Donnerstag, 14. Mai 2020Der Sport-Tag

21:51 Uhr

Ferrari-Teamchef verteidigt Trennung von Vettel

Sebastian Vettels Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat die Trennung vom viermaligen Formel-1-Weltmeister zum Saisonende verteidigt. "Ich denke, wir haben die richtige Wahl getroffen. Mit Sebastian schließt sich ein Zyklus. Ich persönlich bewundere ihn sehr, es gibt sehr viel Wertschätzung", sagte Binotto.

  • Auf der anderen Seite habe sich die Welt verändert, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch bei technischen und sportlichen Aspekten. Ferrari sei nun dabei, das Fundament für einen "Zyklus des Sieges" zu schaffen, meinte Binotto weiter.
  • Mit Vettel habe man über verschiedene Perspektiven diskutiert und "vielleicht nicht dieselben Ziele" gehabt.
  • Vettel muss nach dann sechs Jahren Ferrari Ende dieser Saison verlassen. Neuer Ferrari-Teamkollege von Charles Leclerc wird der Spanier Carlos Sainz.
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21:07 Uhr

Österreichs Liga droht Skandal vor dem Restart

Das ist mindestens unsäglich und dreist: Die österreichische Fußball-Bundesliga hat nach der Sichtung von Videoaufnahmen eines mutmaßlichen Mannschaftstrainings ein Verfahren gegen den Linzer ASK eingeleitet. Auf Basis von Indizien sei "vom Vorstand ein Verfahren beim zuständigen Senat 1 wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Grundgedanken des Fairplay eingeleitet und der Klub zur Stellungnahme aufgefordert" worden, teilte die Liga mit.

  • Dem Verband liegen mehrere Aufnahmen vor, die eine Trainingseinheit des LASK zeigen. Darauf ist zu sehen, wie der Bundesligist entgegen dem Beschluss aller Erstligisten ein reguläres Mannschaftstraining abhält. Ursprünglich hatten die Vereine sich am 16. April darauf verständigt, lediglich in Kleingruppen zu trainieren, wenn dies behördlich zugelassen werde.
  • Elf Klubs protestieren. In der gemeinsamen Stellungnahme heißt es: "Dadurch werden auch seit Tagen bestehende Gerüchte rund um ein Mannschaftstraining der Oberösterreicher bestätigt.
  • Der LASK hatte zuvor Wirtschaftsspionage beklagt und von zwei vermummten Verdächtigen berichtet, die im Stadion eine Überwachungskamera angebracht hätten.
  • Der Strafrahmen wegen eines möglichen Fairplay-Verstoßes reicht laut der Rechtspflegeordnung des ÖFB von einer Ermahnung über eine Geldstrafe und Punktabzügen bis zu einem Zwangsabstieg und einem Ausschluss aus dem ÖFB.
20:49 Uhr

Nagelsmann im Videobeweis: "Bin relativ am Eskalieren"

Die Fußball-Bundesliga wagt den Saison-Neustart, strikte Hygieneregeln inklusive. Während Dortmunds Sportidrektor Michael Zorc die Fans beim Derby gegen Schalke vermissen wird, nimmt Freiburg-Coach Christian Streich die Dinge, wie sie kommen. Denn: "Wenn es so ist, ist es so."

19:52 Uhr

Schmeißt der BVB Skibbe wegen seiner Familie raus?

Der bisherige U19-Trainer Michael Skibbe übernimmt die U23 von Borussia Dortmund. Foto: Angelos Tzortzinis/dpa/Archivbild

Skibbe hat in Dortmund offenbar keine Zukunft.

(Foto: Angelos Tzortzinis/dpa/Archivbild)

Michael Skibbe hat "wohl keine Zukunft mehr beim BVB", schreiben die "Ruhr Nachrichten". Dem Bericht zufolge steht der 54-Jährige "kurz vor dem Rauswurf". Eine Meldung, die überrascht, schließlich bestätigte der Klub Anfang Mai erst, dass der frühere Bundesliga-Trainer die U23 in der Regionalliga West trainieren wird.

  • Das wäre eine Beförderung gewesen, derzeit ist er für die A-Junioren zuständig.
  • Die Kehrtwende hängt offenbar mit einer Straftat im familiären Umfeld des Coaches zusammen. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass Skibbes Schwager wegen Vergewaltigung zu einer mehr als achtjährigen Haftstrafe verurteilt wurde.
  • Demzufolge habe Skibbe von dem Verfahren gewusst, den Klub aber nicht informiert, was das Vertrauen schwer geschädigt hätte.
18:33 Uhr

Hauptstadtderby am Freitag: DFL terminiert Spieltage

Die Freitagsspiele kehren zurück, der Kracher der Fußball-Bundesliga steigt an einem Dienstagabend, das geht aus den Ansetzungen der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Spieltage 27 bis 29 hervor.

