Nach Neuers Mega-Patzer: FC Bayern trifft zwei Torwart-Entscheidungen
Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat Torwart Manuel Neuer vor dem Abflug nach Norwegen noch einmal demonstrativ den Rücken gestärkt. "Manu hat einen Fehler gemacht. Das ist ihm in seinen zwei Jahrzehnten, die er jetzt Profifußball spielt, bestimmt schon das eine oder andere Mal passiert. Dementsprechend: Für uns gibt es da gar keine Zweifel an Manu", sagte Eberl vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag bei Viking Stavanger.
Es gebe mit Blick auf Neuers designierten Nachfolger Jonas Urbig "eine klare Idee. Die setzen wir seit fast eineinhalb, zwei Jahren um", so Eberl am Montag: "Manu ist unsere Nummer eins und wird es auch bleiben. Und was dann in Zukunft passiert, wird man sehen." In Stavanger wird angeblich der 23 Jahre alte Urbig aus Gründen der Belastungssteuerung im Münchner Tor stehen. Trainer Vincent Kompany habe sich "seine Gedanken gemacht. Deswegen möchte ich noch gar nicht vorweggreifen", sagte Eberl dazu. Urbig, der zuletzt einen beachtlichen Start im DFB-Team hatte, vertrat den 40 Jahre alten Neuer in dieser Saison bereits zweimal.
Schwer verunsicherte Eva Lys stürzt weiter dramatisch ab
Die Hamburgerin Eva Lys ist nach ihrer Aufgabe beim Turnier in Peking in der Tennis-Weltrangliste um 34 Plätze auf Rang 136 abgerutscht. Die einstige Nummer 39 der Welt ist damit nur noch die viertbeste deutsche Spielerin auf der WTA-Tour. Vor Lys stehen Noma Noha Akugue (126.), Tatjana Maria (71.) und Tamara Korpatsch (50.). Das Männer-Ranking wird erst in der kommenden Woche nach dem Masters in Shanghai aktualisiert.
Lys hatte im vergangenen Jahr beim 1000er Turnier in Peking das Viertelfinale erreicht, die Punkte verlor sie nun wieder. Die 24-Jährige gab ihr Match gegen die 16 Jahre alte Chinesin Sun Xinran beim Stand von 1:6, 0:3 auf. Zuvor hatte sie einen schwer verunsicherten Eindruck hinterlassen. Für Lys setzte sich damit eine komplizierte Saison mit einigen gesundheitlichen Rückschlägen fort.
Als Aufsteigerin der Woche machte Zheng Qinwen 31 Plätze gut und wird auf Rang 23 geführt. Die Olympiasiegerin von Paris holte als erste Chinesin überhaupt den Titel in Peking und meldete sich nach langer Leidenszeit aufgrund einer Ellbogenverletzung endgültig in der Weltspitze zurück. Für das Turnier in Wuhan, das in dieser Woche stattfindet, sagte Zheng aufgrund der Strapazen ab.
Baltimore Ravens drehen NFL-Spiel spektakulär
Die Baltimore Ravens stehen kurz vor einer Niederlage bei den Atlanta Falcons, doch dann schlägt die Stunde von Ersatz-Quarterback Tyler Huntley.

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Harry Kane wäre fast nach Norwegen gewechselt
Harry Kane im Trikot von Viking Stavanger? Was aus heutiger Sicht undenkbar scheint, lag einst wohl durchaus im Bereich des Möglichen. Im Jahr 2012 soll der spätere englische Rekordtorschütze und Torgarant des FC Bayern den Norwegern angeboten worden sein. Doch der Deal scheiterte unter kuriosen Umständen. Das berichtete jedenfalls der damalige Viking-Scout Gary Goodchild vor dem Champions-League-Duell seines Ex-Klubs mit dem deutschen Rekordmeister am Dienstag.
