Lokalmatadorin krönt sich zur schnellsten Frau Europas
Die schnellste Frau Europas kommt aus Großbritannien: Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham holte sich die Lokalmatadorin und Favoritin Amy Hunt nach einem mittelmäßigen Start die Goldmedaille über 100 Meter. Die Britin setzte sich nach 11,00 Sekunden knapp vor Ewa Swoboda aus Polen (11,02) und Delphine Nkansa (11,06/Belgien) durch. Die Deutschen Gina Lückenkemper und Rebekka Haase waren im Halbfinale ausgeschieden.
Gefährlicher Jubel: Torschütze stürzt in Spielertunnel
Torjubel mit überraschendem Ende: Coritiba-Verteidiger Jacy will nach seinem vermeintlichen Treffer zu den Fans und verschwindet hinter der Bande im Spielertunnel. Wenig später taucht er unverletzt wieder auf. Doch dann folgt der nächste Dämpfer: Das Tor zählt wegen Abseits nicht.

Gefährlicher Jubel: Torschütze stürzt in Spielertunnel
Armbruster brettert mit deutschem Rekord ins EM-Finale
Luca Armbruster hat bei der Schwimm-EM in Paris seinen deutschen Rekord verbessert und sich für das Finale über 50 m Schmetterling qualifiziert. Der 24-Jährige schlug im Halbfinale nach 22,71 Sekunden an und unterbot damit seine Bestmarke von 22,84 Sekunden aus dem vergangenen Jahr um mehr als eine Zehntelsekunde.
"Ich bin super happy, es ist besser gelaufen, als ich es erwartet hatte", sagte Armbruster, der als insgesamt Fünfter in das Finale am Dienstag (18.37 Uhr/ZDF-Livestream) einzog, in der ARD. Er versuche nun "einfach die Spannung und die Stimmung mitzunehmen - mal schauen, was geht." Auch die WM-Achte Lise Seidel erreichte den Endlauf über 200 m Rücken. Die 19-Jährige aus Chemnitz schwamm im Centre Aquatique Olympique am Stade de France in 2:09,43 Minuten die fünftbeste Zeit im Halbfinale. Um Edelmetall geht es am Dienstag (18.30 Uhr/ZDF), im Vorlauf war sie bereits Zweitschnellste gewesen.
Liverpool schnappt sich Barcelona-Star
Der FC Liverpool hat seine Defensive verstärkt. Wie der Klub von Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz am Abend mitteilte, wechselt Verteidiger Ronald Araujo leihweise vom FC Barcelona zu den Reds. "Ich kann es kaum erwarten, loszulegen. Ich bin sehr, sehr glücklich", sagte der 27 Jahre alte Uruguayer.
Laut Medienberichten hat Liverpool im Anschluss an die Leihe eine Kaufoption in Höhe von 55 Millionen Euro. 2019 debütierte Araujo bei Barcelona. Auf der Insel soll er nun den ablösefrei zu Real Madrid abgewanderten Innenverteidiger Ibrahima Konaté ersetzen. Für die Nationalmannschaft kommt Araujo bislang auf 27 Einsätze, bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika war mit Uruguay bereits in der Vorrunde Schluss. Araujo kam verletzungsbedingt nicht zum Einsatz.
Trotz Rekord und dramatischen Finish: Deutsche Staffel verpasst EM-Medaille
Die deutschen Freistil-Schwimmerinnen sind bei der EM in Paris im Staffel-Finale leer ausgegangen. Das DSV-Quartett mit Maya Tobehn, Linda Roth, Nina Holt und Nicole Maier musste sich am Abend über 4x200 Meter trotz deutscher Rekordzeit von 7:49,14 Minuten mit Platz vier zufriedengeben, zu einer Medaille fehlte nach einem dramatischen Finish nur eine Hundertstelsekunde. Gold ging an Großbritannien (7:45,93), Silber an Ungarn (7:49,09). Dritter wurde Russland (7:49,13).
Am Vormittag hatten die Deutschen noch mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit überzeugt. Im Finale verbesserten sie die deutsche Bestmarke aus dem Jahr 2006 (7:50,82), verpassten dennoch Edelmetall. Zuletzt war es einer deutschen Frauen-Staffel in dieser Disziplin 2018 gelungen, auf das Podium zu schwimmen. Damals hatten Sarah Köhler, Isabel Gose, Reva Foos und Annika Bruhm Bronze gewonnen.
"Komplett das Genick gebrochen": Schalke-Star über "Morddrohungen" und "Polizeischutz"
Fußballerisch hätte es für Torhüter Loris Karius mit dem Aufstieg von Schalke 04 in der vergangenen Saison kaum besser laufen können - dabei hatte er einige Jahre zuvor fast die Leidenschaft am Sport verloren. Kurz vor seiner Bundesliga-Rückkehr erinnert sich der 33-Jährige an eine schwierige Zeit: "Ich hatte Probleme und auch ein bisschen die Lust am Fußball verloren. Ich habe mich gequält und konnte oft meine Leistung nicht abrufen", sagte Karius im Podcast "TOMorrow".
