Der Sport-Tag
19. November 2025
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21:52 Uhr

Leroy Sané hatte "riesiges Angebot" vorliegen

Nach fünf Jahren brach Leroy Sané im Sommer seine Zelte beim FC Bayern ab und unterschrieb bis 2028 bei Galatasaray. George Gardi begleitete den Deal als Spielervermittler und half dem türkischen Meister bei der Verpflichtung. "Diese Idee entstand viele, viele Monate vor Beginn des Transferfensters. Ich wusste, dass dieser Spieler nötig war, um die Mannschaft auf das nächste Level zu heben. Er war ein essenzieller Spieler für den Aufbau der kommenden Saison", verriet der Italiener nun im Interview mit "Sky". Den Transfer zu Galatasaray einzufädeln, war Gardi zufolge kein einfaches Unterfangen. "Er hatte Angebote von Topklubs aus England und Deutschland. Er hatte ein riesiges Angebot aus Saudi-Arabien. Mit der anstehenden Klub-WM war es eine große Entscheidung für seine Karriere", ließ der Italiener bezüglich Sané aufhorchen.

Der Transfer sei ein "riesiger Erfolg" für Galatasaray, schwärmte der Spielervermittler. "Wir haben als Team großartig zusammengearbeitet, um einen so wichtigen Spieler zu holen. Und hoffentlich werden wir in Zukunft wieder solche Transfers realisieren", so Gardi.

Leroy Sané hatte "riesiges Angebot" vorliegen
21:11 Uhr

FIFA denkt sich noch ein Quali-Turnier für die WM 2026 aus

Die letzten beiden der insgesamt 48 Startplätze für die Fußball-WM im kommenden Jahr werden bei einem Qualifikationsturnier in den mexikanischen Städten Guadalajara und Monterrey vergeben. Wie der Weltverband FIFA mitteilte, kämpfen vom 23. bis zum 31. März 2026 sechs Teams aus fünf Konföderationen in den beiden Orten um die verbleibenden Tickets für die Endrunde im nächsten Sommer. Dabei sind die Nationalmannschaften aus dem Irak, der Demokratische Republik Kongo, Jamaika, Suriname, Bolivien und Neukaledonien.

Die Auslosung für die interkontinentalen Playoffs zur Weltmeisterschaft findet an diesem Donnerstag ab 13.00 Uhr am FIFA-Sitz in Zürich statt. Der Spielplan für das Turnier mit zwei Dreiergruppen wird im Anschluss veröffentlicht. Die WM-Endrunde wird am 5. Dezember in Washington in den USA ausgelost, das Eröffnungsspiel wird am 11. Juni 2026 in Mexiko-Stadt angepfiffen.

FIFA denkt sich noch ein Quali-Turnier für die WM 2026 aus
20:16 Uhr

Winterwechsel: Macht Füllkrug großen Bogen um die Bundesliga?

Niclas Füllkrug könnte West Ham United vorzeitig verlassen, um sich bei einem anderen Verein für eine WM-Nominierung zu empfehlen. "Corriere dello Sport" bringt den 32 Jahre alten Angreifer nun als Winter-Option für die AC Mailand ins Spiel. Die Rossoneri wollen sich wohl in der Offensive verstärken, gleichzeitig aber keine hohen Summen ausgeben, heißt es.

Füllkrug ist vertraglich bis 2028 an die Hammers gebunden. Zuletzt wurde der Routinier mit einer möglichen Bundesliga-Rückkehr in Verbindung gebracht. Unter anderem wurden Werder Bremen und der FC Augsburg genannt.

Winterwechsel: Macht Füllkrug großen Bogen um die Bundesliga?
19:33 Uhr

Markus Eisenbichler findet neuen Skisprung-Job

Markus Eisenbichler kehrt in den Skisprung-Zirkus zurück. Allerdings nicht als Aktiver. Der Bayer wird neben seinem ehemaligen Trainer Werner Schuster und dem Olympiasieger Martin Schmitt dritter Experte beim TV-Sender Eurosport. Seine Premiere gibt der 34-Jährige am Freitag beim Weltcup-Auftakt in Lillehammer. Darüber hinaus wird er bei ausgewählten weiteren Weltcups agieren und auch die olympischen Skisprung-Wettbewerbe bei den Winterspielen in Mailand und Cortina im nächsten Jahr kommentieren. Diese Wettbewerbe werden in Predazzo ausgetragen.

