Der Sport-Tag

Gisdol giftet gegen den Schiedsrichter

31.10.2016 | 08:13 Uhr
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Sichtlich erbost: Markus Gisdol. (Foto: dpa)

Nach der 0:3-Niederlage gegen den 1.FC Köln musste HSV-Trainer Markus Gisdol offenbar seiner Wut freien Lauf lassen. Zielgerichtet steuerte er auf Schiedsrichter Benjamin Brand zu und sagte dem Unparteiischen in deutlichen Worten, was er von seiner Leistung hielt.

  • Besonders störte sich Gisdol an den wenigen Sekunden zwischen der 57. Und 58. Minute. "Es ist ja nicht wirklich schwer zu vermuten, was ich ihm da mitzuteilen hatte", erklärte Gisdol wenig später.

  • "Seine Entscheidung war spielentscheidend, das habe ich ihm auch gesagt", so der sichtlich aufgewühlte Trainer.

  • Tatsächlich war der Hamburger Groll über die beiden Szenen des Spiels verständlich – zumindest über die erste. So hatte der zuvor bereits gelbvorbelastete Marco Höger einen aussichtsreichen HSV-Konter nur durch ein taktisches Foul an Bobby Wood am Mittelkreis verhindern können, dafür aber nicht die verdiente zweite Gelbe Karte bekommen.

  • Wenig später erhielt der eben erst gefoulte Wood dagegen selbst die Rote Karte – dem HSV gelang danach so gut wie nichts mehr.

Verwendete Quelle: ntv.de