Schiedsrichter aberkannten Toren für die Gäste.
  • Der langjährige Bundesligaprofi des FC Bayern hatte mit der Neutralisierung von Brasiliens Copa-America-Shooting-Star "Zwiebelchen" Everton großen Anteil am Remis.
  • Der Ex-Wolfsburger Bruno Henrique (69.) hatte "Fla" in Führung gebracht, Pepe (88.) für die ohne den verletzten Ex-Kölner Pedro Geromel angetretenen Hausherren ausgeglichen.
  • Der Sieger des rein brasilianischen Duells trifft im erstmals in einer einzigen Partie ausgetragenen Finale am 23. November in Chiles Hauptstadt Santiago auf den Gewinner des Stadtduells von Buenos Aires zwischen River Plate und Boca Juniors (Hinspiel 2:0).
10:49 Uhr

Patriots-Kicker steht mit Hüft-OP vor Saisonaus

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Trifft bei seinen Field-Goal-Versuchen fast immer, fällt nun aber wohl für die komplette Saison aus: Stephen Gostkowski.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Super-Bowl-Champion New England Patriots muss in der US-Football-Profiliga NFL lange ohne seinen Rekordspieler Stephen Gostkowski auskommen. Der erfolgreichste Kicker der Klubgeschichte wurde auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt, Angaben zur Verletzung machten die Patriots nicht. Nach ESPN-Informationen kann der 35-jährige Amerikaner in dieser Saison wegen einer bevorstehenden Hüft-OP gar nicht mehr eingesetzt werden. Gostkowski, dreimal mit New England Meister, hat in 204 Spielen für die Franchise bei 428 Versuchen 374 Fieldgoals erzielt. Seine 1775 Punkte sind eine Klub-Bestmarke.

Die Arizona Cardinals aus der Football-Profiliga NFL trauern um Bill Bidwill. Der langjährige Besitzer der Franchise starb am Mittwoch im Alter von 88 Jahren. Bidwill setzte sich bei den Cardinals, die 1988 von St. Louis nach Arizona umzogen, für Vielfalt ein. Unter anderem engagierte er die erste schwarze Frau in der NFL-Geschichte als Funktionärin. Auch für das erste schwarze Duo auf der Trainer- und Manager-Position sorgte Bidwill, als er Dennis Green und Rod Graves anheuerte.

10:28 Uhr

Frankfurt muss punkten, Zehnkämpfer vor Krönung - das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Einen fröhlichen Tag der Einheit wünsche ich Ihnen! Ein besonderer Tag, ich würde nämlich gar nicht in dieser Redaktion sitzen können, gäbe es kein gemeinsames Deutschland. Aber das nur am Rande, nun zum Sportlichen:

Borussia Dortmund kann siegen, beweist der Klub in der Champions League. Schön war es nicht, aber immerhin erfolgreich, hat Kollege Felix Meininghaus beobachtet. Weniger erfolgreich verlief der Abend für RB Leipzig, die dem Gegner Olympique Lyon quasi den Sieg schenkten. Nochmal Glück hatte Jürgen Klopps FC Liverpool. Wie es im Stadion war, können Sie hier von Kollege Hendrik Buchheister lesen.

Und heute so?

Es geht natürlich mit Fußball weiter. Europa feiert keinen freien Tag, sondern die Europa League. Und da sind gleich drei Bundesligisten beteiligt: Der VfL Wolfsburg ist zu Gast bei AS St. Étienne, Borussia Mönchengladbach muss bei Istanbul Basaksehir antreten (beide 18.55 Uhr) und Eintracht Frankfurt reist zu Vitória Guimaraes (21 Uhr, alle im Liveticker bei n-tv.de).

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Niklas Kaul hat Wumms im Arm.

(Foto: REUTERS)

Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha könnte es heute Medaillen für das deutsche Team geben. Christina Schwanitz ist im Kugelstoßen dabei (ab 21.35 Uhr) und die Zehnkämpfer schielen ebenfalls noch Richtung vordere Plätze. Nach ihrem ersten Tag stehen Kai Kazmirek, Niklas Kaul und Tim Nowak auf den Plätzen 7, 11 und 16. Doch am zweiten Wettkampftag gerät traditionell noch einmal alles kräftig durcheinander, insbesondere Kauls Lieblingsdisziplin - das Speerwerfen - steht noch an.

Tennis: Bei den China Open in Peking bestreitet Alexander Zverev sein Achtelfinale gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime.

Handball: Im Viertelfinale des DHB-Pokals kommt es zum Topduell SG Flensburg-Handewitt - TSV Hannover-Burgdorf.

Basketball: Der FC Bayern spielt gegen Olimpia Mailand in der Euroleague.