"Mein Herz schlägt weiterhin für das Skispringen - und genau diese Leidenschaft möchte ich in meine Analysen einbringen. Als ehemaliger Athlet kenne ich die Höhen und Tiefen, die Emotionen am Balken und die Gedanken, die man mit sich selbst ausfechtet. Mein Ziel ist es, den Zuschauern den Sport aus Sicht der Sportler authentisch und mit viel Gefühl näherzubringen", sagte "Eisei".

Eisenbichler hatte im März seine Karriere beendet. In dieser hatte er 2019 mit dem WM-Titel von der Großschanze in Innsbruck seinen größten Einzelerfolg gefeiert. Weitere fünf WM-Goldmedaillen sammelte er in Teamwettbewerben. Seine einzige olympische Medaille holte er 2022 mit dem Team in Peking, das damals Dritter geworden war. Eisenbichler ist seit März 2017 deutscher Rekordhalter im Skifliegen. Damals kam er in Planica auf 248 Meter.

Markus Eisenbichler findet neuen Skisprung-Job
18:55 Uhr

DFB hat einen Rivalen weniger

Der Deutsche Fußball-Bund hat einen weiteren Rivalen weniger im Rennen um die Austragung der Europameisterschaft der Frauen 2029. Portugal zog seine Bewerbung für das Turnier in vier Jahren zurück, wie der portugiesische Fußball-Verband (FPF) mitteilte. Ende August hatte sich schon Italiens Verband von seinen ursprünglichen Plänen, die EM auszurichten, verabschiedet.

Man wolle sich voll auf die Ausrichtung der Männer-WM 2030 konzentrieren, hieß es zur Begründung in der FPF-Mitteilung. Diese richtet Portugal zusammen mit Spanien, Marokko, Argentinien, Paraguay und Uruguay aus. Für die EM 2029 sind neben dem DFB noch Polens Verband sowie das gemeinsame Duo Dänemark/Schweden im Rennen. Wo das Turnier stattfinden wird, entscheidet das UEFA-Exekutivkomitee am 3. Dezember. Sollte der DFB den Zuschlag erhalten, sind Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, München und Wolfsburg die geplanten Ausrichterstädte.

DFB hat einen Rivalen weniger
18:11 Uhr

"Wirklich Wahnsinn": DFB-Spieler staunt über Kimmich

Fußball-Nationalspieler Benjamin Henrichs kann auf dem langen Weg zu seinem Comeback auch auf die besondere Unterstützung von DFB-Kapitän Joshua Kimmich zählen. "Der hat mir am meisten geschrieben, fast alle zwei Wochen. 'Wie geht's? Was ist das Update? Wir brauchen dich! Wir vermissen dich!'", berichtete Henrichs im Podcast "Spielmacher – Fußball von allen Seiten" von 360media und ergänzte: "Das ist schon wirklich Wahnsinn. Wenn du überlegst, wie oft er sich erkundigt, wie er sich auch Sorgen macht."

Auch sein "großer Bruder" Jonathan Tah und "die Leute aus meinem Verein natürlich" hätten ihn nach seinem Achillessehnenriss und der erneuten Operation wegen anhaltender Schmerzen unterstützt, erzählte der Profi von RB Leipzig. Trotzdem sei es "nicht so einfach, die ganze Zeit positiv zu bleiben, vor allem, wenn da Rückschläge kommen".

Henrichs hatte sich am 20. Dezember 2024 verletzt und kämpft seither um sein Comeback. In der Nationalmannschaft spielt inzwischen der eigentlich fürs Mittelfeld eingeplante Kimmich auf seiner Position des Rechtsverteidigers.

Henrichs berichtete auch, wie er sich seinerseits um einen Kollegen kümmerte. Als sich der Leverkusener Martin Terrier im Januar 2025 ebenfalls die Achillessehne riss, trat er schnell mit ihm in Kontakt, seither halten sie sich über ihren jeweiligen Heilungsverlauf auf dem Laufenden. "Er schickt mir Videos, ich schicke ihm Videos, sein Physio redet mit meinem Physio. Einfach, um auch da zu sein für jemanden, der gerade genau das Gleiche durchmacht."

Obwohl er seine Rückkehr auf voraussichtlich Anfang 2026 verschieben musste, hat Henrichs seinen großen Traum noch längst nicht aufgegeben. "Mein großes Ziel ist nicht nur bei der WM dabei zu sein, sondern ich will dabei sein als Stammspieler. Dafür gebe ich alles", sagte der 28-Jährige.

