Nichtnominierung durch Klopp macht BVB-Stürmer völlig fertig
Dass in Jürgen Klopps 44 Mann starken XXL-Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft kein Platz für Maximilian Beier ist, hat den Stürmer von Borussia Dortmund bis ins Mark getroffen. "Maxi ist geknickt und enttäuscht", bekannte BVB-Trainer Niko Kovac. Der neue Bundestrainer habe ihn "schon abgeholt, ich wusste es schon ein, zwei Tage eher, wer dabei ist und wer nicht".
Klopp setzt für die anstehenden vier Spiele in der Nations League im Angriff auf Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt), Kai Havertz (FC Arsenal), Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) und Nick Woltemade (Juventus). Beier ist nicht der einzige prominente Angreifer, den Klopp zuhause lässt, auch Fanliebling Deniz Undav bekam keine Einladung.
Kovac ist sicher, dass Beier den Nackenschlag wegsteckt: "Ich weiß, dass Maxi das als toller Mensch auffangen wird, weiter daran arbeiten wird, sich zu empfehlen."
"Deutsche Nationalmannschaft tritt nicht gegen die AfD an"
Klopp bleibt Klopp: locker, emotional, nicht bierernst. Doch als der neue Bundestrainer von Nationalstolz, der "zurückzuholenden" Fahne und einem Meer aus Schwarz-Rot-Gold spricht, wird es RTL-Politikchef Nikolaus Blome zu viel.

Blome: "Nationalmannschaft tritt nicht gegen die AfD an"
Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen
Wildes Gerücht: Übernimmt Nagelsmann abgestürzten England-Riesen?
Der Druck auf ManUnited-Trainer Michael Carrick wächst, und das schon wenige Wochen nach dem Saisonstart. Nach dem überraschenden Aus im League Cup gegen Brighton (2:3) am Mittwochabend wird der Coach von mehreren Medien schwer angezählt. Sein Aus könnte demnach nur noch eine Frage von Tagen sein.
Den Start in die Saison hatte United unter dem Ex-Profi (mal wieder) in den Sand gesetzt. In der Liga holte man nur vier von zwölf möglichen Punkten, die Pleite gegen Brighton war zudem ein echtes Warnsignal. Zum ersten Mal seit 50 Jahren verlor Manchester ein Spiel im Old Trafford nach einer 2:0-Führung. Die Angst vor einer weiteren Horrorsaison wächst.
Ob die Red Devils personell auf den Fehlstart reagieren, ist laut "TEAMtalk"-Reporter Ben Jacobs "unvorhersehbar". Die Suche nach potentiellen Nachfolgern für den ehemaligen Profi von Manchester United ist dem Sportjournalisten aber bereits in vollem Gange. Neben Kieran McKenna und Eddie Howe wird auch Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann mit einem Wechsel ans Old Trafford in Verbindung gebracht.
Eva Lys scheitert an der Weltranglisten-317.
Die deutsche Tennisspielerin Eva Lys ist beim WTA-Turnier in Sao Paulo im Achtelfinale ausgeschieden. In einer echten Break-Schlacht unterlag die 24 Jahre alte Hamburgerin der Argentinierin Nadia Podoroska in zwei Sätzen mit 5:7, 2:6 und verabschiedete sich zwei Wochen nach ihrem Zweitrunden-Aus bei den US Open erneut mit nur einem Sieg aus dem Turnier.
Ihr Auftakterfolg gegen die Lokalmatadorin Gabriela Cé war noch von einer XXL-Regenpause bestimmt worden, gegen die Argentinierin Podoroska war es für Lys nun vorrangig das Duell der verlorenen Aufschlagspiele. Im ersten Satz brachte ab dem Stand von 2:2 keine der Spielerinnen mehr ihren eigenen Service durch, bis die Weltranglisten-317. Podoroska ausgerechnet im entscheidenden Spiel die Nerven behielt und sich nach 0:40 noch den Satz sicherte.
Das Bild setzte sich im zweiten Durchgang fort - bald allerdings nur aus Sicht von Lys. Die 99. der Weltrangliste gewann kein einziges ihrer Aufschlagspiele mehr, konnte zu Satzbeginn immerhin noch zweimal zurück breaken, verlor dann aber komplett den Faden und in 1:46 Stunden das Spiel. Insgesamt kassierte sie acht Breaks, Podoroska ihrerseits fünf und trifft im Viertelfinale nun auf die Niederländerin Suzan Lamens.
Baumann über WM-Degradierung: "Das war unfassbar, nicht nur aus einer Richtung"
Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert Torwart Oliver Baumann nicht für seinen ersten DFB-Kader. Es ist das zweite Mal, dass der Hoffenheimer Torwart aussortiert worden ist. Nach dem Trainer-Wechsel von Nagelsmann zu Klopp findet der Torhüter deutliche Worte.

"Das war unfassbar, nicht nur aus einer Richtung"
Michael Sweetney stirbt mit nur 43 Jahren
Der ehemalige NBA-Profi Michael Sweetney ist im Alter von 43 Jahren gestorben. Seine ehemaligen Teams der New York Knicks und der Chicago Bulls sprachen den Angehörigen in Social-Media-Posts ihr Beileid aus. Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht.
Sweetney galt einst als einer der vielversprechendsten Basketballer in den USA und war von den Knicks deshalb 2003 an neunter Stelle im Draft ausgewählt worden. Der ganz große Durchbruch blieb ihm aber verwehrt: Letztlich machte er 233 Spiele in der NBA und verbuchte im Schnitt 6,5 Punkte und 4,5 Rebounds. Sweetney spielte bis 2005 für New York und dann zwei weitere Jahre für die Chicago Bulls, bis er 2007 seine Karriere beendete. Danach arbeitete er als Trainer für eine Universitäts-Mannschaft.



