Lewandowski schon wieder in Rekord-Form: Einer ist gebrochen, der zweite wackelt heftig
Top-Torjäger Robert Lewandowski winkt am kommenden Spieltag gegen den 1. FC Köln ein weiterer Rekord in der Fußball-Bundesliga. Der Pole, der in der vergangenen Saison mit 41 Treffern Torschützenkönig geworden war, traf auch zum Saisonauftakt bei Borussia Mönchengladbach zum 1:1-Ausgleich (42. Minute). Damit war der 32-Jährige auch im saisonübergreifend elften Erstligaspiel in Serie erfolgreich. Er egalisierte damit seine bislang längste Torserie als Bayern-Spieler in der Saison 2019/2020.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal unter den Bundesliga-Torjägern baute er zudem aus. Zum siebten Mal in Serie war Lewandowski am ersten Spieltag erfolgreich. Keinem anderen Spieler gelang das zuvor in der Bundesliga-Historie.
"Gescheit vorbereiten": Deutscher Olympia-Held sagt für Weltmeisterschaft ab
Der Olympia-Dritte Sideris Tasiadis wird in dieser Kanuslaom-Saison keine weiteren Rennen mehr bestreiten und auch auf die Weltmeisterschaften Ende September in Bratislava verzichten. "Ich will mich gescheit auf eine WM vorbereiten, um eine sehr, sehr gute WM zu fahren und nicht einfach so mitnehmen, weil es eine WM ist und ich gesetzt bin", sagte der 31-Jährige in einer Mitteilung.
An den beiden Weltcups vor der WM hätte der Augsburger ohnehin nicht teilgenommen. Er wolle dann nicht nach drei Wochen Pause erst zwei Wochen vor dem Wettkampf ins Boot steigen. Es sei nicht möglich, dann die beste Leistung zu bringen. Außerdem erklärte Tasiadis, er fände es unfair, anderen Sportlern, die die ganze Zeit über trainiert hätten, einen Platz wegzunehmen. Sein Fokus liege nun auf der Vorbereitung für die Heim-WM in Augsburg 2022.
Die Schlagzeilen am Abend
Acht Jahre FC Bayern sind genug: Plea gelingt Gladbach-Wiederholung von 1975
Alassane Plea hat erster Spieler von Borussia Mönchengladbach seit 46 Jahren das erste Saisontor der Fußball-Bundesliga erzielt und nach acht Jahren die Serie von Bayern München gestoppt. Der Franzose traf beim Start der 59. Bundesliga-Saison gegen die Bayern in der zehnten Minute im Borussia-Park.
Als zuvor einzigem Gladbacher war am 9. August 1975 dem Dänen Henning Jensen beim 3:3 bei Hannover 96 der Premierentreffer gelungen. Zuletzt hatten seit 2013 acht verschiedene Bayern-Profis zur ersten Führung der neuen Spielzeit getroffen. Den ersten Treffer überhaupt in der Bundesliga-Historie hatte der Dortmunder Timo Konietzka erzielt. Zum Auftakt der Saison 1963/64 am 24. August 1963 hatte er nach 50 Sekunden gegen Werder Bremen getroffen
Dritter Sieg, dritter Weltrekord-Angriff? Marathon-Star tritt in Berlin an
Äthiopiens Lauf-Star Kenenisa Bekele wird zum vierten Mal beim Berlin-Marathon an den Start gehen. Das gaben die Veranstalter bekannt, gut sechs Wochen vor dem Rennen am 26. September. Der 39-Jährige hat 2016 und 2019 in der deutschen Hauptstadt gewonnen, 2017 gab er auf. Bei seinen vergangenen sechs Rennen über die klassische Distanz von 42,195 Kilometern kam der dreimalige Olympiasieger auf der Bahn dreimal nicht ins Ziel.
Bei seinen beiden Siegen in Berlin verpasste Bekele die jeweiligen Weltrekorde aber nur um wenige Sekunden. 2016 schrammte er in 2:03:03 Stunden um sechs Sekunden an der globalen Bestzeit vorbei. Vor zwei Jahren fehlten Bekele in 2:01:41 Stunden zum Weltrekord von Eliud Kipchoge aus Kenia sogar nur zwei Sekunden. Er ist mit dieser persönlichen Bestzeit weiterhin der zweitschnellste Läufer der Marathon-Geschichte. Auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Tokio hatte Bekele verzichtet.
Nicht besserwisserisch, aber ...: Tönnies spricht über Rückkehr beim FC Schalke
Der ehemalige Aufsichtsratschef Clemens Tönnies schließt eine Rückkehr zum Fußball-Zweitligisten Schalke 04 aus. "In der Struktur, wie wir sie heute haben, nicht. Ich bin heute 65 Jahre alt, ich habe meine beste Zeit hinter mir", sagte Tönnies in der Sky-Sendung "Meine Geschichte": "Da muss jemand hin, der jung und agil ist."
Die sportliche Entwicklung beurteilt der langjährige Klubchef und Unternehmer, der nach rassistischen Äußerungen ausgeschieden war, allerdings kritisch. "Die Entscheidungen, die dort getroffen worden sind, ohne dass ich diese jetzt besserwisserisch werten will, hätte ich anders getroffen", sagte Tönnies: "Ich hätte die Trainerfragen anders beantwortet. Ich hätte die Hilfe angenommen, die ich angeboten habe."
Messis Auftakt in Paris verläuft angenehm