"Wirklich Wahnsinn": DFB-Spieler staunt über Kimmich
17:26 Uhr

Feiertag für Österreich? Präsident reizt frechen Arnautovic

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen will für den von Marko Arnautovic vehement geforderten Nationalfeiertag mehr sehen als "nur" die Qualifikation für die Fußball-WM. "Lieber Marko Arnautovic, kommt ihnen das hier bekannt vor?", fragte Van der Bellen in einem Reaktionsvideo bei Instagram - und er zeigte ein Bild des WM-Pokals.

"Wenn Ende Juli nächstes Jahr das hier nach Wien zurückgebracht wird", sagte das Staatsoberhaupt mit einem Augenzwinkern, "dann könnten wir vielleicht noch mal reden, könnte ich mir vorstellen." Nach dem 1:1 gegen Bosnien und Herzegowina am Dienstagabend, gleichbedeutend mit dem direkten WM-Ticket für Österreich, hatte Arnautovic im ORF gefordert: "Eine Ansage an die Regierung. Bundeskanzler. Bundespräsident. Dass heute, der 18. November, ein Feiertag für jeden ist. WM ist für jeden die Krone. Alle Politiker im Stadion sollen bitte darüber nachdenken." Österreich ist erstmals seit 1998 für die Weltmeisterschaft qualifiziert.

Feiertag für Österreich? Präsident reizt frechen Arnautovic
16:54 Uhr

Becherschießen in Lederjacke: Hier ist Thomas Müller noch keine Legende

Thomas Müller hat in Kanada sichtlich Spaß. In der Vorbereitung auf das anstehende MLS-Playoff-Spiel mit seinen Vancouver Whitecaps geht es rund, allerdings nicht mit der üblichen Ballgröße. Stattdessen greift die Bayern-Legende zur Tischtenniskelle - und erbittet sich anschließend Nachhilfe.

Becherschießen in Lederjacke: Hier ist Thomas Müller noch keine Legende
16:22 Uhr

Auf funkelnder F1-Strecke fahren noch Privatautos

Am Wochenende wird Las Vegas, die Unterhaltungsmetropole schlechthin, zum Pflaster für den großen Formel-1-Zirkus. Scheinwerfer, Zäune und Barrieren stehen schon, doch noch fließt der normale Verkehr über die berühmte Straße. ntv-Reporterin Alessa-Luisa Naujoks steht direkt daneben.

Auf funkelnder F1-Strecke fahren noch Privatautos
16:09 Uhr

DSV-Team startet in "Saison voller Highlights"

Die deutschen Skispringerinnen und Skispringer starten wie erwartet mit einem elfköpfigen Team in die Olympia-Saison. Das Aufgebot für den Weltcup im norwegischen Lillehammer am Wochenende wird angeführt vom zweimaligen Olympiasieger Andreas Wellinger vom SC Ruhpolding.

Bei den Männern starten in der Olympiastadt von 1994 außerdem Vorjahressieger Pius Paschke, Karl Geiger, Felix Hoffmann und Philipp Raimund. Die Frauen sind mit Selina Freitag, Anna Hollandt, Agnes Reisch, Katharina Schmid, Juliane Seyfarth und Emely Torazza vertreten.

In Lillehammer ist am Freitag zunächst ein Mixed-Team-Wettbewerb geplant. Am Samstag und Sonntag stehen jeweils Einzelspringen auf dem Programm. DSV-Sportdirektor Horst Hüttel freut sich "auf eine Saison mit vielen Highlights" und denkt da vor allem an die Vierschanzentournee, die Skiflug-WM in Oberstdorf und Olympia in Mailand.

DSV-Team startet in "Saison voller Highlights"
15:17 Uhr

"Ansage an die Regierung": Arnautovic will Feiertag

Für Marko Arnautovic bietet die erste WM-Teilnahme der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft seit 1998 Anlass für besondere Maßnahmen. "Es ist eine Ansage an die Regierung. Es ist eine Ansage an den Bundespräsidenten, an den Bundeskanzler: Ich würde gerne, dass hier am 18. November ganz Österreich einen Feiertag macht, weil das erleben wir wahrscheinlich nicht noch einmal, weil nach der WM ist der Arni weg", sagte der 36 Jahre alte Ex-Bremer lächelnd und mit einem Augenzwinkern im ORF. Bereits im Juni hatte Österreichs Fußball-Rekordnationalspieler seinen Rücktritt aus dem Nationalteam nach der WM angekündigt.

