Der ehemalige Bundesliga-Profi Sardar Azmoun ist nach seinem Ausschluss aus Irans WM-Kader erstmals wieder für die Nationalmannschaft nominiert worden. Trainer Amir Ghalenoei berief den früheren Stürmer von Bayer Leverkusen in das Aufgebot für die Vorbereitungsspiele auf die Asienmeisterschaft in Saudi-Arabien (ab 7. Januar) gegen Usbekistan und Russland.
"Dieser Weg ist nicht immer so verlaufen, wie ich es mir gewünscht hätte, aber ich bin nie müde geworden, dieses Trikot zu lieben", schrieb der Profi des saudi-arabischen Erstligisten Shabab Al-Ahli auf Instagram. "Als ich heute erfahren habe, dass ich wieder nominiert bin, war meine Freude genauso groß wie beim ersten Mal."
Noch im März hatte Ghalenoei den 31-Jährigen aus dem Kader gestrichen und ihn nicht für die WM nominiert. Grund dafür war laut Medien ein Instagram-Post Azmouns, der ihn an der Seite des Premierministers der Vereinigten Arabischen Emirate zeigte – eines Partners der USA. Von iranischen Staatsmedien war er dafür teils scharf kritisiert und unter anderem mit Vorwürfen des Verrats konfrontiert worden.
Bei der WM schied der Iran ohne seinen drittbesten Torschützen der Länderspielgeschichte (57 Tore) nach drei Unentschieden gegen Neuseeland (2:2), Belgien (0:0) und Ägypten (1:1) in der Gruppenphase aus.