Messi startet entspannt ins PSG-Abenteuer
Nach hektischen ersten Tagen kann Lionel Messi sich auf dem PSG-Trainingsplatz endlich mal auf den Kern seiner Arbeit konzentrieren: den Fußball. In ruhiger Atmosphäre tauscht sich der Weltfußballer mit seinen neuen Kollegen aus, ehe er im Fitnessraum auf einen alten Bekannten trifft.
Klopp verrät, wieso Liverpool keinen 100-Millionen-Transfer durchzieht
Angesichts gewaltiger Ausgaben der Konkurrenten für neue Spieler hat Liverpools Trainer Jürgen Klopp die Transferpolitik des englischen Fußball-Erstligisten verteidigt. "Wir können nicht Geld ausgeben, das wir nicht haben", sagte Klopp vor dem ersten Saisonspiel am morgigen Samstag bei Aufsteiger Norwich City. "Die anderen können das, aber wir können das nicht."
Titelverteidiger Manchester City hat für die englische Rekordablöse von 100 Millionen Pfund den englischen Nationalspieler Jack Grealish gekauft. Der FC Chelsea hat für fast die gleiche Summe den belgischen Nationalstürmer Romelu Lukaku verpflichtet und Manchester United für 75 Millionen Pfund England-Star Jadon Sancho von Klopps Ex-Klub Borussia Dortmund. Liverpools teuerster Transfer in diesem Sommer ist bisher der Leipziger Ibrahima Konaté für 36 Millionen Pfund.
Zwar mache Liverpool ebenso wenig ein Geheimnis aus seinen Ambitionen wie die Rivalen. Diese Klubs seien aber trotz der Pandemie nicht abhängig von Einnahmen, sagte Klopp mit Verweis auf die reichen Eigentümer. "Ich weiß nicht, wie United macht, was sie machen. Wir haben offensichtlich unsere eigene Weise, dies zu handhaben."
"Am Anfang kann man die Bayern schlagen"

"Am Anfang kann man die Bayern schlagen"
Borussia Mönchengladbach darf endlich wieder Fans begrüßen. Und dann steht zum Bundesliga-Auftakt auch noch der FC Bayern auf dem Rasen. Doch chancenlos sieht Gladbach-Urgestein Kleff seine Mannschaft nicht.
Einigung mit Spieler schon fix, aber zu teuer? Bayern verhandelt wegen Neuzugang
Dass Marcel Sabitzer ins Visier des FC Bayern geraten ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Widersprüchliche Meldungen gibt es allerdings darüber, wie der Stand in den Verhandlungen ist bzw. ob es überhaupt schon Verhandlungen gegeben hat. Zumindest der österreichische Nationalspieler und die Münchner haben aber offenbar intensiv miteinander gesprochen.
Wie "Sport Bild"-Chefreporter Christian Falk in seinem "Bayern Insider"-Podcast behauptet, ist zwischen dem FC Bayern und Marcel Sabitzer schon alles geklärt. Sowohl auf ein Gehalt als auch auf die Laufzeit haben sich Klub und Spieler demnach geeinigt.
Alles andere als einig sind sich die Münchner allerdings mit RB Leipzig. Hasan Salihamidzic und die Münchner sind sich angeblich darüber im Klaren, dass die Sachsen ihren Kapitän auf keinen Fall zum Schnäppchenpreis ziehen lassen werden. Mindestens 20, im Idealfall sogar 30 Millionen Euro sollen sich die "Roten Bullen" für den 27-Jährigen wünschen. Eine Summe, die den Münchnern aktuell zu teuer sein dürfte.
"Überwacht die Wechsel": Wolfsburg verschenkt Tickets mit Bedingung
Der VfL Wolfsburg nimmt sich vor dem ersten Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Bochum selbst auf die Schippe. In Anspielung auf den Wechselfehler beim DFB-Pokalspiel in Münster gibt der Klub jedem Fan, der für die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) fünf Tickets kauft, eine sechste Eintrittskarte gratis dazu. "Kommt in unsere Arena und überwacht die Wechsel", schrieb der VfL in den sozialen Medien zu einem kleinen Werbefilm für die Aktion. Gegen Bochum sind 12.755 Zuschauer zugelassen.
Die Wolfsburger hatten am vergangenen Sonntag bei ihrem 3:1-Sieg nach Verlängerung bei Preußen Münster sechs statt der nur erlaubten fünf Spieler eingewechselt. Deshalb droht ihnen bei der Verhandlung des DFB-Sportgerichts am Montag das nachträgliche Aus im DFB-Pokal.
"Saisonstart kann für Nagelsmann holprig werden"

