Bericht: Trump warf Schiedsrichter Spielmanipulation vor
US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge auf die FIFA eingewirkt, um eine Sperre gegen den US-Stürmer Folarin Balogun aufzuheben. Dabei brachte er in dem Gespräch mit FIFA-Chef Infantino auch Vorwürfe wegen angeblicher Spielmanipulation gegen den Schiedsrichter auf, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen.
Der brasilianische Schiedsrichter Raphael Claus soll demnach in Brasilien ungerechtfertigte Rote Karten verteilt haben, so der Vorwurf, der Trump offenbar von einem Großspender des US-Fußballteams gesteckt wurde. Doch sowohl die brasilianischen Behörden als auch die FIFA haben keine Beweise gegen den Schiedsrichter gefunden.
Klopp wütet: "Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel"

Die Rote Karte gegen Balogun war regeltechnisch absolut zu rechtfertigen. Er traf den Tarik Muharemovic im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina am Sprunggelenk.
Nationaltrainer übt nach WM-Aus Kritik - und tritt zurück
Carlos Queiroz ist nicht mehr Nationaltrainer von Ghana. Nach dem Aus im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Kolumbien in Kansas City erklärte der 73 Jahre alte Coach, dass er nicht weiter im Amt bleiben werde. Für Queiroz, der den Posten erst im April nach einer Testspiel-Niederlage in Deutschland von Otto Addo übernommen hatte, war es die fünfte WM als Coach in Serie.
Der Trainer-Veteran übte bei seinem Abschied Kritik am ghanaischen Fußball-Verband. "Die Zukunft der Black Stars wird nicht allein auf dem Platz gebaut, der Erfolg der Black Stars muss außerhalb des Platzes beginnen, indem man die bestmöglichen Bedingungen schafft, um das außergewöhnliche Fußball-Talent Ghanas vorzubereiten, zu schützen und zu entwickeln."
Gewitter über Mexico-City: Mexiko gegen England wird später angepfiffen
Die FIFA verlegt den Anpfiff der Achtelfinalpartie zwischen Mexiko und England aufgrund eines Gewitters. "Aufgrund widriger Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt, einschließlich der Gefahr durch Blitzeinschläge in der Nähe des Stadions, wurde der Anpfiff des Achtelfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Mexiko und England auf 19 Uhr Ortszeit (21 Uhr EDT) verschoben", heißt es in einer Mitteilung der FIFA.
Das Spiel wird demnach um eine Stunde verschoben, Anpfiff ist deutscher Zeit um 3 Uhr (MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker). Über Stunden hatte es zuvor bereits in der mexikanischen Hauptstadt heftig gewittert.
Tor-Monster Haaland trommelt zur wilden Ruder-Party
Erling Haaland ist im WM-Achtelfinale gegen Brasilien nicht nur der Matchwinner, sondern auch das Feierbiest. Als Wikinger-Kapitän führt er die Ruderparty mit den Fans an und feiert den Einzug ins Viertelfinale.
Tor-Monster Haaland trommelt zur wilden Ruder-Party

Ruft Macron die FIFA an? Frankreich beantragt Annulierung von Olises Gelber Karte
Der französische Fußballverband (FFF) hat bei der FIFA die Annullierung der Gelben Karte gegen Michael Olise beantragt. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP. Der Bayern-Star war im WM-Achtelfinale gegen Paraguay (1:0) in der Nachspielzeit vom usbekischen Schiedsrichter Ilgis Tantaschew (Usbekistan) wegen einer Auseinandersetzung mit Matias Galarza in der Nachspielzeit verwarnt worden.
Die Bilder zeigen allerdings, dass Olise seinen Gegenspieler nicht berührt. Der Münchner legt lediglich seinen Finger vor den Mund, daraufhin sinkt Galarza zu Boden und täuscht einen Schlag vor. Sollte Olise im Viertelfinale gegen Marokko am Donnerstag in Foxborough erneut eine Gelbe Karte sehen, wäre er im Falle eines Halbfinaleinzugs gesperrt. Bradley Barcola und Manu Koné waren gegen Paraguay ebenfalls verwarnt worden.
