Der Sport-Tag"Kriege nen Kotzkragen" - Phantomtor macht Aue fassungslos
Erzgebirge Aue taumelt dem Abstieg aus der 3. Liga entgegen. Und hat dabei noch reichlich Pech. Am Samstag verlor die Mannschaft von Christoph Dabrowski mit 1:2 bei Waldhof Mannheim. Dabei wurde Aue ein Treffer wegen Abseits aberkannt. Die Entscheidung war extrem knapp und eigentlich nicht aufzulösen. Noch größer wurde die Wut der Gäste aber nach dem Siegtreffer der Mannheimer durch Terrence Boyd. Auf den TV-Bildern sieht es danach aus, als wäre der mit viel Wucht geschossene und dann unter die Latte geknallte Ball nicht hinter der Torlinie gewesen. Der Treffer zählte trotzdem. Die Auer konnten es nicht fassen. "Ich bin maximal frustriert. Wenn ich mir das zweite Gegentor angucke: Das sehe ich von 80 Metern draußen an der Linie, dass der Ball niemals im Tor ist. Da fehlt mir jegliches Verständnis. Ich brauche mir den Scheiß nicht mehr angucken", schimpfe der extrem aufgebrachte Coach Dabrowski. "Auf der einen Seite Abseits, auf der anderen Seite einen Meter vor der Linie."
In seiner Wut legte sich Dabrowski noch mit dem Schiedsrichter Timon Schulz an: "Ich habe ihn gefragt, wie alt er ist und ob er berechtigt ist, schon ein Drittligaspiel zu pfeifen." Aues Marvin Stefaniak bekam gar einen "Kotzkragen" und schimpfet: "Das ist unfassbar, was uns die letzten Wochen verfolgt, was wir für ein Pech haben, was wir für Kacktore bekommen. Mir könnte der Kragen platzen, ich bin fassungslos."