  • Gleich zum ersten Freitagsspiel nach dem Restart wird Hertha BSC am 22. Mai (20.30 Uhr) Union Berlin zum Hauptstadtderby empfangen. Das rheinische Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen wird samstags (15.30 Uhr) ausgetragen, sonntags (18 Uhr) erwartet der 1. FC Köln Fortuna Düsseldorf zum nächsten rheinischen Duell.
  • Den Auftakt zum darauffolgenden Wochenspieltag markiert das Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. Der derzeitige Tabellenzweite empfängt den Spitzenreiter am Dienstag, 26. Mai, um 18.30 Uhr. Drei weitere Partien des 28. Spieltags werden zwei Stunden später angepfiffen, die restlichen fünf Begegnungen finden am Mittwoch statt.
  • Den 29. Spieltag eröffnen freitags am 29. Mai (20.30 Uhr) der SC Freiburg und Bayer Leverkusen. Während die Bayern samstags (18.30 Uhr) Fortuna Düsseldorf zum Topspiel erwarten, muss der BVB erst sonntags (18 Uhr) bei Schlusslicht SC Paderborn ran. Wie am 26. Spieltag wird es zudem erneut ein Montagsspiel geben, dabei treffen der 1. FC Köln und RB Leipzig aufeinander (20.30 Uhr).
17:22 Uhr

Herrlich verlässt Quarantäne - für Zahnpasta und Creme

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Nur mal eben Zigaretten ... äh Zahnpasta holen geh'n.

(Foto: imago images/Krieger)

Das mutet fast schon niedlich an: Trainer Heiko Herrlich hat vor seinem Debüt beim FC Augsburg von einem Erlebnis außerhalb der Hotel-Quarantäne berichtet. "Wir sind im Hotel in Quarantäne und sollen da eigentlich auch nicht rausgehen. Es gibt aber Situationen, die es einfach erfordern", erzählte der 48-Jährige.

  • "Ich habe keine Zahnpasta, die ist am Ausgehen, und keine Hautcreme mehr gehabt, und dann bin ich mit meinem Trainingsanzug in der Nähe zu einem Supermarkt gegangen." Dort konnte sich Herrlich dann eindecken.
  • Im DFL-Konzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs in der Corona-Krise steht neben diversen Maßgaben geschrieben: "Als weitere Sicherungsmaßnahme werden mindestens die letzten sieben Tage vor Saisonbeginn als Trainingslager in Quarantäne verbracht, wobei die regelmäßige Abstrichtestung fortgesetzt wird."

Update, 22:10 Uhr: Herrlich gesteht Fehler ein - und verlässt das Team vorerst. Bei seinem eigentlich geplanten Debüt-Spiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg wird er nicht auf der Bank sitzen.

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16:47 Uhr

Neuer hatte wegen Kalou-Video Angst vor Abbruch

"Ich hatte kurz Bedenken, ob es dann wirklich weitergehen kann." Das sagt Bayerns Torhüter Manuel Neuer über seine Reaktion auf das Video, das Salomon Kalou von Hertha BSC veröffentlichte. Der umgehend suspendierte Stürmer zeigte dabei mehr aus dem Kabinenleben, als gut für die Außendarstellung ist: Hygieneregeln missachtet, Ärger über Gehaltskürzung inklusive. Darüber plauderte nun der Nationaltorhüter im Podcast mit Sky-Kommentator Wolf Fuss.

"Das war ja zwei Tage vor der Entscheidung der Ministerpräsidenten. Da hing für die Liga sehr viel dran. Er hat ja auch gesagt, dass es ihm leidtut. Er weiß, denke ich, am besten, dass er einen Fehler gemacht hat. Das Feedback hat er bekommen."

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15:48 Uhr

Vettel-Deal "wäre sehr, sehr schlaue Aktion von Mercedes"

Über die Zukunft von Sebastian Vettel nach seinen sechs Jahren bei Ferrari, wird gerade viel spekuliert. Bekannt ist noch nichts. Doch die Gerüchteküche brodelt. Wechselt der viermalige Formel-1-Weltmeister zu Mercedes? F-1-Kommentator Heiko Wasser hält das für eine gute Idee.

