Der Sport-Tag

Der Sport-TagEisschnelllauf-Bundestrainer verteidigt Pechstein-Abrechnung

08.03.2020, 17:12 Uhr
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Erik Bouwman ist mit seinem "Notruf" weiterhin glücklich. (Foto: imago images/AFLOSPORT)

Eisschnelllauf-Bundestrainer Erik Bouwman hat seinen Brandbrief gegen Claudia Pechstein verteidigt. Es sei ein "Notruf" gewesen, der nötig war, um zu zeigen, was die meisten im deutschen Eisschnelllauf-Team denken.

Die Bewerbung von Pechsteins Lebensgefährte Matthias Große als Verbandspräsident hatte Bouwman in seiner Generalabrechnung als "Witz" bezeichnet und festgestellt, dass die meisten Läufer im Team "Pechstein zum Kotzen finden". Seine Aussagen verdienten "keinen Schönheitspreis, aber mussten gesagt werden", räumte Bouwman nun ein. Und er fügte hinzu: "Ob ich in der kommenden Saison noch Bundestrainer bin, ist abhängig davon, was bei der Wahl passiert."

Große reagierte umgehend auf die Aussagen von Bouwman. "Pechsteins Anwälte prüfen jetzt eine Verleumdungsklage. So kann ein Bundestrainer nicht mit eine Topathletin umgehen. Bouwman nennt nicht Ross und Reiter und instrumentalisiert das deutsche Team für sich", sagte Große. "Der Verband muss jetzt handeln."