Der Sport-Tag

Helmer sieht "überhaupt keinen Fortschritt zur WM"

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30.09.2026 | 12:58 Uhr

Der frühere Fußball-Europameister Thomas Helmer zieht eine kritische Zwischenbilanz der noch kurzen Ära Jürgen Klopp bei der deutschen Nationalmannschaft. "Mein Eindruck ist, dass die Jungs noch nicht verinnerlicht haben, was Jürgen ihnen mitgeben will", sagt Helmer bei ran, beim 0:1 in der Nations League gegen Griechenland am vergangenen Sonntag in Augsburg habe er "überhaupt keinen Fortschritt zur WM gesehen".

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Helmer hatte "nicht das Gefühl, dass dieser unbedingte Willen da war, das Spiel mit aller Macht auf die eigene Seite zu ziehen". Die DFB-Kicker spielten "ordentlich, schieben den Ball hin und her", erarbeiteten sich "aber wenig Chancen. Und dann liegen wir zurück – und spielen so weiter."

Das Spiel habe "bestätigt, dass wir im Moment in einer Phase sind, wo wir nicht zu den besten Teams der Welt gehören". Einer der Gründe dafür liegt laut Helmer in der seit längerer Zeit fehlenden Achse "vom Torwart über einen Innenverteidiger und zentralen Mittelfeldspieler bis zum Stürmer. So ein Gerüst braucht jede Mannschaft, und das wird auch Jürgen brauchen."

Außerdem vermisst der 61-Jährige "die Basics, gerade im Zweikampfverhalten, wo wir ganz schlechte Statistiken haben". Klopp versuche "wirklich alles", aber: "Man sieht eben, dass es nicht alles auf einmal geht."

Verwendete Quelle: ntv.de