Der britische Premierminister Andy Burnham ist sich völlig sicher: FIFA-Präsident Gianni Infantino ist "der falsche Mann an der Spitze der Organisation". Er forderte ihn laut Sky News zum Rücktritt auf. Über die Pläne, die Weltmeisterschaften teilweise an private Investoren zu verkaufen, sagte er: "Das war ein empörender Vorschlag." Burnham sagte weiter: "Allein die Tatsache, dass dieser Vorschlag überhaupt vorgebracht wurde, zeigt meiner Ansicht nach, dass [Infantino] der falsche Mann an der Spitze der Organisation ist."
Der Druck auf Infantino wächst von allen Seiten. Zunächst hatte die UEFA einen Boykott angekündigt, sollte der Präsident des Weltverbands an seinen Plänen festhalten. Dem Widerstand schlossen sich auch die Kontinentalverbände für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (CONCACAF) und Asien (AFC) an. Zudem beginnt der innere Kreis Infantinos möglicherweise zu bröckeln. Sein leitender Berater Carlos Cordeiro ist aus Protest gegen dessen Investorenpläne zurückgetreten.