Eine deutsche Bewerbung um die Fußball-Weltmeisterschaft 2042 hätte aus Sicht von Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann gute Aussichten. Auch eine Kandidatur für 2038 würde Hellmann nicht chancenlos sehen, wie er dem Portal "The Athletic" sagte. Die letztendliche Verantwortung liege bei Bernd Neuendorf, dem Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes. Ob sich der DFB bewirbt, ist offen. Zuletzt sollte erstmals die Führung der Bundesliga in die Debatte einbezogen werden. Dort ist Hellmann Mitglied des Präsidiums.
2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber. Ob angesichts der Rotation zwischen den Kontinentalverbänden bereits 2038 wieder eine WM in Europa möglich ist, scheint fraglich.
Hellmann betonte grundsätzlich, es sei wichtig, ein Zeichen an die deutsche Gesellschaft zu senden, dass das Land interessiert und ehrgeizig sei. Deutschland verfüge über die notwendige Infrastruktur. "Jedes Spiel wird ausverkauft sein. Das wird ein Erfolg", sagte der 54-Jährige. Vor 20 Jahren beim sogenannten Sommermärchen und 1974 war Deutschland bisher Gastgeber von Weltmeisterschaften.