"Wenn die Fans das falsch verstanden haben ...": Bayern-Star entschuldigt sich beim SV Elversberg
Bayerns Lennart Karl hat sich nach den lautstarken Pfiffen der Elversberger Anhänger für seine provokative Jubelgeste entschuldigt. "Das sind Emotionen. Wenn die Fans das falsch verstanden haben, tut mir das leid", sagte der 18-Jährige nach dem 2:1 (1:0) der Münchner bei DAZN. Der Nationalspieler hatte in der 26. Minute zur Führung getroffen, sich anschließend zum Jubel direkt vor der Heimkurve den Finger auf die Lippen gelegt - und das Publikum so sinngemäß zum Schweigen aufgefordert.
Dies sorgte beim schwer aus der Ruhe zu bringenden Anhang der SVE allerdings für großen Unmut, fortan wurde Karl bis zu seiner Auswechslung in der 65. Minute bei jedem Ballkontakt lautstark ausgepfiffen. Ansonsten war der Empfang für die Münchner im Saarland allerdings äußerst fair, Vincent Kompany verteilte sogar ein Sonderlob. "Auf dem Platz war es ein Kampf, aber alles außerhalb war, wie man Fußball in einem Traum erleben muss", sagte der Trainer.
Deutscher Reiter verpasst Millionen-Triumph
Richard Vogel hat die historische Chance auf den Grand-Slam-Titel im Springreiten verpasst. Nur ein Sieg im Großen Preis von Calgary hätte dem 29 Jahre alten Welt- und Europameister die historische Auszeichnung inklusive Millionenprämie eingebracht, auf dem Parcours in Kanada landete der Weltranglistenerste mit seinem Erfolgspferd United Touch jedoch lediglich auf Rang fünf.
Nach einem fehlerlosen ersten Umlauf fiel im zweiten eine Stange. Im Stechen leistete sich Vogel erneut einen Abwurf - Aus war der Traum. Bester Reiter war auf der Reitsportanlage in Spruce Meadows der Brite Ben Maher, der vor Lillie Keenan (USA) und dem Schweizer Steve Guerdat (Schweiz) gewann und sich 933.000 Euro für den Tagessieg sicherte.
Das Konzept des "Grand Slams" besteht im Springsport erst seit 2013, drei von vier Springen der vierteiligen Turnierserie muss ein Reiter in Folge gewinnen, um neben dem Bonus von einer Million auch den silbernen Siegerpokal in die Höhe stemmen zu dürfen. Bislang gelang dies nur dem britischen Doppel-Olympiasieger Scott Brash vor elf Jahren.