Zuvor hatte die FIFA eine Rote Karte gegen den US-Torjäger Folarin Balogun offenbar auf Drängen von US-Präsident Donald Trump zur Bewährung ausgesetzt. Balogun darf nun doch im Achtelfinale gegen Belgien spielen.
Spaniens Capitán schickt Drohung an die Konkurrenz
Spaniens Kapitän Rodri hat die Konkurrenz um den WM-Titel gewarnt. "Wir haben immer noch ein großes Verbesserungspotenzial", sagte der Mittelfeldstar von Manchester City am Sonntag: "Unsere Entwicklung bei diesem Turnier war bisher schrittweise." Am Montag (21 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV sowie im ntv.de-Liveticker) trifft Spanien im Achtelfinale in Dallas auf Portugal. Geht es nach Rodri, sollte sich das Team um Superstar Cristiano Ronaldo auf einen Gegner einstellen, der "Schritt für Schritt wächst und in den entscheidenden Spielen erst richtig loslegen wird".
Nach dem überraschenden 0:0 gegen WM-Neuling Kap Verde zum Auftakt hatte sich Europameister Spanien mit Erfolgen über Saudi-Arabien (4:0) und Uruguay (1:0) noch den Gruppensieg gesichert. Im Sechzehntelfinale gegen Österreich (3:0) setzte die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente dann ein klares Ausrufezeichen.
"Natürlich ist das in gewisser Weise normal. In den ersten Spielen muss man sich an die neue Umgebung, den Rasen und andere Spielstile gewöhnen. Das ist nie einfach. Wir haben die Nerven nicht verloren, sondern sind ruhig geblieben", erklärte der 30 Jahre alte Rodri, Ballon-d’Or-Gewinner von 2024.
Waldbrände in Frankreich: Geister-Etappe bei Tour
Trotz der sich rasch ausbreitenden Waldbrände im Südwesten Frankreichs findet die dritte Etappe der Tour de France am Montag statt, wird aber mit angepasster Streckenführung und nach dem Grenzübertritt von Spanien nach Frankreich ohne Zuschauer ausgetragen. Dies teilte die verantwortliche Präfektur der Region Pyrénés-Orientales am Sonntagabend mit. Weil sich das Feld innerhalb eines 50-km-Radius zur Brandregion bewegt, werde die Bevölkerung gebeten, sich nicht an die Strecke zu begeben. Die kurze Bergankunft im Pyrenäen-Ort Les Angles wird für die Öffentlichkeit gesperrt. Auch die beliebte Werbekarawane rollt am Montag nicht dem Feld voraus.
Der Waldbrand in der Region hat mittlerweile eine Fläche von etwa 1500 Hektar erfasst, die Flammen lodern knapp 70 Kilometer vom Zielort entfernt und breiten sich immer weiter aus. 700 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Departementstraße 66, die planmäßig vom Peloton befahren werden sollte, ist gesperrt.
Nächste Wimbledon-Favoritin krachend gescheitert
Die Tennis-Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka erlebt weiterhin eine enttäuschende Grand-Slam-Saison. In Wimbledon verlor die Belarussin das Top-Achtelfinale gegen Japans Star Naomi Osaka mit 2:6, 6:7 (2:7) und schied damit aus. Sabalenka hat wie Osaka vier Grand-Slam-Titel gefeiert. Wimbledon aber ist das einzige Grand-Slam-Turnier, bei dem ihr der Finaleinzug noch fehlt.
Einen Triumph bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere kann sich Sabalenka damit in diesem Jahr nur noch als Titelverteidigerin bei den US Open holen. Bei den French Open in Paris war Sabalenka nach ihrem Viertelfinal-Aus tief betrübt gewesen. Bei den Australian Open zum Jahresbeginn unterlag sie im Endspiel.
Die frühere Weltranglisten-Erste Osaka bleibt dagegen in Wimbledon im Titelrennen und bekommt es im Viertelfinale mit der Tschechin Karolina Muchova zu tun. In Wimbledon macht die Japanerin wie bei vorherigen Grand-Slam-Turnieren mit ihrer Kleiderwahl auf sich aufmerksam. Auch für das Achtelfinale gegen Sabalenka kam sie in einem Kimono auf den Platz.

