
Als Co-Trainer ist Torsten Frings bei Werder Bremen gescheitert. Trotzdem strebt der 39-Jährige langfristig eine Karriere als Chefcoach an. "Ich bin für vieles offen. Mal sehen, welche Möglichkeiten sich ergeben. Erst dann werde ich mir konkrete Gedanken machen", sagte Frings gegenüber spox.com. Derzeit habe er "keinen Masterplan mit genauen Zeitangaben in der Hinterhand". Frings war bei Werder unter Viktor Skripnik zuletzt Co-Trainer, wurde nach einem enttäuschenden Saisonstart aber mit dem Ukrainer entlassen. "Es war nicht schön, wenn man nach rund 20 Jahren im Klub gesagt bekommt, dass es nicht mehr weitergeht", sagte er: "Das Aus hat an mir genagt. Ich bin mit meinen Brüdern ein paar Tage zum Angeln nach Norwegen gefahren. Man versucht dann natürlich zu reflektieren, welche Fehler man begangen haben könnte. Ich habe aber nicht vor, mir deshalb jetzt monatelang den Kopf zu zerbrechen."