Im Kampf gegen "taktische Auszeiten" und nur zum Schein behandelte Torhüter will der englische Fußball offenbar eine kreativen Regel testen. Die Idee: Betritt medizinisches Personal zur Behandlung eines Schlussmanns den Platz, hat der Trainer zehn Sekunden Zeit, einen Spieler zu benennen. Dieser Spieler muss das Feld für eine Minute verlassen.
Die neue Regel, auf die sich laut der BBC unter anderem die ersten fünf Männer-Ligen und die Women's Super League geeinigt haben, befindet sich derzeit noch im Wartestand. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) müssen den Vorschlag noch bestätigen. Stimmt das Gremium zu, könnte die neue Regel bereits am kommenden Wochenende im englischen Carabao Cup Premiere feiern.
Viele Trainer hatten in der Vergangenheit Behandlungspausen von Torhütern genutzt, um mit den Feldspielern eine Teambesprechung abzuhalten.