Ring: "Saisonstart kann für Nagelsmann holprig werden"
Die Bundesliga startet in eine neue Saison. Und der Rekordmeister aus München schielt auf die zehnte Meisterschaft in Folge. Kyrill Ring erklärt, was sich in München unter Nagelsmann verändert hat und warum der Saisonauftakt für Probleme sorgen könnte.
Beim FC Bayern aussortiert: DFB-Juwel schließt Rückkehr nach München aber nicht aus
Mit 19 Jahren zieren die Vita von Karim Adeyemi bereits zwei österreichische Meistertitel, zwei Pokalsiege in der Alpenrepublik sowie der Gewinn der U21-Europameisterschaft mit dem DFB-Team. Eine Ausbeute, die sich zu Beginn der Karriere des Angreifers nicht absehen ließ. Beim FC Bayern sortierte man Adeyemi einst sogar aus.
So genau könne er sich an den Ablauf zwar nicht mehr erinnern, aber "Bayern hatte entschieden, mich auszusortieren", bestätigt Adeyemi seine Ausbootung im Gespräch mit dem "Kicker". Im Anschluss an das Scheitern im Nachwuchs des Rekordmeisters habe er bei seinem Heimatverein Forstenried die Freude am Fußball "schnell wiedergefunden".
Nachtragend ist der gebürtige Münchner ohnehin nicht. Selbst eine Rückkehr zum FC Bayern schließt er nicht aus. Der Frage nach seiner Zukunft weicht Adeyemi zudem auffallend aus. "Was in den nächsten Jahren passiert, werden wir sehen. Wenn es so weit ist, wird der nächste Schritt eingeleitet. Oder auch nicht", antwortet Adeyemi wenig konkret darauf, ob er sich noch lange bei RB Salzburg sehe.
Bayer buhlt um Messis DFB-Kollegen
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat sich nach Informationen der französischen Sporzeitung "L'Équipe" nach Nationalspieler Thilo Kehrer (24) vom Lionel-Messi-Klub Paris St. Germain erkundigt. Allerdings soll der Abwehrspieler 20 Millionen Euro Ablöse kosten. 2018 war Kehrer für 37 Millionen Euro von Schalke 04 an die Seine gewechselt. Nach der Transfer-Großoffensive von Paris sind die Einsatzchancen des Defensivspezialisten in Paris deutlich gesunken, sein Vertrag bei PSG hat noch eine Laufzeit bis 30. Juni 2023. In der vergangenen Saison kam Kehrer in 24 Spielen in der Ligue 1 für Paris zum Einsatz.
Rüdiger, Haaland und Lewandowski kämpfen um UEFA-Award

