Lauterns Geschäftsführer Thomas Hengen fand nach dem Skandal-Spiel deutliche Worte. "Das ist ein Derby, da sind die Emotionen groß, so etwas darf aber nicht ausarten. Das schadet uns, das schadet allen, das schadet dem Fußball", sagte der Ex-Profi bei Sky. Für ihn war das Einschreiten der Polizei und das umsichtige Agieren des Schiedsrichterteams entscheidend, dass es nicht zum Spielabbruch kam. Auf dem Platz sei es aber ein faires Derby gewesen.
Beiden Vereinen drohen nun empfindliche Strafen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Der Sonderbericht wird entsprechend lang sein", sagte Referee Robert Schröder bei Sky. Waldhof-Geschäftsführer Gerhard Zuber hätte sich auch einen Abbruch vorstellen können. "Wenn Raketen in den Familienblock geschossen werden, ist das Maß überschritten. Da muss man irgendwann konsequent sein und vielleicht nicht mehr weiterspielen."
