Zweimal in kürzester Zeit - und davor auch schon ein Thema: Der FC Bayern wusste offenbar bereits "seit Monaten" von der neurologischen Dysfunktion bei Jamal Musiala. Das erklärte der deutsche Fußball-Rekordmeister auf Anfrage der "Süddeutschen Zeitung". Dort heißt es: "Unsere Ärzte sind von den neurologischen Fachärzten, die Jamal betreuen, von Anfang an eingebunden worden. Entsprechend konnte unser Ärzteteam Jamal abgestimmt betreuen." Ehrenpräsident Uli Hoeneß erklärte im RTL/ntv-Interview, dass der Verein von den Problemen gewusst habe. "Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit dieser Häufung."

Hoeneß wusste um Musiala - und war trotzdem geschockt
Der SZ zufolge wirft die Erkrankung Musialas auch einen neuen Blick auf die Transferpolitik des FC Bayern. Schon weit vor der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wurde der marokkanische Nationalspieler Ismael Saibari verpflichtet, der sich am wohlsten auf Musialas Position fühlt - der Zehn.