Nationalspieler Antonio Rüdiger und die Bundesliga-Profis Erling Haaland und Robert Lewandowski stehen in der engeren Auswahl für die besten Spieler der abgelaufenen Champions-League-Saison. Die Europäische Fußball-Union UEFA veröffentlichte die Namen der Kandidaten für die Auszeichnungen in den Kategorien Torwart, Verteidiger, Mittelfeldspieler und Stürmer. Dominiert wird die Liste von den beiden Finalteilnehmern Manchester City und FC Chelsea.
Der Klub aus London hatte das Endspiel durch ein Tor von Kai Havertz mit 1:0 für sich entschieden. Dessen Chelsea-Kollege Rüdiger ist in der Kategorie Bester Verteidiger nominiert. Der norwegische BVB-Profi Haaland und Bundesliga-Torschützenkönig Lewandowski vom deutschen Meister FC Bayern München stehen als Beste Stürmer zur Wahl. Die Gewinner der Einzelauszeichnungen werden bei der Auslosung der Gruppenphase der Champions League am 26. August in Istanbul verkündet. Die Jury besteht aus den 32 Vertretern, die in der Vorsaison am höchsten europäischen Klub-Wettbewerb teilnahmen, sowie aus 55 Journalisten der Mitgliedsverbände der UEFA.
Werder-Trainer zetert: "Wir brauchen Spieler"

Werder Bremens Trainer Markus Anfang hat sich unzufrieden über die fehlenden Neuzugänge und den unfertigen Kader des Bundesliga-Absteigers geäußert. "Wir brauchen Spieler. Das ist nun mal so. Ich bin nicht glücklich damit. Wir haben alle gehofft, dass es schneller geht. Absehen konnte das keiner", sagte der neue Coach des Fußball-Zweitligisten. Anfang wird damit auch gegen den SC Paderborn am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) kaum Alternativen im Angriff haben. Anfang betonte, dass er damit im Einklang mit Sportchef Frank Baumann und Clemens Fritz, Leiter Profifußball und Scouting, sei.
"Sie sehen es ja auch so. Wir sind nicht glücklich damit, wie der Kader aussieht", sagte der 47-Jährige, der mit den beiden Verantwortlichen im täglichen Austausch steht. Mit Johannes Eggestein, Yuya Osako und Josh Sargent verließen in den vergangenen Tagen drei Offensivspieler den Klub. Doch auch aus den bislang erzielten Ablösesummen kann der Verein nur einen "minimalen Betrag" reinvestieren, merkte Fritz an.
Windhorst zahlt letzte Rate: Hertha um 30 Millionen Euro reicher
Investor Lars Windhorst hat die letzte Millionen-Rate an den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC überwiesen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus zuverlässiger Quelle erfuhr, wurden die noch ausstehenden rund 30 Millionen Euro von dem Unternehmer geleistet. Seit 2019 hat Windhorst somit die vertraglich vereinbarten rund 374 Millionen Euro an die Hertha gezahlt.
In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Berichte über Probleme bei der Zahlungsabwicklung durch Windhorsts Tennor Group gegeben. Diese waren sowohl von dem Investor als auch von Hertha BSC zurückgewiesen, zwischenzeitliche Kommunikationsprobleme in der Zusammenarbeit aber eingeräumt worden.
Der Unternehmer hält durch sein Investment 66,6 Prozent der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Langfristig möchte der 44-Jährige die Hertha mit seinen Finanzmitteln in die Champions League führen und den Hauptstadtklub als internationale Marke etablieren.
Union muss jetzt auch donnerstags ran: Playoff-Spiele sind terminiert
Der 1. FC Union tritt am kommenden Donnerstag zum Playoff-Hinspiel der Conference League beim finnischen Pokalsieger Kuopio PS an. Wie die UEFA mitteilte, wird die Partie im Olympiastadion von Helsinki um 18 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Das Rückspiel im Berliner Olympiastadion wurde auf den folgenden Donnerstag (26. August) um 20.30 Uhr terminiert.
Eine mögliche Verlegung des Hinspiels auf den kommenden Dienstag ist damit vom Tisch. Kuopio hätte eigentlich am folgenden Freitag bereits wieder in der finnischen Liga spielen müssen. Durch ein 4:3 bei FK Astana hatte sich der Klub die Playoff-Teilnahme im neuen Fußball-Europacup gegen die Eisernen gesichert.
Die Berliner hatten sich durch Platz sieben in der vergangenen Bundesliga-Saison überraschend für die Conference League qualifiziert. Der Sieger des Playoff-Duells zieht in die Gruppenphase ein, die am 16. September beginnt.
Traumziel Champions League: Das plant Hütter mit Gladbach

