Nur ein kurioser Zufall oder gruselig? DFB-Team wiederholt Spaniens Schicksal
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft erlebt bei der WM ein Desaster: Das 4:5 nach Elfmeterschießen gegen den krassen Außenseiter Paraguay bedeutet das Aus im Sechzehntelfinale. Es ist die größte Überraschung im laufenden Turnier. Doch mit der Sensation wiederholt sich Geschichte auf eine kuriose Art: Das, was der deutschen Mannschaft passiert ist, hat das stolze Spanien vor vier Jahren schon erlebt.
DFB-Elf verschießt albtraumhaft drei Elfmeter

Das damalige Spitzenteam, das auch in diesem Jahr zu den großen Favoriten zählte, startete in Katar mit einem Kantersieg ins Turnier: 7:0 zerlegte das Team von Luis Enrique Costa Rica. Ahnen Sie, in welche Richtung das hier geht? Ja, auch die deutsche Mannschaft erzielte in ihrem WM-Auftaktspiel in diesem Jahr sieben Treffer - ebenfalls gegen eine Nation, die mit "C" beginnt: WM-Neuling Curacao. Und erinnern sich, welches Schicksal die Spanier vor vier Jahren im ersten K.o.-Spiel ereilte? Das Aus im Elfmeterschießen, wie beim DFB-Team! Und natürlich, wie die Deutschen gegen Paraguay versiebten auch die Spanier (gegen Marokko) drei Elfmeter. Der große Unterschied: Während für Deutschland Kimmich, Musiala und Amiri trafen, gelang den Spaniern im Elfmeterschießen kein einziger Treffer.
Denken Sie an diese Geschichte, wenn in vier Jahren Curacao, China, Costa Rica oder Chile ihr erstes Spiel bei der WM in fünf Ländern bestreiten. Dem Gegner droht höchste Gefahr! Zweimal kann Zufall sein, aber dann wird es gruselig. Oder?
WM-Spiel wegen Gewitter verschoben
Das erste K.-o.-Spiel von WM-Mitgastgeber Mexiko verzögerte sich. Etwa eine Stunde vor dem geplanten Spielbeginn um 19 Uhr Ortszeit (3 MESZ/MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) gab der Stadionsprecher die Verspätung wegen der Witterung bekannt. Mexiko trifft im Sechzehntelfinale auf Ecuador.
Inzwischen läuft das Spiel. Ein Gewitter setzte am späten Nachmittag ein, zudem regnete es heftig. Auf den Straßen in Mexiko-Stadt kam es zu deutlichen Verzögerungen. Zahlreiche Fans waren weniger als eine Stunde vor dem Anpfiff noch nicht im Aztekenstadion, das mit über 80.000 Zuschauern wieder ausverkauft war. Die, die da waren, wurden mit Musik unterhalten.
US-Coach bittet Journalisten um Entschuldigung
Mit einer ungewöhnlichen Bitte ist US-Trainer Mauricio Pochettino in die Pressekonferenz vor dem WM-Sechzehntelfinale seiner Mannschaft gegen Bosnien-Herzegowina gestartet. Der 54-Jährige bat um Entschuldigung. "Ich war so frustriert nach der Niederlage", begründete Pochettino seinen missmutigen Auftritt nach dem 2:3 seiner Mannschaft im sportlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel gegen die Türkei.
Der 54-Jährige hatte sich anschließend über fehlende Gratulationen für den ersten Platz "in einer sehr schwierigen Gruppe" beschwert. Mit seiner von einem Lächeln begleiteten Bitte um Verzeihung sorgte er nun für harmonische Atmosphäre, bevor es um das mit Spannung erwartete erste K.-o.-Spiel des Co-Gastgebers ging.