Durch das benötigte Unentschieden im abschließenden Gruppenspiel am Dienstagabend gegen Bosnien-Herzegowina vermied das Team um den deutschen Cheftrainer Ralf Rangnick den Umweg über die Playoffs und qualifizierte sich als Erster der Gruppe H direkt für die WM im kommenden Sommer in den USA, Kanada und Mexiko.

"Ansage an die Regierung": Arnautovic will Feiertag
14:47 Uhr

Schock für Düsseldorf: Rekordmeister stellt nach Pokal-Desaster "alles infrage"

Nach dem sensationellen Pokal-K.o. sollen beim deutschen Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf Gewissheiten vergangener Erfolgszeiten auf den Prüfstand kommen. "Ich stelle jetzt alles infrage, denn aus der riesigen Enttäuschung müssen ja auch Handlungen resultieren", sagte Manager Andreas Preuß dem Sport-Informations-Dienst (SID) nach dem 2:3 des Bundesliga-Spitzenreiters im Viertelfinale beim Außenseiter TTC OE CTS Bad Homburg.

Auch sich selbst will der 63-Jährige dabei nicht schonen: "Ich muss mir über die generelle Ausrichtung der 'Borussia 2030'-Strategie Gedanken machen - auch über meine eigene Person", sagte Preuß.

Das Aus der Rheinländer wie im Vorjahr schon vor der Final-Four-Endrunde (4. Januar) in Neu-Ulm machte den ehemaligen Profi ratlos. "Die vielen Termine, Müdigkeit, ein starker Gegner - es lässt sich nicht richtig erklären, aber egal wie: Wir hätten auf keinen Fall verlieren dürfen", sagte der Borussen-Macher nach Düsseldorfs viertem Spiel binnen sieben Tagen.

Schock für Düsseldorf: Rekordmeister stellt nach Pokal-Desaster "alles infrage"
14:27 Uhr

Nationale Aufgabe: Regierung will Olympia in Deutschland

Die Bundesregierung hat ihre Unterstützung für eine deutsche Olympia-Bewerbung unterstrichen. Das Kabinett stimmte der Unterzeichnung einer "Politischen Vereinbarung zu einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele" zu, wie die schwarz-rote Regierung mitteilte.

Die Vereinbarung wird demnach zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), den Bewerbern Berlin, München, Hamburg und Rhein-Ruhr sowie dem Bundeskanzleramt geschlossen. Sie soll am 4. Dezember unter anderem von Kanzler Friedrich Merz (CDU) unterzeichnet werden.

Die Vereinbarung soll das gemeinsame Bekenntnis von Sport und Politik zum Bewerbungsprozess und die politische Geschlossenheit Deutschlands gegenüber dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) dokumentieren. Ebenso wird die Bewerbung als nationale Aufgabe anerkannt. Der DOSB will im Herbst des kommenden Jahres den deutschen Kandidaten für eine Olympia-Bewerbung bestimmen. Den weiteren Weg zur Auswahl des nationalen Bewerbers für die Austragung der Sommerspiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 soll die DOSB-Mitgliederversammlung am 6. Dezember in Frankfurt am Main festlegen.

Nationale Aufgabe: Regierung will Olympia in Deutschland
13:26 Uhr

Verliert Berlin das Pokalfinale? Neuer Vertrag steht noch nicht

Die Verhandlungen über die Zukunft des DFB-Pokalfinals im Berliner Olympiastadion laufen noch. Das bestätigten der Deutsche Fußball-Bund und die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf Anfrage. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Verhandlungen noch in diesem Jahr abschließen", sagte Senatorin Iris Spranger (SPD). Der DFB sprach von anhaltenden, konstruktiven Gesprächen. Zu den Inhalten machten beide Seiten keine Angaben.

Das Endspiel ist einer der sportlichen Höhepunkte der Hauptstadt und findet seit 1985 jedes Jahr im Olympiastadion statt. Die "Sport Bild" hatte zuletzt berichtet, dass es noch keinen neuen Mietvertrag für die kommenden Jahre gebe. Demnach habe der DFB von der Stadt als Betreiber des Stadions verlangt, aus Sicherheitsgründen den Einlass zu verbessern.

Nach dem letzten Endspiel waren von vielen Anhängern von Arminia Bielefeld teilweise chaotische Zustände vor dem Südtor und dem Marathontor des Olympiastadions moniert worden. DFB und Senat kündigten eine Aufarbeitung an. Bauliche Veränderungen am Olympiastadion sind auch wegen des Denkmalschutzes schwierig. Das Finale 2026 ist für den 23. Mai angesetzt.

