Die deutschen Snowboarder müssen sich gegenseitig trösten. Im Parallel-Riesenslalom bei den Olympischen Spielen sind drei von vier Deutschen in der Qualifikation ausgeschieden. Neben dem WM-Zweiten Stefan Baumeister schieden auch Max Kuenhauser und Yannik Angenend aus, einzig Elias Huber qualifizierte sich als Zwölfter für die Entscheidungsläufe. Nach der Qualifikation fahren die Athletinnen und Athleten - beginnend mit dem Achtelfinale - in direkten Duellen gegeneinander. Nur die Sieger ziehen in die nächste Runde ein. Die Finalläufe starten um 13 Uhr.
Das bringt der Olympia-Sonntag - 8. Februar
Langlauf: Skiathlon 2 x 10 Kilometer der Männer, 12.30 Uhr - mit Friedrich Moch, Jakob Moch und Florian Notz
Biathlon: Mixed-Staffel, 14.05 Uhr - mit Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß
Snowboard: Parallel-Riesenslalom der Frauen, ab 9.00 Uhr - mit Ramona Hofmeister, Cheyenne Loch, Melanie Hochreiter und Mathilda Scheid
Snowboard: Parallel-Riesenslalom der Männer, ab 09.30 Uhr - mit Stefan Baumeister, Elias Huber, Yannik Angenend und Max Kühnhauser
Eisschnelllauf: 5000 Meter der Männer, 16.00 Uhr - mit Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold
Rodeln: Einsitzer der Männer, 3. und 4. Durchgang, ab 17.00 Uhr - mit Max Langenhan, Felix Loch und Timon Grancangnolo
Eiskunstlauf: Team - ohne deutsche Beteiligung
Bei den Frauen lief es etwas besser, Medaillenhoffnung Ramona Hofmeister hat aber noch Luft nach oben. Die 29-Jährige kam in der Qualifikation nach einem durchwachsenen ersten von zwei Läufen auf den siebten Rang und verpasste damit eine optimale Ausgangslage für den Kampf um die Medaillen. "Mit der ersten Runde war ich nicht ganz zufrieden. Im Finale ist aber alles drin, ich freue mich drauf", sagte Hofmeister im ZDF. Auch Cheyenne Loch schaffte als 15. gerade noch den Sprung unter die besten 16, Melanie Hochreiter und Mathilda Scheid schieden aus.