Nicht schon wieder, wird sich der eine oder andere Box-Fan nun denken, doch offenbar wackelt der langersehnte Kampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua erneut. Der für den November geplante Schwergewichts-Kracher droht auszufallen. Aktuell sehe es nicht so aus, als würde der Kampf stattfinden, sagte Fury in einem Instagram-Video. Dabei beschuldigte er seinen britischen Landsmann Joshua und dessen Promoter Eddie Hearn der Geldgier.
"Es ist, was es ist. Das gleiche alte Klischee ein Jahrzehnt später. Lauft weiter, ihr kleinen Feiglinge", sagte der aufgebrachte Fury bei seiner Schimpftirade. "Ich werde weitermachen und gegen jemand anderen kämpfen." Und an Joshua gerichtet sagte der 38-Jährige: "Aber wisse einfach, dass du nie den Mut hattest, gegen Tyson Fury zu kämpfen, du kleiner Feigling."
Der saudi-arabische Geldgeber würde den Kampf, auf den die Box-Fans seit Jahren warten, gerne im Madison Square Garden in New York abhalten. Das Joshua-Lager verweist aber auf einen Vertrag, der den 36-Jährigen offenbar an Großbritannien als Austragungsort seiner Kämpfe bindet. Manager Hearn sagte daher, dass seinem Schützling bei einem Kampf in den USA eine Entschädigung aufgrund der unterschiedlichen steuerlichen Auswirkungen zustehen würde.