Verliert Berlin das Pokalfinale? Neuer Vertrag steht noch nicht
12:54 Uhr

"Hauen alles rein": Deutsche Beach-Volleyball-Helden stehen vor WM-Mammutaufgabe

Die Olympia-Zweiten Nils Ehlers und Clemens Wickler stehen im Achtelfinale der Beach-Volleyball-WM. Das Hamburger Duo setzte sich im australischen Adelaide gegen die Letten Martins Plavins/Kristians Fokerots durch. Im ersten Satz hatten die Deutschen beim 22:20 noch einige Probleme, der zweite Durchgang ging glatt mit 21:13 an Ehlers/Wickler.

"Das war auf jeden Fall die beste Turnierleistung bisher. Im ersten Satz haben wir noch ein bisschen Probleme gehabt, sind dann aber schön ruhig geblieben", sagte Wickler. Ehlers ergänzte: "Wir freuen uns aufs nächste Spiel und hauen alles weiter rein, was wir im Köcher haben." Morgen geht es für die Silbermedaillengewinner von Paris um 7 Uhr mitteleuropäischer Zeit gegen das norwegische Spitzenteam Anders Mol/Christian Sörum. Insgesamt haben fünf deutsche Duos die Runde der besten 16 Teams erreicht.

"Hauen alles rein": Deutsche Beach-Volleyball-Helden stehen vor WM-Mammutaufgabe
12:13 Uhr

"Schäme und entschuldige mich": Barça gibt Eintracht die Chance aufs nächste Trauma

Das Champions-League-Spiel von Eintracht Frankfurt beim FC Barcelona am 9. Dezember findet im Camp Nou statt. Für den spanischen Fußball-Meister ist es die erste Partie in der Königsklasse in dem frisch, aber noch nicht komplett renovierten Stadion. "Der FC Barcelona freut sich, wieder in seinem Stadion spielen zu können und das Projekt zur vollständigen Umgestaltung des neuen Camp Nou weiter voranzutreiben", hieß es in einer Mitteilung des Klubs.

In der spanischen Liga kehrt Barça ins Camp Nou erstmals am Samstag zurück. Dann ist das Team von Ex-Nationaltrainer Hansi Flick gegen Athletic Bilbao (16.15 Uhr) gefordert. Die bisher letzte offizielle Begegnung der Katalanen in dem legendären Stadion fand Ende Mai 2023 statt. Nach dem endgültigen Abschluss der Modernisierungsarbeiten wird das Stadion eine Kapazität von rund 105.000 Besuchern haben.

Der letzte Besuch der Frankfurter in Camp Nou verursachte ein schweres Trauma beim stolzen Klub: Im Viertelfinale der Europa League waren die Hessen mit mehr als 30.000 Fans in der Arena eingefallen und warfen die völlig überrumpelten Katalanen mit einem 3:2 aus dem Wettbewerb. "Was im Camp Nou passiert ist, darf sich nicht noch einmal so ereignen", sagte ein geschockter Präsident Joan Laporta hinterher: "Ich schäme und entschuldige mich. Das wird nie wieder passieren." Nun kehren sie zurück ...

"Schäme und entschuldige mich": Barça gibt Eintracht die Chance aufs nächste Trauma
11:26 Uhr

Vize-Weltmeister hat "Hoffnung": Deutschland jetzt "im erweiterten Kreis" der WM-Favoriten

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann sieht die DFB-Auswahl bei der WM 2026 "im erweiterten Kreis" der Titelfavoriten, "aber Stand heute mit Sicherheit nicht im engeren Favoritenkreis". Die Qualifikation habe gezeigt, "dass es in Europa zwei, drei Mannschaften gibt, die besser sind als wir. Etwa die Engländer, die Franzosen oder die Spanier", sagte Hamann bei ran.de.

An dieser Konstellation werde sich bis zum Sommer nichts groß ändern, ergänzte der 52-Jährige. "Aber das muss fürs Turnier nichts heißen. Das haben wir ja bei der WM 2002 gezeigt, als wir bis ins Endspiel gekommen sind."

