Der Wechsel von Benedict Hollerbach vom Zweitliga-Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln ist wegen der inzwischen ausgesetzten Transfersperre der Kölner durch den Weltverband FIFA geplatzt. Das bestätigte Kölns Geschäftsführer Christian Keller. "Wir haben mit Benedict sehr, sehr früh gesprochen. Aber zu dem Zeitpunkt, zu dem er es unbedingt machen wollte, konnten wir leider nicht die ausgestreckte Hand annehmen", erklärte Keller.

"Sauer sein, weil einer nicht kommt? Dann höre ich auf"
Während der Geschäftsführer nicht ausführen wollte, ob weitere Wechsel durch das zwischenzeitliche Transferverbot geplatzt sind, erklärte Trainer Steffen Baumgart: "Das war das Einzige, was sich durch diesen Grund verzögert und verändert hat." Hollerbach steht inzwischen vor einem Wechsel zum Champions-League-Teilnehmer 1. FC Union Berlin. Keller erklärte aber, es sei alles "total sauber, legitim und offen gelaufen. Sein Markt hat sich in der Zwischenzeit verändert".