Der Sport-Tag

Kuriose Transferposse: Ex-BVB-Profi "lügt immer wieder alle an"

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Ein Tor gelang Emre Mor in zwei Jahren in der spanischen Liga. (Foto: imago images / Marca)
23.07.2019 | 12:24 Uhr

In Dortmund werden sie sich noch an Emre Mor erinnern: Der "türkische Messi", wie man ihn nannte, machte in der Saison 2016/2017 zwölf Spiele für den BVB und zog dann weiter nach Spanien zu Celta Vigo. Dort will der 21-Jährige aber nicht bleiben - und diente sich hinter dem Rücken seines Beraters Erik Alonso gleichzeitig bei den Istanbuler Erzrivalen Besiktas und Galatasaray an. Was an sich schon kein besonders eleganter Schachzug ist, aber Mor habe sich auch noch als ablösefrei angeboten, wie in der Türkei berichtet wird. Das Problem: Ein Vertrag bis 2022, in dem mutmaßlich nichts von einer Ausstiegsklausel in Höhe von null Euro steht.

"Er lügt alle immer wieder an", wird Alonso bei Radyospor zitiert und wirft seinem Mandanten "völlig inkonsequentes und unprofessionelles Handeln" vor. Mentale Probleme seien im Spiel. Wie auch immer: In der Woche Sonderurlaub, die ihm sein Klub für Transferbemühungen gewährte, hat der junge Angreifer jedenfalls effektiv genutzt - um so viel Porzellan zu zerdeppern, wie es eben in so kurzer Zeit nur möglich ist.

Mor kam in zwei Jahren nur auf 33 Spiele in der spanischen Liga - auch, weil er wegen mehrerer Undiszipliniertheiten immer wieder aus dem Team verbannt worden war.