Hamann sieht weitere Parallelen zum Coup der DFB-Elf vor 24 Jahren. Damals hatte sich die Elf von Teamchef Rudi Völler erst über die Play-offs qualifiziert, und auch diesmal habe die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann ein echtes "Endspiel" um das WM-Ticket gehabt. "Sowas schweißt natürlich zusammen." Die Art und Weise, wie dieses "Finale" gegen die Slowakei (6:0) gewonnen wurde, "macht natürlich Hoffnung".

Vize-Weltmeister hat "Hoffnung": Deutschland jetzt "im erweiterten Kreis" der WM-Favoriten
10:51 Uhr

Loris Karius: Ohne Schalke wäre ich kein Fußballer mehr

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Loris Karius könnte auf Schalke zu einer überraschenden Legende werden. (Foto: IMAGO/RHR-Foto)

Mit dem FC Schalke 04 grüßt Loris Karius derzeit überraschend wie gleichsam überzeugend vom zweiten Platz der 2. Bundesliga. Das Ziel des Keepers: Die Bundesliga. Jedenfalls "auf lange Sicht", wie er gegenüber "Sport Bild" zugab. "Dafür trainiere ich jeden Tag - und dafür werde ich alles tun", betonte er .Allerdings wollte Karius das Ganze noch nicht "als klares Vorhaben auszurufen, dafür ist die Saison noch zu lang und die Liga zu stark. Wir denken aktuell nicht an März oder April, das wäre zu anstrengend und würde uns nur ablenken", sagte er, schob jedoch nach: "Aber klar: Wir alle haben diesen großen Traum."

Dass er diesen im Profi-Fußball weiter lebt, ist für den in der ersten Hälfte Vorsaison noch arbeitslosen Torhüter nicht selbstverständlich. Nach seinem Aus bei Newcastle United im Sommer 2024 sei er seinen "vielfältigen Interessen" nachgegangen, berichtete der 32-Jährige ."Ich habe viel freie Zeit mit meiner Familie verbracht . [...] Ich bin als DJ aufgetreten, bin für Hugo Boss bei der Fashion Week in Mailand über den Laufsteg gelaufen. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mir das keinen Spaß gemacht hat", blickte er zurück. Im Januar habe dann Schalke angefragt, zu einem Zeitpunkt, wo Karius bereits auf Offerten hoffte.

"Ab Dezember habe ich wieder intensiv fußballspezifisch trainiert, um für Anfragen im Winter bereit zu sein. Ich wollte mir selbst nicht vorwerfen, dass etwas geplatzt ist, nur weil ich nicht fit war. Aber ich bin kein Typ, der krampfhaft an etwas festhält. Und ich muss sagen: Hätte Schalke nicht angefragt, hätte ich wahrscheinlich sogar meine Karriere beendet", gab er offen zu.

Mehr zu den Karius-Gedanken hier bei den Kollegen von sport.de

Loris Karius: Ohne Schalke wäre ich kein Fußballer mehr
10:06 Uhr

Wilde Fußball-Party: Irres Tor krönt schottische WM-Sensation

Die Ausgangslage vor dem letzten WM-Quali-Spiel gegen Dänemark ist für Schottland klar: Für die direkte Endrundenteilnahme muss ein Sieg her. Was folgt, ist nicht weniger als ein Fußball-Fest für die Geschichtsbücher: Platzverweis, Tore satt und ein krönender Höhepunkt Sekunden vor Schluss.

Wilde Fußball-Party: Irres Tor krönt schottische WM-Sensation
09:24 Uhr

Sohn überglücklich: Donald Trump feiert sich für Besuch von Cristiano Ronaldo

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Cristian Ronaldo im Weißen Haus. (Foto: IMAGO/ABACAPRESS)

Der Besuch von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo im Weißen Haus hat den Sohn von Donald Trump glücklich gemacht. Der US-Präsident sagte laut Nachrichtenagentur AP, dass sein 19 Jahre alter Sohn Barron ein "großer Fan" des portugiesischen Ausnahmespielers im Dienst des saudi-arabischen Klubs Al-Nassr sei.

"Barron durfte ihn treffen. Und ich glaube, er respektiert seinen Vater jetzt ein bisschen mehr, allein schon deshalb, weil ich Sie ihm vorgestellt habe", sagte Trump in Richtung des 40 Jahre alten Ronaldo. Im kommenden Jahr will der portugiesische Rekordspieler und -torschütze noch einmal bei einer WM auflaufen. Das Turnier wird in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. An dem Treffen samt Abendessen in der Hauptstadt Washington war Ronaldo Teil der Entourage des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Ronaldo steht seit 2022 für den saudischen Erstligisten unter Vertrag.

