Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni hat weiterhin vollstes Vertrauen in seinen Elfmeter-Schützen Lionel Messi. Nach den zwei vergebenen Strafstößen im laufenden WM-Turnier überlässt er seinem Superstar, ob der auch bei einem möglichen Elfmeter im Viertelfinale gegen die Schweiz zum Punkt schreitet. Man habe nicht über dieses Thema gesprochen, sagte Scaloni auf einer Pressekonferenz am Abend vor der Partie in der Nacht zum Sonntag (3Uhr MESZ/MagentaTV) in Kansas City: "Lionel kann das selbst entscheiden. Er trifft die Entscheidung. Wir passen uns an."
Total fertiger Messi macht die Tränenschleuse auf

Auch über womöglich schwindende Energiereserven bei Messi macht sich Scaloni vor dem David-gegen-Goliath-Duell keine Sorgen. "Mit 39 Jahren könnte man denken, dass er der Herausforderung nicht mehr gewachsen ist. Aber er ist seit langer Zeit der Beste", so der Coach. Er sei "nicht überrascht" von den starken WM-Leistungen Messis. Er "rennt nicht mehr oder weniger" als früher, so Scaloni: "Er ist immer bereit, er ist fit. Und ich denke, dass er der Beste bleibt, so lange er das möchte." Messi hat nach fünf Spielen acht Turniertore auf dem Konto, insgesamt steht er bei 21 WM-Toren.