Der Sport-Tag

José Mourinho klagt wichtiges Menschenrecht vor Gerichtshof ein

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04.06.2026 | 15:02 Uhr

Trainerstar José Mourinho wehrt sich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen Strafen, die während seiner Zeit in der Türkei gegen ihn verhängt worden waren. Wie der EGMR mitteilte, ist der Portugiese der Auffassung, dass sein Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt worden sei. Mourinho bezieht sich dabei auf Sanktionen während seiner Amtszeit bei Fenerbahce Istanbul.

Nach Angaben des EGMR hatte Mourinho schon im März 2025 eine Beschwerde gegen die Strafe eingereicht, die der türkische Fußballverband TFF Ende 2024 wegen "unsportlicher" Äußerungen gegen Anhänger von Trabzonspor sowie den Schiedsrichter gegen ihn verhängt hatte. Die Disziplinarkommission der TFF hatte Mourinho zu einem Spiel Sperre sowie zwei Geldstrafen von insgesamt rund 11.600 Euro verurteilt.

"Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die betreffende Streitigkeit nicht von einem unabhängigen und unparteiischen Gericht entschieden worden sei", hieß es in einer Sachverhaltsdarstellung des EGMR. Mourinho behauptete zudem, die begründete Entscheidung der TFF sei ihm nie zugestellt worden und "rügt, dass sein Recht auf freie Meinungsäußerung durch die ihm auferlegten Sanktionen verletzt worden sei", teilte der Gerichtshof mit. Der EGMR erklärte die Beschwerde für zulässig und übermittelte den türkischen Behörden eine Reihe von Fragen.

Verwendete Quelle: ntv.de