Auf die FIFA droht nach der Begnadigung von US-Stürmer Folarin Balogun eine Protestwelle zuzurollen. Nach Informationen englischer Medien plant etwa der englische Verband FA, seine Optionen für einen Einspruch gegen die Rote Karte für Jarell Quansah aus dem Achtelfinale gegen Mexiko (3:2) zu prüfen. Ein Platzverweis zieht normalerweise automatisch eine Sperre von einem Spiel nach sich, Balogun wurde nach Intervention von US-Präsident Donald Trump von der FIFA "begnadigt", seine Sperre von einem Spiel zur Bewährung ausgesetzt.
Englands Teammanager Thomas Tuchel hatte nach dem Spiel darauf beharrt, dass der Platzverweis für Quansah, der bei Bundesligist Bayer Leverkusen unter Vertrag steht, nicht gerechtfertigt gewesen sei. Wie im Fall von Balogun wurde auf dem Feld zunächst kein Foul gepfiffen, der Schiedsrichter, Alireza Faghani aus dem Iran, griff erst nach der Intervention durch den VAR zur Roten Karte. England spielte dadurch ab der 54. Minute in Unterzahl.
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