Trainer Adi Hütter vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach sieht den fünfmaligen Meister als festen Bestandteil des Europacups an. "Borussia Mönchengladbach ist ein Verein, der auf die internationale Bühne gehört", sagte der Österreicher im DAZN-Interview vor den Saison-Eröffnungsspiel gegen Meister Bayern München (20:30 Uhr im ntv.de-Liveticker).
"Das absolute Traumziel wäre es, in die Champions League zu kommen", meinte der Ex-Coach von Eintracht Frankfurt.
Über die Ablösesumme von 7,5 Millionen Euro, die Gladbach für ihn an Frankfurt zahlen musste, meinte Hütter: "Ich sehe es als Erfolg, dass ein Traditionsverein wie Borussia Mönchengladbach bereit ist, die Ablöse zu zahlen."
Es sei etwas Außergewöhnliches, "ein Teil dieser Borussia-Familie zu sein. Ich musste ja auch einen langen Weg gehen, aber das macht mich auch unheimlich stolz. Ich habe schon eingeatmet, wie der Verein tickt. Ich fühle mich sehr wohl."
"Die nächsten Jahre genießen": Klopp kann mit dem weltbesten Verteidiger planen
Der FC Liverpool und Virgil van Dijk haben sich auf eine langfristige Vertragsverlängerung geeinigt. Der als einer der weltbesten Abwehrspieler geltende Niederländer gehört seit Januar 2018 zur Mannschaft des deutschen Trainers Jürgen Klopp und hatte entscheidenden Anteil am Gewinn der Champions League 2019 sowie der englischen Meisterschaft 2020.
Wie lange der neue Vertrag von van Dijk läuft, teilte der Premier-League-Klub nicht mit, englische Medien berichteten von einer Verlängerung um vier Jahre bis 2025. Bei seinem Wechsel vom FC Southampton soll Liverpool umgerechnet 84 Millionen Euro gezahlt haben, dies galt als weltweite Rekordablöse für einen Abwehrspieler.
Der 30-Jährige musste sich im vorigen Herbst einer Knieoperation unterziehen, nachdem er durch ein Foul des englischen Nationaltorwarts Jordan Pickford einen Kreuzbandriss erlitten hatte. Er verzichtete nach langer Pause deswegen auch auf die vergangene Europameisterschaft.
"Leider war die vorige Saison für mich eine Saison zum Vergessen", sagte der Verteidiger auf der Klub-Homepage. "Aber ich habe meine Zeit hier genossen und werde sie in den nächsten paar Jahren genießen, zusammen mit Euch", fügte er an die Fans gerichtet hinzu.
"Sehr wehgetan": Wird es für Neuhaus unter Flick besser beim DFB?

Der Mönchengladbacher Florian Neuhaus hofft auch unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick auf weitere Einsätze in der Fußball-Nationalmannschaft. "Ein Gespräch hat es noch nicht gegeben. Aber ein Neustart ist natürlich immer auch eine neue Chance", sagte der Mittelfeldspieler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Nach dem durchwachsenen Start in die WM-Qualifikation wolle er zu den nächsten Länderspielen im September "voller Tatendrang" zum DFB-Team reisen. "Dafür aber gilt es, zunächst einmal mit Borussia erfolgreich zu sein", sagte Neuhaus.
Der 24-Jährige hat bisher sechs Länderspiele bestritten und erzielte dabei zwei Tore. Bei der Europameisterschaft stand Neuhaus zwar im Kader von Flick-Vorgänger Joachim Löw, kam aber nicht zum Einsatz. "Ich habe keine Minute auf dem Platz gestanden, und wir sind bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Das hat mir sehr wehgetan", sagte Neuhaus.
Nach Anti-Putsch-Gruß: Nationaltorwart Myanmars erhält wohl Asyl

Die japanische Regierung wird einem Torwart der Fußball-Nationalmannschaft Myanmars wohl Asyl gewähren, nachdem dieser bei einem WM-Qualifikationsspiel Ende Mai in Japan während der Nationalhymne den Anti-Putsch-Gruß gezeigt hatte. Das berichten mehrere japanische Medien unter Berufung auf anonyme Quellen.
Ersatzkeeper Pyae Lyan Aung hatte sich nach dem Spiel geweigert, nach Myanmar zurückzukehren, da er Angst um sein Leben habe.
Das südostasiatische Land befindet sich seit dem Putsch des Militärs im Februar in Aufruhr. Nach Angaben einer lokalen Überwachungsgruppe wurden bei einer Niederschlagung über 900 Menschen getötet und mehr als 7000 verhaftet. Der von Aung gezeigte "Drei-Finger-Gruß" wurde von Demonstranten häufig als Zeichen des Widerstands verwendet.
Der Anwalt des Keepers sagte der Nachrichtenagentur AFP, er sei noch nicht über das Ergebnis des Asylantrags informiert worden, sein Mandant müsse sich aber am 20. August bei der Einwanderungsbehörde in Osaka melden.
"Einem Nationalspieler angemessen": Gladbach kann sich neuen Vertrag mit Ginter nicht leisten

