Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat Fehler in der Kommunikation rings um ein Grundstücksgeschäft in Kroatien eingeräumt, einen Interessenkonflikt aber bestritten. Dem "Kicker" sagte Krösche, er habe das Grundstück auf einer Insel als Privatperson gekauft und gehe mit seinem Privatleben nicht öffentlich hausieren.
"Im Nachhinein wäre mehr Offenheit, insbesondere dem Aufsichtsrat gegenüber, sicherlich klüger gewesen. Das war mein Fehler, das würde ich heute anders handhaben", fügte der 45-Jährige mit Blick auf Eintracht Frankfurt hinzu. Zuvor hatte am vergangenen Wochenende die "Bild am Sonntag" über das Geschäft berichtet.
Der Sportvorstand sagte, er habe das Grundstück auf einer Insel in Kroatien nach einem Tipp des Spielerberaters Andy Bara erworben, aber nicht von dessen Frau, sondern zu einem marktüblichen Preis von der damaligen Eigentümerin. Ein Teil sei eine Grünfläche gewesen, die er als Ausländer damals nicht habe erwerben dürfen. Dies habe Baras Frau getan und ihm ein Vorkaufsrecht eingeräumt. All dies sei transparent einsehbar.