Lassen Sie uns gemächlich in den Sport-Tag starten. Auf die Plätze, fertig, los!

10:03 Uhr

Hammerwerfer bekommt bei WM Fairness-Medaille

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Nowicki kann sich doch noch über Bronze freuen.

(Foto: REUTERS)

Da beweist der Verband doch mal Fingerspitzengefühl: Der polnische Hammerwerfer Wojciech Nowicki hat nachträglich auch noch eine Bronzemedaille bei der Leichtathletik-WM in Doha zuerkannt bekommen. Dies teilte der Weltverband IAAF mit.

  • Das polnische Team hatte Berufung gegen die Gültigkeit des ersten Versuchs des drittplatzierten Ungarn Bence Halasz auf 78,18 Meter wegen Übertretens eingelegt. Eine Videoanalyse bestätigte, dass Bronzegewinner Halasz mit einem Fuß außerhalb des Hammerwurf-Rings gewesen war, sodass der Versuch eigentlich nicht hätte zählen dürfen.
  • Nowicki erhielt nachträglich Bronze, weil sein bester Versuch 77,69 Meter weit war und somit eigentlich der drittbeste Versuch der Konkurrenz.
  • Die Jury begründete ihre Entscheidung mit Fairplay. Halasz sei durch die Diskussion um die Gültigkeit nach seinem ersten Versuch bei den weiteren Würfen beeinflusst worden, von denen vier ungültig waren und einer bei 73,76 Metern landete.
  • Den vierten Weltmeistertitel in Serie sicherte sich der Pole Pawel Fajdek mit 80,50 Metern vor Quentin Bigot aus Frankreich, der 78,19 Meter weit warf. Ein deutscher Werfer war nicht am Start.
08:46 Uhr

Nike wehrt sich in Salazar-Affäre gegen Vorwürfe

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Lauf-Guru Alberto Salazar wurde wegen Dopings gesperrt.

(Foto: REUTERS)

Die Spitze des Sportartikel-Herstellers Nike hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach das Unternehmen in die Doping-Affäre um Trainer Alberto Salazar und das Nike Oregon Projects (NOP) verstrickt sei.

  • "Nike war niemals an Bemühungen beteiligt, Läufer systematisch zu dopen. Schon allein der Gedanke daran macht mich krank", schrieb Vorstandsboss Mark Parker in einer E-Mail an die Angestellten, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
  • Zuvor hatte das "Wall Street Journal" ("WSJ") berichtet, dass die höchsten Konzernkreise in die Affäre verwickelt seien. Demnach sollen Nike-Vertreter inklusive Parker von Salazar und Arzt Jeffrey Brown, die beide von den US-Dopingjägern für vier Jahre gesperrt wurden, per E-Mail über die Doping-Experimente informiert worden.
  • Laut "WSJ" sei ein Versuch - ob der Gebrauch von Testosteroncreme zu einem positiven Dopingtest führe - auf dem Gelände des Nike-Hauptquartiers durchgeführt worden.
  • In einer Mail, die dem "WSJ" vorliegt, soll Parker geantwortet haben: "Danke für das Update Jeff." Zudem habe er konkrete Nachfragen gestellt. "Ich hatte keinen Grund zu der Annahme, dass der Test nicht den Regularien entsprechen würde", schrieb Parker in seiner Mail: "Ich war entsetzt und schockiert darüber, dass dies der Fall sein kann."
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08:04 Uhr

Überragender Draisaitl führt Oilers zum Auftaktsieg in NHL

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Da macht jemand seinem guten Ruf alle Ehre: Eishockey-Star Leon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers ein Auftakt nach Maß in die neue Saison der nordamerikanischen Profiliga NHL gelungen. Beim 3:2 im kanadischen Duell gegen die Vancouver Canucks erzielte Draisaitl das erste Tor der Partie, die beiden weiteren Treffer durch Zack Kassian und Connor McDavid legte der 23-Jährige auf.

  • "Wir haben einen richtig guten Job gemacht. Klar ist man am Anfang ein bisschen nervös, aber wir haben das heute echt gut gelöst", sagte Draisaitl nach dem Spiel.
  • Und: "Am Anfang der Saison ist es immer noch so, dass das Timing noch nicht so ganz stimmt."
  • In der vergangenen Spielzeit hatte Edmonton trotz eines überragenden Draisaitl die Playoffs verpasst und gehörte zu den schlechtesten Teams der Liga.
  • Lean Bergmann musste sich mit den San Jose Sharks bei seinem NHL-Debüt mit 1:4 bei den Vegas Golden Knights geschlagen geben. Der 20-jährige Bergmann, der überraschend den Sprung in den Kader der Sharks geschafft hatte, kam 12:42 Minuten in der zweiten Sturmreihe zum Einsatz.