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl würde gerne mit Nationalverteidiger Matthias Ginter verlängern, kann es aber nicht. "Matthias und ich haben ein sehr gutes Gespräch geführt. Wir sind einfach momentan nicht in der Lage, ein adäquates Angebot zu unterbreiten, das einem deutschen Nationalspieler angemessen ist, der bei der EM eine sehr gute Rolle gespielt hat und der vielleicht seinen vorletzten oder letzten Vertrag unterschreiben könnte", sagte Eberl der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
"Da muss ich doch ehrlich sein: Bevor ich ihm einen Vorschlag mache, zu dem er sagt: "Was ist denn das für eine Geringschätzung?", sage ich lieber, dass ich gerade kein Angebot machen kann. Wir befinden uns in einer anderen Realität", sagte Eberl weiter.
Ginters Kontrakt läuft am 30. Juni 2022 aus. Am Montag hatte der begehrte Innenverteidiger auf die Frage, ob er auch in der zweiten Pokalrunde nach Transferschluss noch für den Fußball-Bundesligisten spiele, in der ARD gesagt: "Ich gehe fest davon aus."
Horror-Sturz endet in Klinik: Mitten im Sprung bricht Mosers Stab

Mosers Hochsprung-Stab bricht mitten im Sprung
Es sind Bilder, die ganz Schlimmes vermuten lassen: Die Schweizerin Stabhochspringerin Angelica Moser hat sich im Training schwer verletzt. Mitten im Sprung bricht ihr Stab, die 23-jährige Olympiateilnehmerin kommt unkontrolliert zu Fall, landet kopfüber. Und dann auch noch nicht einmal auf der Matte, sondern im Einstichkasten, wie in einem von ihr bei Instagram geteilten Video zu sehen ist.
Sie habe sich diverse Muskelverletzungen im Rücken- und Brustbereich sowie einen Pneumothorax zugezogen, teilt Moser mit.
Zu sehen ist auch ein Bild von ihr mit Halskrause im Krankenhausbett.
Unfälle im Stabhochsprung enden nicht immer glimpflich: Die Österreicherin Kira Grünberg ist seit mehr als fünf Jahren querschnittgelähmt, nachdem sie im Training gestürzt war.
Mosers Prognose ist deutlich besser: Sie kündigte allerdings an, in diesem Jahr keine Wettkämpfe mehr bestreiten zu können.
Wer wird Meister? "Bayern stehen vor gewaltigem Umbruch"

Von Thien: "Bayern stehen vor gewaltigem Umbruch"
Die Bundesliga startet in ihre 59. Spielzeit. Welcher Klub steht am Ende ganz oben? Die RTL/ntv-Sportchefs Andreas von Thien und Timo Latsch geben ihren Meistertipp ab. Und zumindest einer der beiden erwartet nicht die zehnte Meisterschaft des FC Bayern.
Barça schuldet Messi noch eine irre Summe
Lionel Messi ist in Paris angekommen, wird da ganz sicher nicht am Hungertuch nagen. Doch: Sein Ex-Klub FC Barcelona schuldet ihm noch Geld. Und zwar 39 Millionen Euro, berichtet "El Mundo". Es sei ein Teil eines sogenannten Treue-Bonus, den sich Messi offenbar im letzten Barça-Vertrag habe zusichern lassen.
Insgesamt belaufe sich dieser Treue-Bonus, den noch Ex-Präsident Josep Bartomeu genehmigte, sogar auf 72 Millionen Euro. Davon sei nicht alles ausgezahlt.
Laut "El Mundo" rechnen Experten des spanischen Fußballs nicht damit, dass der Betrag alsbald ausgezahlt werden kann - schließlich ist der Klub mit mehr als einer Milliarde Euro verschuldet.
Messi müsse entweder verzichten - oder es Neymar gleichtun, der damals vor Gericht zog. Dass sich Messi tatsächlich auf einen Gerichtsprozess mit seinem langjährigen Verein einlässt, gilt aber als unwahrscheinlich.
Berater bot Lewandowski offenbar bei Chelsea an

