Klub-Patron Uli Hoeneß hat kategorisch ausgeschlossen, dass Starspieler Michael Olise den FC Bayern verlässt - obwohl Real Madrid laut Berichten bereit sein soll, den Geldkoffer ganz weit auf zu machen (von 150 bis 200 Millionen Euro war die Rede). Geht es nach MagentaTV-Expertin Julia Simic sollten sich die Münchner aber nicht zu sicher sein und noch diesen Sommer für mögliche Angebote der Königlichen wappnen.
"Es ist total verständlich, dass große Klubs Olise auf dem Radar haben. Deshalb ist es verständlich, dass da was kommt und wahrscheinlich auch über die WM hinaus noch kommen wird, in Bezug auf Angebote", sagte Simic bei Sport1. "Wenn Uli Hoeneß den Riegel so vorschiebt, ist es, glaube ich, eher so ein erster Impuls, ohne dass es ganz final sein muss. Weil am Ende gehören immer drei Parteien dazu. Die Entscheidungsmacht liegt eben auch beim Spieler."
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Simic verwies dabei auf den Fall von Olises französischem Nationalmannschaftskollegen Ousmane Dembélé. "Der hat sich damals aus Dortmund mehr oder weniger rausgestreikt. Mittlerweile hat der Spieler eine unheimliche Macht. Und wenn er irgendwann das Gefühl hat, im Laufe der nächsten zwei, drei, vier, fünf Wochen, er muss wechseln, dann schaffen es die Spieler häufig auch, sich aus diesen Vertragssituationen rauszulösen. Dann wird man bestimmt auch eine sehr hohe Ablösesumme aufrufen können", sagte die Co-Trainerin der Schweizer Nationalmannschaft. So sehr der FC Bayern finanziell auch profitieren könne, gelte es, "unbedingt zu versuchen, ihn zu halten. Vielleicht zum Beispiel über eine Vertragserneuerung." Olises Vertrag in München läuft bis 2029.