Der Torhüter bezog sich dabei auf seine Leihe vom FC Liverpool zu Besiktas Istanbul zwischen 2018 und 2020. Auslöser für den Abgang beim englischen Topklub war das Champions-League-Finale 2018, in dem sich Karius nach einer Gehirnerschütterung mehrere Patzer leistete. Liverpool verlor das Endspiel gegen Real Madrid mit 1:3. "Das hat mir damals komplett das Genick gebrochen", sagte Karius, der das Gefühl hatte, nach dem Finale keine faire Chance mehr in Liverpool zu bekommen. Die Nachwehen spürte er damals auch privat: "Ich habe sie nicht gelesen, aber es waren Morddrohungen gegen mich und die Familie. Ich hatte damals ein paar Tage lang Polizeischutz vor dem Haus."
21-jähriges Stürmerjuwel wechselt von Bundesliga-Absteiger in die Champions League
Der VfB Stuttgart hat Stürmer Dzenan Pejcinovic verpflichtet. Pejcinovic kommt vom Absteiger VfL Wolfsburg ins Schwabenland und unterschrieb beim VfB einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Medienberichten zufolge soll die Ablöse bei 25 Millionen Euro liegen. Der 21-Jährige erzielte in der Vorsaison für den VfL Wolfsburg zwölf Pflichtspieltore. Zudem durchlief er zahlreiche Nachwuchsnationalmannschaften des DFB.
"Ich kann es kaum erwarten, beim VfB loszulegen, die Vorfreude ist riesig. Ich kenne schon einige meiner neuen Mitspieler aus den Nachwuchsteams des DFB und hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, deshalb musste ich nicht lange überlegen, als ich vom Interesse des VfB gehört habe", wird Pejcinovic in einer Vereinsmitteilung zitiert. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth betonte: "Wir sind zum einen von seinen fußballerischen Fähigkeiten überzeugt, zum anderen war es unser Bestreben, den Kader für die anstehenden Aufgaben in der Bundesliga, in der Champions League und im DFB-Pokal weiter zu verstärken."
Experte prognostiziert bis zu 15 EM-Medaillen
Der frühere Zehnkämpfer Frank Busemann sieht zum Start der EM in Birmingham gute Erfolgsaussichten für die deutsche Leichtathletik. "Mein Tipp wären 12 bis 15 Medaillen", sagte Busemann im ran-Interview: "Wenn alles perfekt läuft, sind bis zu sechs Goldmedaillen drin. Drei sind realistisch. Alles, was darüber hinausgeht, ist gut."
Deutschland befinde sich derzeit "im gesunden Mittelfeld" im Vergleich zur internationalen Konkurrenz. "Zu den ganz großen Sportnationen gehören wir aktuell nicht." Busemann beobachtet in der deutschen Leichtathletik dennoch eine positive Entwicklung. Gerade im Laufbereich sei man wieder konkurrenzfähig. Geändert habe sich das Selbstverständnis der Athleten: "Wir Deutschen neigen oft dazu, uns kleiner zu machen, als wir sind." So gewinne man keine Titel. Die Strahlkraft außergewöhnlicher deutscher Athleten trägt Busemann zufolge ebenfalls zur sportlichen Entwicklung bei. Der Zehnkämpfer Leo Neugebauer oder Weitspringerin Malaika Mihambo motivierten sich über Jahre immer wieder neu. So könnten sie die Menschen für die Leichtathletik begeistern.
FC Bayern bindet 18-jähriges Supertalent
Der FC Bayern hat Bara Sapoko Ndiaye mit einem Profivertrag bis zum 30. Juni 2031 ausgestattet. Der senegalesische Nationalspieler war in der Winterpause auf Leihbasis nach München gewechselt und hatte in der Rückrunde vier Pflichtspieleinsätze absoliviert. Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko, bei dem Senegal das Sechzehntelfinale erreichte, kam der 18-Jährige einmal zum Einsatz.
"Bara ist ein toller Charakter, der sich in sehr kurzer Zeit in einer völlig neuen Umgebung beim FC Bayern zurechtgefunden und schnell eine hohe Akzeptanz im Team erarbeitet hat", sagte Bayerns Sportdirektor Christoph Freund. "Bara lebt als zentraler Mittelfeldspieler von seiner Dynamik und Geschwindigkeit am Ball." Der 18-Jährige sagte in einer Stellungnahme: "Das ist heute ein sehr großer Tag für mich und meine ganze Familie. Ich möchte beim FC Bayern jeden Tag von all diesen großartigen Spielern hier lernen und versuchen, der Mannschaft zu helfen. Für mich ging ein Traum in Erfüllung."
