Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Jena darf eigenes Stadion nicht nutzen und sucht Ausweich-Spielort

Fußball-Drittligist Carl Zeiss Jena zieht vor der geplanten Wiederaufnahme des Spielbetriebs gegen den Chemnitzer FC (31. Mai, 17.00 Uhr) eine Verlegung der Partie auch nach Nordrhein-Westfalen in Betracht. Wie die Thüringer mitteilten, habe der Klub "alle westdeutschen Drittligisten" angefragt, ob diese den Jenaern ihr Stadion für die Partie gegen Chemnitz zur Verfügung stellen würden. Damit solle auch dem nächsten Spielort Rechnung getragen werden, Jena muss nach derzeitigem Plan am 3. Juni beim MSV Duisburg antreten. Am Montag (25. Mai) bezieht Jena in der sächsischen Landessportschule in Leipzig aber zunächst sein Quarantäne-Trainingslager. "Sollte es dazu kommen, dass wir tatsächlich - ohne aktuell zu wissen, wo das eigentlich stattfinden soll - nach nur drei Tagen Vorbereitung gegen den Chemnitzer FC spielen müssen, dann müssen wir auch versuchen, auf das eigentlich Unmögliche vorbereitet zu sein", sagte Jenas Geschäftsführer Chris Förster.

Notwendig wird der Umzug aufgrund der behördlichen Beschränkungen. Die Thüringer Landesregierung hatte im Zuge der Coronakrise die Ausübung von professionellem Mannschaftssport bis zum 5. Juni untersagt, die Stadt Jena verweigerte bislang eine Ausnahmegenehmigung.

Quelle: ntv.de