14:44 Uhr

BVB im Revierderby definitiv ohne Reus, Can und Witsel

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Emre Can und Axel Witsel können vorerst nicht für den BVB jubeln.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Borussia Dortmund muss zum Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga neben Marco Reus auch Axel Witsel und Emre Can ersetzen. Ausgerechnet im Revierderby gegen den FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) fallen die Leistungsträger aus. "Witsel und Can werden definitiv nicht dabei sein. Wir hoffen, dass sie so schnell wie möglich wieder anfangen", sagte BVB-Trainer Lucien Favre auf einer Online-Pressekonferenz in Dortmund. Beide Profis leiden unter muskulären Problemen. Favre hofft, dass sein Team trotz der neun Wochen Spielbetriebspause die erste Aufgabe meistert, zumal es im prestigeträchtigen Derby stets um mehr als nur drei Punkte geht.

Mit dem Training seit dem 26. April ist Favre zufrieden: "Die Trainingseinheiten waren immer gut. Jetzt sind wir im Hotel, das passt auch sehr gut", so der Schweizer. Auf ein Ergebnis wie vor einem Jahr, als der BVB dem Rivalen mit 2:4 unterlag, würde Favre gern verzichten. "Wir wissen, dass wir beim letzten Mal zu Hause verloren haben. Aber die Gedanken daran sind vorbei", betonte Favre, der sein Team so gut auf die Atmosphäre eines Geisterspiel vorbereiten will wie möglich. "Es ist natürlich sehr speziell ohne Zuschauer. Darauf müssen wir uns gut vorbereiten, das ist wichtig. Das ist auch eine mentale Frage", meinte Favre.

13:53 Uhr

Iran will Sportlern per Gesetz verbieten gegen Israel anzutreten

Der Iran will per Gesetz seinen Sportlern internationale Wettbewerbe gegen israelische Gegner verbieten. Ein dementsprechender Gesetzentwurf wurde vom iranischen Parlament bewilligt, sagte der Leiter des parlamentarischen Sportausschusses laut der Tageszeitung "Etemad". "Wir haben ideologische Grundsätze und demnach wird das zionistische Regime (Israel, Anm. d. Red.) nicht als souveräner Staat anerkannt und dementsprechend wird es gegen die auch keinen sportlichen Wettbewerbe geben", sagte der Abgeordnete Mohammed Asisi. Falls dies zu einer Disqualifikationen oder Sperre von iranischen Sportlern und Mannschaften führen sollte, "dann werden wir halt disqualifiziert". Die ideologischen Prinzipien des Landes seien laut Asisi wichtiger als sportliche Wettbewerbe.

Im Iran hat das Thema immer wieder für heftige Diskussionen und auch Kritik gesorgt. Hintergrund ist das Verbot für iranische Sportler, wegen der politischen Feindschaft mit Israel und aus Solidarität mit Palästina gegen israelische Athleten oder Mannschaften anzutreten. Deswegen kommt es auch immer wieder zu internationalen Sperren gegen iranische Sportler. Das Sportministerium hatte versucht einen Ausweg zu finden, der nach dem Beschluss des Parlaments nun wohl vom Tisch ist.

13:24 Uhr

"Genügend Verschwörungstheoretiker": Streich will "keine Angst säen"

Trainer Christian Streich vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg sieht trotz seiner jahrelangen Erfahrung in der aktuellen Lage besondere Herausforderungen. "Wir waren sehr beschäftigt mit der neuen Situation", sagte der 54-Jährige, der die Breisgauer seit 2012 betreut und präzisierte: "Wir Trainer mussten aufpassen, dass wir bei den Spielern keine Angst säen. Es gibt ja schon genügend Verschwörungstheoretiker." Streich stand mit seinen Co-Trainern phasenweise "sechs oder sieben Stunden" auf dem Platz - da die Profis die meiste Zeit in Kleingruppen trainieren mussten. Dennoch erwartet Streich vor dem Punktspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bei RB Leipzig "intensive und taktisch gute Partien. Die Qualität wird nicht wesentlich eingeschränkt sein." Außerdem glaubt Streich, dass die Saison ohne größere Wettbewerbsverzerrung über die Bühne gehen wird - wenn sich denn alle Mannschaften ausschließlich auf das Sportliche konzentrieren. "Nur darum geht es. Für mich ist entscheidend, dass wir nicht viel schwätzen und nur an den Fußball denken. Und dass es dadurch den fairsten Wettbewerb gibt, der unter diesen Umständen möglich ist", sagte Streich.