"Man hat gesagt, dass er interessiert daran sein könnte, zu Viking zu kommen", sagte Goodchild in der Zeitung "Stavanger Aftenblad" über die mehr als 14 Jahre zurückliegenden Ereignisse. Damals habe "niemand" Kane gekannt. Der nämlich wartete bei Tottenham Hotspur noch auf den Durchbruch und wurde immer wieder verliehen - zu Leyton Orient, zum FC Millwall, später zu Norwich und zu Leicester City.
"Diejenigen, mit denen ich gesprochen habe", erzählte Goodchild, "hatten das Gefühl, dass ihm eine Leihe nach Skandinavien gut tun könnte". Und so reiste der Scout nach England, um sich vor Ort ein Bild von Talent Kane zu machen, das damals für Millwall stürmte. Doch Kane fehlte beim entsprechenden Spiel verletzt - und Goodchild reiste so schlau ab, wie er gekommen war.
VfL Wolfsburg hadert nach spektakulärer Zweitliga-Show
Nach starker erster Halbzeit verschenkt der VfL Wolfsburg erneut den Sieg. In der Tabelle der 2.Fußball-Bundesliga verpasst es der VfL, bis auf zwei Zähler an die zweitplatzierten Nürnberger heranzurücken und auf Rang drei zu klettern.

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Bis zu 100 Millionen Euro: Wilde Gerüchte um Bayern-Star Pavlovic
Schon im Sommer hatte Manchester City angeblich ein Auge auf Aleksandar Pavlovic vom FC Bayern geworfen. Die Begehrlichkeiten aus der Premier League sind seitdem wohl nicht abgeflaut. Wie Transfer-Insider Ekrem Konur berichtet, hat sich das Interesse bei Manchester City inzwischen sogar verstärkt. Bei den Skyblues sehe man Pavlovic als "hochinteressanten Kandidaten", der das Mittelfeld langfristig prägen könnte.
Auch Manchester United habe den 22-Jährigen mittlerweile auf der Wunschliste. Selbiges gilt laut Konur für Real Madrid und Paris Saint-Germain. In den Chefetagen der vier Klubs beschäftige man sich "intensiv" mit dem Mittelfeldmann. Laut "Sky" hatte Manchester City schon im Sommer konkret mit dem Spielgestalter des FC Bayern geliebäugelt. Der zehnfache englische Meister war angeblich bereit, rund 100 Millionen Euro für Pavlovic auf den Tisch zu legen.
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Der "Bild"-Zeitung zufolge wäre sogar ein Preisschild von über 100 Millionen Euro denkbar gewesen, wenn der Nationalspieler grünes Licht gegeben hätte. Doch Pavlovic hatte wohl kein Interesse an einem Wechsel. Bei Konur heißt es nun, dass auch der FC Bayern einen Pavlovic-Verkauf kategorisch ausschließt. Intern gebe es keinerlei Schmerzgrenze, ab der man gesprächsbereit sei.
Marco Reus kommt erst, als sein Klub schon blamiert ist
Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Marco Reus hat in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) mit Los Angeles Galaxy eine böse Klatsche hinnehmen müssen. Das Team aus Kalifornien unterlag bei St. Louis City SC mit 2:6 (1:5).
Der 37 Jahre alte Reus war in der 60. Minute eingewechselt worden. Da lag Galaxy aber bereits uneinholbar mit 1:6 zurück. Überragender Spieler bei St. Louis war Carlos Holse, der seine Mannschaft nach nur 21 Minuten mit einem Hattrick 3:0 in Führung geschossen hatte.
Für Los Angeles war es nach zuletzt zwei Siegen bereits die elfte Saisonniederlage. In der Western Conference liegt Galaxy nur auf Rang neun. St. Louis mit dem früheren Bundesligaprofi Timo Baumgartl belegt mit einem Punkt Rückstand hinter den Vancouver Whitecaps den zweiten Platz.