Mit Romelu Lukaku hat der FC Chelsea kurz vor dem Start in die neue Saison einen echten Top-Stürmer verpflichtet. Vor dem Deal mit dem Belgier beschäftigten sich die Londoner auch mit einer möglichen Verpflichtung von Robert Lewandowski. Diese scheiterte am FC Bayern, berichtet das Portal "The Athletic".
Dort heißt es, dass Lewandowski-Agent Pini Zahavi auf die Blues zugegangen ist und ihnen einen Transfer vorgeschlagen hat. Der Berater war zuvor vom Polen engagiert worden, um gezielt Angebote aus der Premier League zu sondieren.
Die Verantwortlichen des FC Chelsea haben dem Bericht zufolge den Eindruck gehabt, dass sich der Top-Torjäger auch auf einen Wechsel eingelassen hätte.
Allerdings hätten die Londoner von einem ernsthaften Angebot abgesehen, weil sie wussten, dass der FC Bayern seinen Superstar in diesem Sommer unter keinen Umständen ziehen lassen würde.
Drama bei Geburt: Tochter von Box-Weltmeister muss wiederbelebt werden
Drama um die Tochter von Tyson Fury: Der Weg ins Leben verlief für Athena mehr als holprig. Stundenlang bangten der Box-Weltmeister und Ehefrau Paris am vergangenen Sonntag um das Leben ihrer Tochter. Für drei Minuten war das Baby tot, musste noch tagelang ans Beatmungsgerät.
Großvater John Fury schildert in einem Interview mit BT Sport die dramatischen Ereignisse. "Es waren schlimme Stunden. Sie war für drei Minuten tot und sie haben sie zurückgebracht." Einzig den Ärzten im Alder Hey Hospital sei es zu verdanken, dass die Kleine noch lebe.
Für die ganze Familie Fury war das Drama auch ein Erweckungserlebnis. "Wir stöhnen, dass unser Arbeitstag schlecht war, aber wenn man ein paar Stunden dort verbracht hat, merkt man, worum es im Leben geht", so der Großvater.
Fürs Krankenhaus hat die Familie inzwischen eine Spendenaktion ins Leben gerufen. 40.000 Pfund kamen nach englischen Medienberichten in wenigen Tagen zusammen.
Der kleinen Athena geht's mittlerweile wieder viel besser - sie kann selbstständig atmen.
Wird schon die erste Olympiamedaille wegen Dopings aberkannt?

Der britische Sprinter Chijindu Ujah ist nach seinem Silbermedaillen-Erfolg mit der 4x100-Meter-Staffel bei den Olympischen Spielen in Tokio wegen mutmaßlichen Dopings suspendiert worden. Dies gab die Athletics Integrity Unit (AIU) des Weltverbandes Word Athletics bekannt.
Bei dem 27-Jährigen soll laut AIU "das Vorhandensein/die Verwendung der verbotenen Substanzen Ostarin und S-23" festgestellt worden sein, "bei denen es sich um selektive Androgenrezeptor-Modulatoren (SARM) handelt". Die Substanzen werden häufig zum Muskelaufbau verwendet.
Sollte der Fall bestätigt werden, müsste das Team um Ujah die Silbermedaille abgeben. Beim Sieg der Italiener hatte das britische Quartett den zweiten Platz vor Kanada belegt, China wurde Vierter. Die deutsche Staffel kam auf Platz sechs ins Ziel.
Bayern-Talent wollte Löw nicht kritisieren, aber...
Bayern Münchens Jungstar Jamal Musiala hat Aussagen zu seiner geringen Einsatzzeit im EM-Achtelfinale zwischen Deutschland und England relativiert. "Ich wollte sicherlich keine Kritik an Joachim Löw äußern. Ich habe großen Respekt vor ihm. Also alles cool und entspannt", sagte Musiala bei Sport1. Er habe "lediglich auf eine Frage geantwortet, ob ich im Wembley gegen England gerne länger gespielt hätte. Klar hätte ich dort gerne länger gespielt, da ich besonders motiviert war und mir in meiner alten Heimat viel vorgenommen hatte", betonte der 18-Jährige. Die Erfahrungen, ergänzte Musiala, "die ich als junger Spieler bei der EM in jungen Jahren machen konnte, werde ich nie vergessen."



