"Wirklich sehr stolz": Zwei Ex-Weltmeister duellieren sich um Darts-Titel
Die früheren Weltmeister Luke Humphries und Gerwyn Price kämpfen im Finale des World Grand Prix um ihren jeweils zweiten Titel. Der walisische Dartsprofi Price setzte sich in Leicester mit 5:2 gegen Nathan Aspinall durch, Humphries schlug James Wade (alle England) 5:3 und schrieb Geschichte. Humphries ist der erste Spieler, der es beim Turnier viermal nacheinander ins Finale geschafft hat. Den Titel holte er nur 2023 - durch einen Sieg über Price, der 2020 zum bislang einzigen Mal triumphiert hatte. Es geht im Duell um 150.000 Pfund (rund 176.000 Euro).
"Ich bin wirklich sehr stolz auf mich", sagte Humphries: "Gezzy spielt gut, aber wenn ich noch einmal so spiele, wird es ein fantastisches Finale - und genau darauf hoffe ich." Sein historischer Erfolg sei "etwas ganz Besonderes". Für Price ist es bereits die vierte Finalteilnahme beim World Grand Prix, nach seinem Triumph vor sechs Jahren verlor er neben 2023 auch 2021 das Endspiel. Beim Major-Event wird im ungewöhnlichen Modus "Double in, Double out" gespielt.
Erst Schützenfest, jetzt jagt Harry Kane nur noch Einen
Schon kurz nach dem "perfekten" Abschluss dieser Woche fieberte Harry Kane seinem Rekordspiel entgegen. Er werde jedenfalls "bereit" sein, am Dienstag (20.45 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) im Wembley-Stadion wieder von Beginn an aufzulaufen, kündigte der Kapitän der Three Lions bei ITV an. Sollte Kane gegen Tschechien auf dem Feld stehen, würde er zu Peter Shilton aufschließen und zu England Rekordnationalspieler aufsteigen.
Der Angreifer von Bayern München steht vor seinem 125. Länderspiel, aber auch sein 124. wird er in bester Erinnerung behalten. Beim 7:0 (4:0)-Kantersieg in Kroatien schoss sich Kane mit einem Doppelpack schon einmal warm für sein mögliches Jubiläumsspiel. Mit Shilton gleichzuziehen, wäre "schön", betonte Kane, Thomas Tuchel habe ihn ja in der 70. Minute ausgewechselt, "um mich für das nächste Spiel zu schonen". Rekordtorjäger ist Kane auf der Insel längst, inzwischen steht er bei 89 Treffern.
BVB-Youngster verliert seinen Rekord nach nur fünf Tagen
Cavan Sullivan hat beim 3:0 (1:0) der USA gegen Erzrivale Mexiko Geschichte geschrieben. Der 17-Jährige erzielte im Testspiel in Glendale/Arizona das zwischenzeitliche 2:0 und wurde damit zum jüngsten Torschützen in der Geschichte der US-Nationalmannschaft. Sullivan, der im kommenden Jahr zu Manchester City wechseln soll, traf in der 62. Minute.
Mit 17 Jahren und fünf Tagen unterbot Sullivan die erst fünf Tage alte Bestmarke von BVB-Spieler Mathis Albert. Dieser hatte im Alter von 17 Jahren und 31 Tagen beim 4:2 gegen Chile getroffen. "Das sind die Momente, von denen du träumst, wenn du drei, vier, fünf oder sechs Jahre alt bist", sagte Sullivan. "Ich habe mir diesen Moment vorgestellt, nicht nur in den vergangenen paar Stunden, als ich erfahren habe, dass ich in der Startelf stehe, sondern mein ganzes Leben lang."

