Der Sport-Tag

Der Sport-TagKokain-Verdacht: "Rufmordkampagne" gegen Peter Fischer?

09.02.2023, 17:58 Uhr

Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des unerlaubten Drogenbesitzes als haltlos zurückgewiesen und über seine Anwälte die Einstellung des von der Staatsanwaltschaft Frankfurt eingeleiteten Ermittlungsverfahrens beantragt. Zudem sollen Amtshaftungsansprüche geprüft werden. Dies teilten Fischers Rechtsbeistände Marko Spänle und Stefan Bernhard-Eckel in einer Pressemitteilung mit. Es handele sich um eine "Rufmordkampagne", für Fischer gelte weiter die Unschuldsvermutung. Die Verteidigung des 66-Jährigen vertritt nach Einsichtnahme in die Ermittlungsakte die Rechtsauffassung, "dass bereits der Erlass und der Vollzug des Durchsuchungsbeschlusses in den privaten Räumlichkeiten unseres Mandanten rechtswidrig waren", heißt es in der Mitteilung.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hatte am Montag bestätigt, dass gegen Fischer ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Erwerbs und Besitzes von Kokain eingeleitet worden sei. Bei einer Razzia waren minimale Rückstände einer verdächtigen Substanz gefunden worden.

Quelle: ntv.de