Jonathan Klinsmann hat über seinen dramatischen Unfall im April gesprochen, als er sich als Torwart des italienischen Zweitligisten Cesena FC im Spiel gegen US Palermo den Halswirbel brach. Der Sohn von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann betonte bei "The Athletic", dass er großes Glück hatte. Nach einem Zusammenprall mit Gegenspieler Filippo Ranocchia war er zu Boden gegangen - dachte aber zunächst an eine Gehirnerschütterung. Doch sein Nacken wurde immer steifer und "dann versuchte ich, so still wie möglich zu stehen", erklärte der 29-Jährige. Er tat genau das Richtige, denn jede Bewegung hätte die Verletzung schlimmer machen können. Klinsmann sagte sogar: "Ich weiß nicht, ob ich das überlebt hätte."
Rückblickend erklärte er: "Ich war nur zwei Minuten davon entfernt, dass es in eine viel, viel schlimmere Richtung hätte gehen können: dass ich nie wieder Fußball spiele, nie wieder laufen kann. Es war also schlimm – aber es hätte unfassbar viel schlimmer kommen können." Neben dem Bruch des ersten Halswirbels hatte er sich auch Schäden an den Bändern im Nacken zugezogen und entging offenbar nur knapp einer Lähmung. Er wurde einige Tage später in Heidelberg operiert und konnte kurz darauf schon wieder gehen.
