Die Frauen-Bundesliga (FBL) nimmt die umstrittenen Pläne für Playoffs und Playins in die Ausschreibung der Medienrechte ab der Saison 2027/28 auf, hat sich auf das Modell aber nicht konkret festgelegt. Wie die FBL mitteilte, geht sie mit zwei Szenarien in die Verhandlungen: Neben dem bisherigen Modus sieht ein "revolutionäres" Modell sieben zusätzliche Entscheidungsspiele vor, darunter Halbfinals und Finale um die deutsche Meisterschaft sowie drei Playin-Partien um einen weiteren Auf- und Abstiegsplatz.
Die aktuellen TV-Verträge mit ARD, ZDF, MagentaTV, DAZN, Sport1 und Sky laufen seit der Saison 2024/25 und bringen den 14 Klubs jährlich 5,2 Millionen Euro ein. Die nächsten TV-Rechte werden nur für zwei statt wie bisher für vier Saisons verkauft. Interessierte Medienunternehmen können bis zum 6. Oktober ihre Teilnahme anzeigen, verbindliche Angebote sollen im November vorliegen. Die finale Entscheidung über die Rechtevergabe ist am 30. November auf der Mitgliederversammlung der Klubs vorgesehen.