Darts-Star beleidigt Europameister mit peinlichem Frauen-Spruch
Österreichs Darts-Größe Mensur Suljovic hat den ehemaligen Europameister Ross Smith mit einer bemerkenswerten Rhetorik verbal attackiert. "Was beschwert sich der Kerl?! Der soll sein Spiel spielen, ansonsten kann er direkt nach Hause gehen. Frauen beschweren sich, sorry. Das tut man nicht, wenn man verliert", sagte Suljovic am Abend beim European-Tour-Turnier in Basel.
Der 54 Jahre alte Suljovic gewann das Duell am Nachmittag mit 6:5, woraufhin sich Smith über die Mätzchen des Rivalen aus Österreich beklagte. "Natürlich kann ich nicht wissen, was er hinter meinem Rücken macht, wenn ich werfe - abgesehen von den Reaktionen des Publikums. Wenn er ein absoluter Idiot sein will, ist das seine Sache. Karma wird ihn einholen", schrieb Smith auf X.
Als Suljovic später das Halbfinale erreichte, wurde er von Moderator Philip Brzezinski auf den Sachverhalt angesprochen. "Ich brauche die Unterstützung. Ohne Euch schaffe ich nichts", sagte Suljovic und kassierte dafür auch Pfiffe vom Publikum. Brzezinski sagte explizit, er sei anderer Meinung und das Verhalten von Suljovic sei "too much" gewesen. Der Österreicher schied im Halbfinale aus, der Turniersieg ging an Jonny Clayton aus Wales.
Fassungsloser Eintracht-Coach zerlegt seinen Kapitän
Robin Koch hat sich nach Eintracht Frankfurts blamabler Defensivleistung und seiner persönlichen "Höchststrafe" kämpferisch gezeigt. "Mir ist klar, dass die kommenden Tage nicht einfach werden. Weglaufen oder den Kopf in den Sand stecken ist für mich aber keine Option", sagte der Kapitän des Fußball-Bundesligisten dem "Kicker". Der ehemalige Nationalspieler war beim 0:6 (0:4) bei RB Leipzig zur Halbzeit ausgewechselt worden.
Trainer Adi Hütter hatte seine Abwehr in dem Spiel als "nicht bundesligatauglich" beschrieben und gerade an Innenverteidiger Koch kein gutes Haar gelassen. Er habe ihn "erlöst", hatte der Österreicher gesagt: "Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes. Wenn du 16 Tore bekommst und Leader in der Abwehr bist, dann setze ich irgendwann auch mal ein Zeichen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin."
Koch beantwortete die Kritik professionell und will sich seiner Verantwortung stellen. "Ich bin Kapitän und meine Pflicht ist es, diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten, wegzustecken und unsere Mannschaft wieder aufzurichten", sagte er und versicherte, er werde sich "dieser Aufgabe und den Herausforderungen der kommenden Wochen mit voller Überzeugung und allem, was ich habe, stellen."
Florian Wirtz bringt Liverpool-Legende auf die Palme
Liverpool-Legende Jamie Carragher hat nach der bitteren 0:3-Niederlage gegen Manchester City erneut scharfe Kritik an Florian Wirtz geübt und die Verbannung des deutschen Fußball-Nationalspielers auf die Ersatzbank gefordert. "Dieser Transfer funktioniert nicht und hat bislang auch nicht funktioniert", sagte der frühere Abwehrspieler der Reds bei Sky: "Dass Wirtz jede Woche auf der Zehn spielt, muss aufhören. Liverpool hat ihm genügend Chancen gegeben. Er muss aus der Mannschaft genommen werden."
Carragher, der sich bereits in der Vergangenheit kritisch über den einstigen Leverkusener geäußert hatte, sieht beim Offensivspieler auch nach zahlreichen Einsätzen keine entscheidende Entwicklung. "Hat er bisher ein einziges Spiel dominiert? Er ist jetzt seit etwa 55 bis 60 Spielen hier und ich sehe immer noch keine Veränderung", sagte der 48-Jährige. Ihm falle schlichtweg keine Partie ein, in der der Deutsche Liverpool mit seiner Leistung zum Sieg geführt habe.