12:42 Uhr

Von welchen Fußballern Beckenbauer nun am meisten erwartet

Franz Beckenbauer sieht bei den anstehenden Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga die große Chance für "Trainings-Weltmeister" gekommen. "Ich habe selber viele Spieler erlebt, die auf dem Trainingsplatz geglänzt haben und denen samstags im vollen Stadion die Nerven flatterten", sagte der 74-Jährige der "Bild-Zeitung": "Die profitieren von leeren Rängen, können wie im Training aufdrehen. Da kann es einige Überraschungen geben." Beckenbauer, als Spieler 1974 und als Teamchef 1990 Weltmeister, mag laut eigenem Bekunden auch Geisterspiele. Er habe im März bereits das 2:0 von Juventus Turin gegen Inter Mailand im Fernsehen gesehen. "Das war richtig flott", sagte der "Kaiser" zur Partie ohne Zuschauer.

11:53 Uhr

Weitere Tür für Vettel zu: Ricciardo wechselt zu McLaren

Eine Zukunft des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel in der Formel 1 wird immer unwahrscheinlicher. Wie McLaren mitteilte, wechselt der Australier Daniel Ricciardo 2021 von Renault zum britischen Traditionsteam und wird Teamkollege des Briten Lando Norris. Der 30 Jahre alte Ricciardo folgt bei McLaren auf Carlos Sainz. Der 25 Jahre alte Spanier wechselt als Vettel-Ersatz zu Ferrari, das hat die Scuderia vor wenigen Minuten offiziell bestätigt.

Welche Pläne Vettel nach Informationen unserer Redaktion hat, das lesen Sie hier!

11:14 Uhr

FC Barcelona umwirbt Havertz und bietet Bayer Spieler

Leverkusens Kai Havertz trägt die Kapitänsbinde. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Was macht Kai Havertz? Es ist eine der spannendsten Transferfragen des Sommers.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild)

Um Bayer Leverkusen einen Verkauf von Kai Havertz schmackhaft zu machen, soll der FC Barcelona mittlerweile bereit sein, einen Spieler abzugeben und auch noch eine Ablöse zu bezahlen. Nach Informationen von "Sport1" haben die Katalenen ihre Bereitschaft erklärt, Rechtsverteidiger Emerson ziehen zu lassen. der 21-Jährige steht aktuell bei Betis Sevilla unter einem Leihvertrag. Auch Carles Alená (ebenfalls an Betis Sevilla ausgeliehen) und Marc Cucurella (derzeit an den FC Getafe ausgeliehen) gelten als Tauschkandidaten. Die Entscheidung, ob es zu einem Transfer kommen wird, ist noch immer nicht final getroffen und hängt auch vom Spieler selbst ab. Wie es in dem Bericht weiter heißt, hat sich Havertz selbst noch immer nicht festgelegt.

10:19 Uhr

Polizei und BVB appellieren an Fußball-Fans

Nach der Corona-Pause steht jetzt der erste Bundesliga-Spieltag an - und hält direkt einen Kracher parat: Dortmund gegen Schalke. Doch nicht nur die Spieler bereiten sich auf diese historische Begegnung vor, sondern auch die Stadt und die Polizei.

10:23 Uhr

Michael Jordan hätte fast an der Seite von Dirk Nowitzki gespielt

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Wurden von 2001 bis 2003 doch Gegner anstatt Teamkollegen auf dem Parkett: Dirk Nowitzki und Michael Jordan.

(Foto: imago images/Matthias B. Krause)

Was wäre das für ein Dream-Team gewesen: Michael Jordan, Dirk Nowitzki und Steve Nash. Allesamt NBA-Legenden. Der Besitzer der Dallas Mavericks, Mark Cuban, wollte 2001 aus dieser Vorstellung Realität machen, als er von Jordans Comeback-Überlegegungen hörte. Wie Cuban dem US-amerikanischen Sportsender ESPN nun mitteilte, traf er den wohl besten Basketballer aller Zeiten kurz vor dessen Vertragsunterzeichnung bei den Washington Wizards. "Er hatte schon den ganzen Papierkram auf Tisch, um Teil der Wizards zu werden", erzählte der Mavs-Boss. "Ich sagte: Unterschreibe das nicht, man. Ich mache und gebe aus, was auch immer nötig ist, um dich zu den Mavs zu holen und gebe dir Teilhabe am Team." Aber Jordan habe Washington schon sein Wort gegeben gehabt und sei deshalb schließlich zu den Wizards gegangen. Der ehemalige Chicago-Bulls-Champion war damals zwar schon 38 Jahre alt, schaffte aber dennoch in seiner ersten Saison nach dem Comeback knapp 23 Punkte und hätte zusammmen mit den jungen Nowitzki und Nash ein vielversprechendes Trio gebildet.

