Die schlechte Leistung der Nationalmannschaft gegen Ecuador (1:2) konnte zwar nicht mehr verhindern, dass die DFB-Auswahl die Vorrundengruppe E bei der WM Platz eins beendet, für eine entspanntere Stimmung hat die Pleite aber auch nicht gesorgt. Einem Bericht zufolge soll unter anderem das Verhalten von Bundestrainer Julian Nagelsmann für Unruhe im Team sorgen. Wie die "Bild" erfahren haben will, wünschen sich viele DFB-Stars von Bundestrainer Julian Nagelsmann "mehr Klartext". Konkret soll bemängelt werden, dass der 38-Jährige seine Spielidee nicht frühzeitig genug an den Kader heranträgt.
"Aus der Mannschaft", so die Zeitung, sei zudem zu vernehmen, dass Nagelsmann abseits des Trainingsplatzes zu selten den Austausch mit den Akteuren auf dem Rasen suche. Dass Nagelsmann im unbedeutenden letzten Gruppenspiel von Beginn an keine enorme Rotation vornehmen wolle, sollen die Spieler zum Beispiel auch erst auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Matches erfahren haben. Dass Nagelsmann in der zweiten Halbzeit doch recht wild durchwechselte, soll laut "Sky" "intern unter den Spielern ein Tuschelthema" gewesen sein.
Zurückhaltend erfolgreiche Kommunikation wird Nagelsmann übrigens nicht zum ersten Mal vorgeworfen. Schon zu Nagelsmanns Zeit an der Seitenlinie des FC Bayern soll er über seine Kommunikation gestolpert sein. "Sky" berichtete damals, Nagelsmanns Art, die Mannschaft zu führen, sei der Bayern-Führung aufgestoßen.