Die Organisation FairSquare hat die Investoren-Pläne des Weltverbandes FIFA rund um die Fußball-Weltmeisterschaft als "skandalösen Ausverkauf unseres gemeinsamen Erbes" bezeichnet. Wie der Direktor der Organisation Nicholas McGeehan mitteilte, gehöre der Fußball "nicht der FIFA, um ihn zu verkaufen - schon gar nicht an Private-Equity-Fonds und Organisationen, die ausschließlich daran interessiert sind, von der Popularität des Sports zu profitieren".
FairSquare befürchtet mit Blick auf die Pläne, dass "dies das Patronagenetzwerk ankurbeln wird, das die Hauptursache für die Missstände bei der FIFA ist und das Potenzial birgt, Korruption zu begünstigen. FairSquare ruft "Politiker sowie alle anderen einflussreichen Persönlichkeiten und Organisationen" deshalb unter anderem dazu auf, "sich diesen Plänen zu widersetzen und die Forderungen nach einer Untersuchung der Verbindungen von Gianni Infantino zu US-Präsident Donald Trump durch die Ethikkommission der FIFA zu unterstützen."