09:51 Uhr

Einstellungsstopp? Über 100 Fußballprofis hängen in der Schwebe

Die Corona-Krise stellt den Profi-Sport vor große Herausforderungen. Millionenschwere Verträge binden sich die Fußballvereine aufgrund der ungewissen Lage nicht ans Bein und so hängen viele Fußballprofis in der Schwebe. Es gibt einen Einstellungsstop, sagt Spielerberater Jörg Neblung.

09:11 Uhr

Tennis-Idol fordert French-Open-Absage

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Henri Leconte hält nichts von French Open ohne Zuschauer.

(Foto: imago images / PanoramiC)

Das französische Tennis-Idol Henri Leconte hat sich für eine komplette Absage der in den September verschobenen French Open ausgesprochen. An einem Turnier ohne Zuschauer könne "niemand ernsthaft Interesse haben", sagte der Finalist von 1988 der L'Equipe und fügte an: "Wer sollte daran Interesse haben? Die Partner? Sicherlich nicht."

Zudem sei ein "Geister-Turnier" in Paris auch für die Spieler nicht erstrebenswert, so Leconte. "Für sie wird es schwierig sein, mit der Situation umzugehen. Es ist vor allem eine politische Entscheidung. Meiner Meinung nach ist es besser abzusagen und mit einer echten Saison für 2021 zu planen", sagte der 56-Jährige. Die Organisatoren des wichtigsten Sandplatzturniers der Welt hatten zuletzt eine Durchführung ohne Zuschauer nicht mehr ausgeschlossen. Dies würde "einen Teil des Geschäftsmodells, die Bedienung der Fernsehrechte, ermöglichen", sagte Bernard Giudicelli, Präsident des französischen Tennisverbandes FFT. Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu hatte einer Austragung des Grand-Slam-Turniers ohne Zuschauer dagegen eine klare Absage erteilt. Die TV-Gelder machen allerdings mehr als ein Drittel der Einnahmen der French Open aus.

07:24 Uhr

Tottenham-Star Alli wird bei Raubüberfall verletzt

Der englische Nationalspieler Dele Alli von Tottenham Hotspur ist in seinem Londoner Haus von Einbrechern überrascht worden. Zwei mit Messern bewaffnete Männer bedrohten am Mittwoch kurz nach Mitternacht den Offensivspieler sowie vier weitere Personen. Bei einer Auseinandersetzung wurde Alli leicht im Gesicht verletzt.
Im Haus waren laut "Daily Mail" Alli, sein Bruder, deren Partnerinnen und ein Freund. Die Diebe flüchteten mit Uhren und Schmuck, gegen 0.35 Uhr ging der Anruf bei der Polizei ein. Bislang gab es keine Festnahmen. Erst Mitte März war die Familie von Allis belgischem Teamkollegen Jan Vertonghen Opfer eines Raubüberfalls geworden.

06:53 Uhr

Ezequiel Lavezzi wird mit Sexvideos erpresst

Ezequiel Ivan Lavezzi

Ezequiel Lavezzi und seine Partnerin werden erpresst.

(Foto: Yoan Valat/EPA/dpa)

Argentiniens Ex-Nationalstürmer Ezequiel Lavezzi ist wegen pikanter Aufnahmen Opfer einer Erpressung im Internet geworden. Dem 35-Jährigen wurde mit der Veröffentlichung von Sexvideos gedroht, sollte er nicht 5000 US-Dollar pro Filmchen zahlen. Auch Lavezzis Partnerin Natalia Borges, brasilianisches Model und Schauspielerin, soll Drohungen über ihren Instagram-Account erhalten haben, heißt es. Lavezzis Anwälte übergaben den Fall an die Polizei, die Staatsanwaltschaft für Cyberkriminalität hat Ermittlungen eingeleitet. Lavezzi, der unter anderem für Paris St. Germain und die SSC Neapel stürmte, hatte seine Laufbahn im Dezember beendet.

06:12 Uhr

Ablöse halbiert? Sané wird offenbar zum Top-"Schnäppchen"

Allzu weit ist der Weg bis zur Einigung zwischen dem FC Bayern und Manchester City über einen Transfer von Leroy Sané offenbar nicht mehr. Laut "Kicker" haben die Münchner und der Nationalspieler eine Übereinkunft erzielt. Geholfen hat dabei, dass Sané wohl zu finanziellen Einbußen bereit war. Angeblich wurde ein Fünfjahresvertrag ausgehandelt, der unterschrieben wird, sobald sich die Klubs auf eine Ablöse geeinigt haben. Dem Vernehmen nach bietet der FC Bayern 40 Millionen Euro, City fordert bislang 50 Millionen Euro. Im vergangenen Sommer, als der FC Bayern bereits heftig um Sané gebuhlt hatte, stand noch eine Ablöse über 100 Millionen Euro im Raum.