Die WM 2034 wird in Saudi-Arabien ausgetragen. Die Vergabe dorthin war unter anderem aufgrund der Menschenrechtslage umstritten. Ronaldo warb in der Vergangenheit für das Turnier und sagte im Dezember vergangenen Jahres: "Nachdem, was ich gesehen habe, bin ich noch überzeugter, dass 2034 die beste Weltmeisterschaft aller Zeiten werden wird."

Sohn überglücklich: Donald Trump feiert sich für Besuch von Cristiano Ronaldo
08:38 Uhr

Seider siegt, Peterka nicht

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider hat mit den Detroit Red Wings den nächsten Erfolg in der NHL gefeiert. Das Team um den 24 Jahre alten Verteidiger setzte sich gegen die Seattle Kraken, bei denen Torhüter Philipp Grubauer nicht zum Einsatz kam, mit 4:2 durch. Seider steuerte zum zweiten Sieg in Folge einen Assist zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Lucas Raymond bei. Mit zwölf Siegen aus 20 Spielen führen die Red Wings die Tabelle der Atlantic Division an.

John-Jason Peterka erlitt derweil den nächsten Rückschlag. Mit Utah Mammoth unterlag der Nationalspieler bei den San Jose Sharks mit 2:3 nach Verlängerung. Die dritte Niederlage in Folge konnte auch Peterka mit seinen Saisontreffern Nummer sieben und acht nicht verhindern.

Seider siegt, Peterka nicht
08:32 Uhr

Mit Schlusspfiff brechen bei Fußball-Zwerg alle Dämme

Ungeschlagen Gruppensieger, erstmals für eine WM qualifiziert - und das auch noch als kleinstes Teilnehmerland der Geschichte: Curaçao gelingt eine Fußballsensation. Als der Schlusspfiff beim 0:0 gegen Jamaika ertönt, gibt es für die Mannschaft kein Halten mehr.

Mit Schlusspfiff brechen bei Fußball-Zwerg alle Dämme
07:57 Uhr

Einer verteidigt dich weiterhin, Alexander Zverev

Tennis-Bundestrainer Michael Kohlmann empfindet die öffentliche Wahrnehmung von Alexander Zverevs Saisonleistung als zu negativ. "Es ist bemerkenswert, dass man bei einer Nummer drei der Welt von einem 'durchwachsenen Jahr' spricht, wie es medial oft der Fall war", sagte Kohlmann web.de: "Natürlich wünschen sich alle, dass er Grand Slams gewinnt oder die Nummer eins wird, das Potenzial hat er. Aber wer in einer Weltsportart Dritter der Welt ist, spielt kein schlechtes Jahr." Zverev, der mit dem deutschen Davis-Cup-Team in Bologna um den Titel mitreden will, ist weiter im Ranking der erste Verfolger der Überflieger Carlos Alcaraz (Spanien) und Jannik Sinner (Italien). Beide sieht der 28-Jährige selbst "Lichtjahre voraus" und sprach nach dem Vorrundenaus bei den ATP Finals von einer "unglaublich unbefriedigenden Saison" für sich.

Einer verteidigt dich weiterhin, Alexander Zverev
07:32 Uhr

LeBron James knackt als erster NBA-Profi die 23 Jahre

LeBron James hat sein NBA-Comeback gegeben und damit als erster Spieler überhaupt seine 23. Saison in der besten Basketball-Liga der Welt eingeläutet. Der 40-Jährige stand nur einen Tag nach seinem ersten Mannschaftstraining mit den Lakers in der Startformation gegen die Utah Jazz. Viele Beobachter hatten sein Comeback eigentlich erst beim nächsten Spiel am Sonntag in Salt Lake City erwartet - nach zusätzlichen Trainingseinheiten.

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LeBron James ist wieder da. (Foto: dpa)

Die vorausgehenden 14 Partien und die komplette Saisonvorbereitung hatte der Superstar wegen Ischias-Beschwerden verpasst - also Schmerzen im unteren Rücken, die in die Beine ausstrahlen. Vergangene Woche nahm der erfolgreichste Punktesammler der Liga-Geschichte dann im Ausbildungsteam der Lakers das Mannschaftstraining auf. Am Montag trainierte er erstmals an der Seite von Luka Doncic, Austin Reaves und den Neuzugängen um Deandre Ayton.

