Der Sport-TagIrans Fußball weist Trumps Aussagen vehement zurück
Irans Fußballverband hat die Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur Teilnahme an der WM zurückgewiesen. Trump hatte erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass das Land bei der Weltmeisterschaft dabei sei. "Niemand kann die iranische Nationalmannschaft von der Weltmeisterschaft ausschließen. Das einzige Land, das ausgeschlossen werden könnte, ist eines, das lediglich den Titel "Gastgeber" trägt, aber nicht in der Lage ist, die Sicherheit der an diesem globalen Ereignis teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten", teilte der WM-Teilnehmer auf Instagram mit.
Trump hatte zuvor zwar bekräftigt, dass der Iran bei der XXL-Endrunde willkommen sei. "Aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist, dass sie dort ist - um ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit willen", teilte der 79-Jährige bei Truth Social mit. Das iranische Nationalteam konterte, dass die FIFA die Entscheidungen treffe - "und nicht ein einzelnes Land". Irans Sportminister Ahmad Donjamali und Verbandschef Mehdi Tadsch hatten eine WM-Teilnahme angesichts der Eskalation im Nahen Osten bereits infrage gestellt.