Der Sport-Tag

Kimmich hatte auf andere Entscheidung von Klopp gehofft

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28.09.2026 | 08:20 Uhr

Joshua Kimmich reiste schon wieder mit einem blöden Gefühl von der Nationalmannschaft nach Hause. Und das auch noch früher, als es ihm lieb war. "Schwierig. Ich wäre gerne geblieben, aber ich verstehe auch, dass der Trainer noch andere Jungs kennenlernen möchte. Das war der Plan, dass wir durchwechseln. Dementsprechend werde ich von zu Hause aus die Daumen drücken", sagte der Kapitän nach dem bitteren 0:1 im zweiten Nations-League-Spiel gegen Griechenland.

Noch am Spielort Augsburg hatte Kimmich auf eine andere Entscheidung von Jürgen Klopp gehofft. Doch der Bundestrainer blieb bei seinem Plan, dass auch der 31 Jahre alte Kapitän in der zweiten Länderspiel-Woche mit den Partien gegen Serbien am Donnerstag und drei Tage später in Thessaloniki wieder gegen Griechenland pausiert. "Ich hatte bis zum Ende so ein bissel gehofft, zu bleiben", sagte Kimmich. Dass er das Gegentor von Dimitris Kourbelis entscheidend abfälschte, war der Tiefpunkt in seinem 115. Länderspiel.

Joshua Kimmich ist der große Unglücksrabe

Ausgerechnet in seinem Heimstadion in München gegen Serbien nicht zum Aufgebot zu gehören, ist besonders bitter für den immer einsatzbereiten Kimmich. Zumal er noch kein Ersatzprogramm für die nächsten Tage hat. Der Auftritt gegen Griechenland war einfach nicht gut genug, befand er. "Es war jetzt nicht so, dass wir es verlieren müssen. Aber es war nicht so, dass wir einen Sieg verdient gehabt hätten. Dafür ist uns zu wenig eingefallen. Wir haben uns zu wenig Chancen erarbeitet."

Verwendete Quelle: ntv.de