Der Sport-Tag

Hoeneß berichtet aus dem Knast

18.01.2017 | 09:29 Uhr

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat über Provokationen von Mitgefangenen während seiner Haftstrafe berichtet. "Es wurde versucht, mit reingeschmuggelten Handys Bilder von mir zu machen, um sie dann für sehr viel Geld zu verkaufen. Es war hart zu erfahren, dass Leute, mit denen ich zuvor Karten gespielt hatte, probierten, mich unter der Dusche oder sonst wo zu fotografieren", sagte Hoeneß der Zeitung "Die Welt". In solchen Momenten sei es nicht einfach gewesen, ruhig zu bleiben.

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(Foto: dpa)

Dass diese Bilder nie an die Öffentlichkeit gelangten, sei darin begründet, dass "die Zeitungen wussten, wie teuer es für sie würde, wenn sie darauf eingehen würden", so der 65-Jährige. Das Münchner Landgericht hatte den Präsidenten des FC Bayern München im Jahr 2014 wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nach 21 Monaten in Haft war Hoeneß auf Bewährung vorzeitig nach Hause entlassen worden.

Verwendete Quellen: ntv.de, dpa