Der Sport-Tag

Deutscher Mediziner warnt: Zu heiß zum Spielen bei der WM

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16.06.2026 | 14:20 Uhr

Mediziner Eckart von Hirschhausen hat vor den Auswirkungen der Hitze bei der WM gewarnt und die Grenzwerte des Fußball-Weltverbandes kritisiert. "Die FIFA sagt, man könne bis Hitzeschutz-Index 32 spielen. Das ist eine gefühlte Temperatur von 45 Grad. Die Ärzteschaft und die Spielergewerkschaft sagen, dass bei einer gefühlten Temperatur von 35 Grad Schluss sein muss", erklärte der Arzt und Moderator im Breakfast Club von MagentaTV.

Die Auswirkungen extremer Hitze auf die Leistungsfähigkeit seien enorm. "Studien zeigen: Schon ab 28 Grad sinkt die Leistungsfähigkeit. Nicht nur im Körperlichen - beim Rennen und im Muskel - sondern etwa auch die Passgenauigkeit", so von Hirschhausen, "unser Hirn ist der empfindlichste Körperteil für Hitze. Dass wir durchdrehen, wenn 40, 45 Grad auf unser Hirn brutzeln, ist ja klar." Es gebe sogar "Statistiken, dass man auch mehr Hassmails bei Hitze schreibt. Man dreht durch." Grundsätzlich finde in den USA, Mexiko und Kanada "mit Abstand die klimaschädlichste WM, die es jemals gegeben hat", statt. "14 von 16 Stadien sind hitzegefährdet."

Verwendete Quelle: ntv.de