Nach einem wochenlangen Transfer-Poker konnte der VfB Stuttgart endlich Vollzug vermelden und Angreifer Dzenan Pejcinovic unter Vertrag nehmen. Eine Entwicklung, die offenbar auch beim DFB und Bundestrainer Jürgen Klopp interessiert aufgenommen wurde. Für ihn ist der 21-jährige Stürmer wohl nämlich eine mögliche Lösung für das Zentrum in vorderster Front. Wie die "Sport Bild" berichtet, nahm der neue Bundestrainer rund um den Wechsel sogar Kontakt zum VfB auf, und ließ die Schwaben wissen, dass er Pejcinovic für die EM 2028 auf dem Zettel hat.
Womöglich trug auch dieses Wissen dazu bei, dass sich die Schwaben am Ende dazu durchringen konnten, rund 25 Millionen Euro an Ablöse nach Wolfsburg zu überweisen. Als künftiger Nationalspieler könnte Pejcinovic seinen Marktwert womöglich schnell steigern. Der Vorteil für den VfB: Im Fünfjahresvertrag des 21-Jährigen ist laut "Bild" keine Ausstiegsklausel verbaut. Allerdings konnte sich der VfL dafür eine Weiterverkaufsbeteiligung in unbekannter Höhe sichern.