Vor dem Spiel der Lakers hatten die Orlando Magic durch eine starke Mannschaftsleistung die Golden State Warriors besiegt. Beim 121:113 kamen sechs Orlando-Profis auf mindestens 13 Punkte, darunter die Europameister Franz Wagner (18) und Tristan da Silva (15). Die 34 Zähler von Gegenspieler Stephen Curry und 33 Punkte von Jimmy Butler waren zu wenig für Golden State.

LeBron James knackt als erster NBA-Profi die 23 Jahre
07:07 Uhr

Schottischer Quali-Held denkt während WM-Sensation an toten Ex-Mitspieler

Andy Robertson wurde nach dem Abklingen des ersten tosenden Jubels ganz emotional. "Ich habe meinen Kumpel Diogo Jota den ganzen Tag nicht aus dem Kopf bekommen", sagte der Kapitän der schottischen Fußball-Nationalmannschaft nach dem dramatischen 4:2 (1:0) im "WM-Endspiel" gegen Dänemark.

Schottland fährt erstmals seit 1998 zur WM, Andy Robertson fährt zur WM - Diogo Jota nicht. Robertsons portugiesischer Teamkollege beim FC Liverpool war im Juli bei einem Auto-Unfall ums Leben gekommen. "Wir haben so viel über diese Weltmeisterschaft gesprochen. Ich weiß, dass er mich von da oben heute anlächelt", sagte Robertson.

Schottischer Quali-Held denkt während WM-Sensation an toten Ex-Mitspieler
06:28 Uhr

Zweitligist verkündet über 13 Millionen Euro Gewinn

Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hat finanziell das beste Geschäftsjahr in seiner 125-jährigen Vereinsgeschichte erzielt. Der neunmalige deutsche Meister wies für die Spielzeit 2024/25 ein positives Konzernjahresergebnis in Höhe von 13,1 Millionen Euro aus, so viel wie noch nie. Noch im vergangenen Jahr war es ein Minus von 1,4 Millionen gewesen. Dies teilte der fränkische Traditionsverein mit.

Damit konnte der Klub sein negatives Konzerneigenkapital des Vorjahres in Höhe von 7,4 Millionen Euro erstmals seit der Corona-Pandemie wieder in ein positives Konzerneigenkapital in Höhe von 5,7 Millionen zum 30. Juni 2025 umwandeln. Das Eigenkapital des e.V. beträgt 10,5 Millionen.

Die Erträge erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 49,7 Millionen auf 105,3 Millionen Euro. Grund für den Anstieg waren unter anderem stark gestiegene Transfererlöse. Der Club verkaufte in der vergangenen Saison etwa Stefanos Tzimas (26,5), Can Uzun (11) oder Finn Jeltsch (9,5). Allerdings stiegen auch die Aufwendungen von 57,1 Millionen im Vorjahr auf 92,2 Millionen Euro.

Zweitligist verkündet über 13 Millionen Euro Gewinn
06:00 Uhr

Zwergstaat schafft Sensation: Kleinstes Land jemals bei WM

Der karibische Zwergstaat Curaçao hat sich sensationell für die Fußball-WM qualifiziert und damit einen Rekord aufgestellt: Noch nie hat ein Land mit weniger Einwohnern das Ticket zur Weltmeisterschaft gelöst. Ein 0:0 in Jamaika reichte der kleinen Inselnation vor der Küste von Venezuela, um ungeschlagen Rang eins in Gruppe B der CONCACAF-Qualifikation zu verteidigen und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko zu sichern. Dabei konnte Trainer Dick Advocaat nicht einmal dabei sein, weil der Niederländer aus familiären Gründen in seine Heimat gereist war.

Für Curaçao ist es die erste Teilnahme an einer Fußball-WM. Nach Angaben der nationalen Statistikbehörde zählte das Land im Januar 156.115 Einwohner - nicht einmal halb so viele wie Island, das sich 2018 als bislang kleinster FIFA-Staat für eine WM qualifizieren konnte.

Neben Curaçao lösten auch zwei weitere CONCACAF-Teams das Ticket zur Weltmeisterschaft. Panama sicherte sich die zweite WM-Teilnahme nach 2018 durch ein 3:0 gegen El Salvador. Haiti gewann Gruppe C durch ein 2:0 gegen Nicaragua und setzte sich gegen die favorisierten Teams aus Honduras und Costa Rica durch. Die bislang einzige WM-Teilnahme in der Geschichte Haitis war die WM 1974 in Deutschland.

Zwergstaat schafft Sensation: Kleinstes Land jemals bei WM