Royal wendet sich an die gescheiterten Three Lions
Prinz William hat der englischen Nationalmannschaft nach dem schmerzhaften 1:2 (0:0) im WM-Halbfinale gegen Argentinien Mut zugesprochen und den Auftritt des Teams von Thomas Tuchel gewürdigt. "Wir sind am Boden zerstört. England, ihr habt alles gegeben - und wir sind alle so stolz auf euch", schrieb der britische Thronfolger tief bewegt auf Instagram. Zugleich dankte er allen Beteiligten "auf und neben dem Platz für ein unglaubliches Turnier".
Argentinien zerfetzt Englands WM-Traum in sieben Minuten

Vor dem Fernseher fieberten Williams Kinder Charlotte und Louis in England-Trikots mit - vergebens. "Der Kampfgeist und der Glaube, den ihr gezeigt habt, haben uns alle inspiriert. Die kompletteste englische Mannschaft, die es je bei einem Turnier gab", schwärmte der Prinz. Zum Finale, hatte der Kensington Palace vorab geschrieben, wäre "höchstwahrscheinlich" die ganze Familie gekommen. Dazu kam es nicht - und dennoch forderte William Kapitän Harry Kane und dessen Teamkollegen auf: "Haltet den Kopf oben."
Sinner-Rivale Alcaraz vor baldigem Comeback
Carlos Alcaraz kehrt beim Masters in Cincinnati im kommenden Monat womöglich auf die Tennistour zurück. Der Spanier, der seit April aufgrund einer Verletzung am rechten Handgelenk pausiert, steht auf der Meldeliste für das Turnier vom 13. bis 23. August. Sollte Alcaraz in Cincinnati sein Comeback feiern, könnte er vor den US Open (31. August bis 13. September) noch einmal Spielpraxis sammeln.
Alcaraz, der inzwischen hinter den deutschen Topspieler Alexander Zverev auf Platz drei der Weltrangliste zurückgefallen ist, spielt seit Mitte April nicht mehr auf der Tour. Bei seinem Heimspiel in Barcelona zog er sich aufgrund von Schmerzen im Handgelenk zurück.
Der 23 Jahre alte Ausnahmespieler verpasste neben den French Open zuletzt auch das Highlight in Wimbledon. Ziel bleibt das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York, das er 2025 gegen den derzeitigen Weltranglistenersten Jannik Sinner (Italien) gewann.
Jury sorgt für Chaos bei der Tour de France
Wirbel um den belgischen Top-Sprinter Jasper Philipsen: Der 28-Jährige war nach seinem dritten Platz auf der elften Etappe der Tour de France zunächst zurückgestuft worden. Kurze Zeit später revidierte die Jury dann ihre Entscheidung - und gab einem Einspruch seines Teams statt. Philipsen, der bislang eine schwache Tour fährt, kehrte somit wieder auf Rang drei der Tageswertung zurück.
Er sei sehr enttäuscht gewesen über die Zurücksetzung, sagte Philipsen. "Weil ich nicht wusste, was genau passiert sein soll während des Sprints. Klar war es ein hektischer Sprint - wie immer bei der Tour de France", sagte er. Einmal habe er einen Kontakt gespürt mit einem anderen Fahrer. "Ich habe nichts aus Absicht getan oder falsch gemacht." Er sei sehr glücklich über die revidierte Entscheidung.
Monheimer Stadtrat versetzt Bayer Leverkusen kräftigen Rückschlag
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss weiter um den Bau seines geplanten Leistungszentrums für Profis und Nachwuchsspieler in Monheim am Rhein bangen. Die Mehrheit im Monheimer Stadtrat stimmte in einer geheimen Abstimmung gegen die Einleitung eines sogenannten Bauleitplanverfahrens für den "Bayer 04 Campus". Von 45 Ratsmitgliedern votierten 25 gegen das Vorhaben, 19 dafür, ein Mitglied enthielt sich.
CDU, SPD und Grüne begründeten ihre Ablehnung in der vorangegangenen Aussprache mit ökologischen Nachteilen durch den Wegfall des regionalen Grünzugs und die damit verbundene Flächenversiegelung. Linke, FDP, AfD und die Peto-Partei plädierten für das Bauleitplanverfahren, um auf Grundlage der überarbeiteten Pläne für den Campus in den weiteren Austausch mit Fachleuten, Bayer 04 aber auch den betroffenen Anwohnern zu gehen.
"Dieses Votum ist für uns eine große Enttäuschung. Nach zehn Jahren Planung, zahlreichen geprüften Standorten und schmerzhaften Anpassungen unseres Konzepts hätten wir uns die Chance gewünscht, unser Projekt ab jetzt in einem geordneten Verfahren fachlich bewerten zu lassen", sagte Leverkusens Clubboss Fernando Carro. "Wir werden die Entscheidung der Monheimer Politik sorgfältig analysieren, und wir werden hartnäckig bleiben, das verspreche ich."
"Weltklasse": Collina kontert Deschamps und wischt Schiri-Kritik weg
Die FIFA hat die Kritik von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps an Schiedsrichter Iván Barton aus El Salvador zurückgewiesen. Die Antwort des Weltverbandes auf die Bemerkung des französischen Trainers, der infrage gestellt hatte, ob Barton das Niveau für ein WM-Halbfinale besitzt, sei "eindeutig: Ja, selbstverständlich. Unsere Schiedsrichter sind weltklasse", sagte Pierluigi Collina, Leiter der FIFA-Schiedsrichterkommission, auf AFP-Anfrage.
Nach dem verlorenen Halbfinale gegen Spanien (0:2) hatte sich Deschamps am Dienstag kritisch mit Blick auf den Referee geäußert. "Hat der Schiedsrichter das Niveau, um ein Halbfinale einer WM zu leiten? (...) Darauf werde ich nicht antworten. Es gab einige Situationen, die häufig auch zu unserem Nachteil ausgelegt wurden", sagte er. Deschamps räumte zugleich ein, dass der Hauptgrund für die Niederlage in der Leistung seines eigenen Teams gelegen habe.
Deschamps stellt nach WM-Aus den Schiri in Frage

Die Schiedsrichterleistungen sind seit Beginn des Turniers in Nordamerika häufig diskutiert worden. Zuletzt hatte Ägypten den Ausschluss des französischen Schiedsrichters Francois Letexier gefordert und ihm "offensichtliche Fehler" vorgeworfen, die nach Ansicht der Ägypter Argentinien im Achtelfinale (3:2) begünstigt hätten.
Trotz Real-Dementi: Superstar des FC Bayern vor 220-Millionen-Abgang?
Real Madrid hat jeglichen Kontakt zu Michael Olise vom FC Bayern unlängst klar verneint, die Münchner den Franzosen mehrfach für unverkäuflich erklärt. Einem Bericht von "fussballtransfers.com" zufolge, soll Olise nun aber von sich aus offen sein, zu den Königlichen zu wechseln - und das schon im Sommer 2026. Der 24-Jährige sei demnach überzeugt, dass Real Madrid für ihn das perfekte Umfeld ist, um den nächsten Schritt seiner Karriere zu machen.
Die Bayern-Bosse seien sogar schon auf der Suche nach einem potenziellen Nachfolger für den Flügelspieler. Real Madrid soll bereit sein, eine Ablöse von 220 Millionen Euro auf den Tisch zu legen, um Olise in die spanische Hauptstadt zu holen.