RB-Klubchefin spielt Bedeutung von Klopp herunter
RB-Klubchefin Tatjana Haenni sieht in einem möglichen Abgang von Jürgen Klopp nur indirekte Auswirkungen auf RB Leipzig. "Er war für uns Berater, er hat uns begleitet, wir haben viel miteinander gesprochen", sagte die CEO des Fußball-Bundesligisten am Rande des Trainingsauftakts mit dem neuen Coach Martín Demichelis und betonte: "Wir wollen gleich weiterarbeiten, ob mit oder ohne Jürgen Klopp. Ich denke, einen direkten Einfluss auf uns wird das wenig haben."
Auf eine mögliche Neubesetzung, sollte Klopp fix als Bundestrainer zum Deutschen Fußball-Bund gehen, habe sie keinen großen Einfluss. "Ich glaube nicht, dass das an mir liegt, das zu beurteilen. Und ganz klar war es natürlich auch eine Verbindung in den sportlichen Bereich, zu Marcel Schäfer. Ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass eine hohe Dringlichkeit da ist", sagte Haenni.
Bericht: FC Liverpool würde neuen Bondscoach mitfinanzieren
Der FC Liverpool macht einem Medienbericht zufolge den Weg für ein mögliches Engagement von Arne Slot als neuer niederländischer Fußball-Nationaltrainer frei. Der englische Rekordmeister wolle dafür sorgen, dass Slot nicht seinen Anspruch auf finanzielle Entschädigung nach der Trennung nach der vergangenen Saison verliere, sollte dieser neuer Bondscoach werden, berichtete "De Telegraaf".
Der 47-Jährige gilt als Kandidat für die Nachfolge von Ronald Koeman, der nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft im Sechzehntelfinale gegen Marokko zurückgetreten war. Liverpool hatte den vorigen Meistercoach Slot nach der enttäuschenden abgelaufenen Saison von seinen Aufgaben entbunden.
Dem Bericht zufolge will Liverpool das Gehalt Slots in seinem ersten Jahr als Nationaltrainer auf den Betrag aufstocken, der dem Trainer noch beim Premier-League-Klub zugestanden hätte. Somit müsste Slot keinen finanziellen Verlust hinnehmen und sein Ex-Klub spart ebenfalls. Slots Vertrag an der Anfield Road läuft noch bis zum Sommer 2027.
Die Niederlande müssen spätestens bis zum Nations-League-Auftakt gegen Deutschland am 24. September in Amsterdam einen neuen Trainer gefunden haben.
"Vertrauensbruch", vergiftete Atmosphäre: Verbands-Boss giftet gegen entlassenen WM-Trainer
Senegals Verbandschef hat einen Tag nach der Entlassung gegen Pape Thiaw ausgeteilt und den ehemaligen Nationaltrainer für eine vergiftete Atmosphäre im Team während der Fußball-WM verantwortlich gemacht. Hintergrund des Vorwurfs waren die Verhandlungen um einen neuen Vertrag und Thiaws Forderungen nach einem höheren Gehalt. Dabei habe es "einen Vertrauensbruch zwischen Pape Thiaw und uns" gegeben, sagte FSF-Präsident Abdoulaye Fall in Dakar.
Vor der Abreise zur WM hatte Thiaw, der seit seinem Vertragsende im Februar offenbar zunächst ohne Kontrakt arbeitete, eine Gehaltserhöhung gefordert. Beide Seiten einigten sich erst während des Turniers und klärten zudem weitere Streitpunkte, etwa hinsichtlich der Bonuszahlungen. Laut Fall unterschrieb Thiaw am Tag vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Norwegen den neuen Vertrag.
Zeitweise habe Thiaw damit gedroht, nicht zur WM zu reisen, falls seine Forderungen nicht erfüllt würden, sagte Fall. Senegals Präsident Bassirou Diomaye Faye habe ihn schließlich am Tag der geplanten Abreise in die Vereinigten Staaten umgestimmt. Thiaw habe geglaubt, dass "die Funktionäre des Verbands seine Feinde seien, und das beeinträchtigte den Betrieb der Nationalmannschaft", kritisierte Fall.

