Der Sport-Tag

Ehemaliger DFB-Boss Zwanziger warnt vor zu viel Red-Bull-Macht

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10.07.2026 | 15:47 Uhr

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger mahnt bei einer Verpflichtung von Jürgen Klopp als Bundestrainer eine strikte Trennung zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull an. "Bundestrainer haben auch früher schon Geld verdient. Da gab es immer Refinanzierungen über DFB-Sponsoren. Aber es muss doch eine Harmonie der DFB-Sponsoren mit den Sponsoren des Bundestrainers bestehen", sagte der 81-Jährige in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Hier sei aber ein Unternehmen, das viel in den Sport investiert, was er anerkenne. "Aber Red Bull will Macht gewinnen in den Sport hinein. Durch eine Person mit der neben dem Präsidenten wichtigsten Funktion im deutschen Fußball, vielleicht sogar die allerwichtigste."

Klopp hätte dann zwei Loyalitäten: "Einerseits will Red Bull mit ihm Geld verdienen, andererseits soll er als Bundestrainer die möglichst optimale Leistung für den deutschen Fußball erbringen", meinte er weiter. "Sollte sich dies bewahrheiten, ich kann das noch nicht glauben, wäre es ein völliges No-Go."

Verwendete Quelle: ntv.de