Adi Hütter redete nach dem Testspiel-Debakel bei der Saison-Generalprobe Klartext. "Bei einem 0:7 braucht man nicht zu diskutieren: Das geht auch in einem Testspiel nicht", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt der "Bild"-Zeitung nach dem desaströsen Auftritt des Fußball-Bundesligisten beim englischen Premier-League-Klub FC Brentford.
Knapp eine Woche vor dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim SC St. Tönis herrschte im Eintracht-Lager Entsetzen statt Enthusiasmus. Die von Hütter in der Vorbereitung erzeugte Aufbruchstimmung ist dahin. Die katastrophale Vorstellung auf der Insel führte den Verantwortlichen und Fans schmerzhaft vor Augen, dass die Eintracht in dieser Besetzung und Verfassung in der Bundesliga nicht um die angestrebten Europa-Startplätze kämpfen kann. "Wir haben viele Hausaufgaben mitbekommen", räumte Rückkehrer Hütter ein. Seine Hoffnung: "Vielleicht war das zum richtigen Zeitpunkt ein Schuss vor den Bug, bevor jeder glaubt, es ist alles schon sehr, sehr gut." Immerhin hatte die Eintracht zuvor alle Testspiele gewonnen.