Gute Nachrichten für den FC Bayern
Zwei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt wächst der verfügbare Kader des FC Bayern weiter an. Wie die Münchner bekannt gaben, nahmen am Vormittag erstmals in der Vorbereitung Neuzugang Ismael Saibari, Jamal Musiala, Alphonso Davies, Serge Gnabry und Lennart Karl am Mannschaftstraining an der Säbener Straße teil.
Die fünf Profis waren während der Asienreise des deutschen Rekordmeisters in München geblieben, um nach Verletzungen individuell zu trainieren. Somit muss Trainer Vincent Kompany aktuell nur noch auf die WM-Rückkehrer Harry Kane, Michael Olise und Dayot Upamecano verzichten. Die Bayern starten am 22. August im Franz-Beckenbauer-Supercup bei Borussia Dortmund in die neue Saison. Zuvor sind noch zwei Testspiele gegen RB Leipzig am Samstag und beim 1. FC Heidenheim (18. August) geplant. Am 28. August starten die Münchner gegen den VfB Stuttgart in ihre Triple-Mission.
Deutsche Medaillenhoffnung zittert sich ins EM-Finale
Medaillenkandidat Merlin Hummel hat bei der Leichtathletik-EM nur mit Mühe die Qualifikation für das Hammerwurf-Finale geschafft. Der Vizeweltmeister von Tokio blieb am Montagvormittag in der Gruppe A mit 75,49 m mehr als sechs Meter unter seiner Saisonbestleistung und verpasste die für den direkten Finaleinzug geforderten 78,00 m klar.
Hummel musste bis zum Abschluss der folgenden Gruppe B zitterten, schaffte es aber schließlich als Zehnter in die Medaillenentscheidung der zwölf Besten am Dienstagabend (20.10 Uhr). Auch sein Frankfurter Vereinskollege Sören Klose überstand als Achter (75,80) die Qualifikation. "Das ist sicher eine der schlechtesten Qualifikationen, die ich jemals abgelegt habe", sagte Hummel: "Aber ich hatte schon mal so eine schlechte Qualifikation, danach lief alles gut."
Rennrad zerbricht: Ex-Weltmeister verletzt sich bei schwerem Unfall
Der frühere alpine Ski-Weltmeister Mathieu Faivre hat sich bei einem schweren Unfall mit dem Rennrad verletzt. "Das war knapp", schrieb der 34-jährige Franzose bei Instagram zu Bildern, die ihn unter anderem in einem Krankenhausbett zeigen. Auf einem Foto ist das Röntgenbild einer gebrochenen Schulter zu sehen, auf einem weiteren ein Rennrad, das in der Mitte durchgebrochen ist. Faivre schrieb von "ein paar Verletzungen und Frakturen, aber ich bin froh, jene Nacht in meinem Bett geschlafen zu haben".
Der Unfall ereignete sich laut dem Sportler vor ein paar Wochen. Wie es dazu kam und weitere Details verriet Faivre nicht, dankte aber den Rettungskräften und dem Klinikpersonal für die Hilfe. "Nun Reha und Geduld", schrieb er. Der Franzose gehörte einige Jahre lang zu den besten Skirennfahrern im Riesenslalom. 2021 wurde er Weltmeister in der Disziplin und gewann auch noch Gold im Parallel-Rennen. Vier Jahre zuvor hatte er WM-Gold mit der Mannschaft geholt, dazu kommen zwei Erfolge im Weltcup. Faivre, der einige Zeit auch mit Superstar Mikaela Shiffrin liiert war, beendete 2025 seine Karriere.
Verletzungs-Drama um Weltmeister Mattia Furlani
Der italienische Weitsprung-Weltmeister Mattia Furlani ist bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham nach einer Verletzung im Rollstuhl abtransportiert worden. Der Mitfavorit landete in der Qualifikation am Auftakttag der EM nach seinem Versuch auf 7,73 Meter unglücklich in der Sandgrube. Danach hielt sich der 21-Jährige das rechte Bein und humpelte stark. Furlani konnte nicht mehr zu den weiteren beiden Versuchen antreten, medizinisches Personal schob ihn daraufhin im Rollstuhl aus dem Alexander Stadium.
Der Olympia-Dritte von Paris hatte sich im Vorjahr mit 8,39 Metern den WM-Titel in Tokio geholt. In dieser Saison sprang Furlani bisher 8,43 Meter, damit kam er als Nummer fünf in Europa zur EM.
Dort hatte vor ihm schon der deutsche Meister Simon Batz Pech. Batz, der mit 8,29 Metern den nationalen Titel geholt hatte, verletzte sich in Birmingham beim Einspringen am Oberschenkel und konnte gar nicht erst zur Qualifikation antreten. "Ich glaube, ich hätte auf jeden Fall vorne mitmischen können", sagte Batz in der ARD. Er habe sich "super gefühlt". "Umso bitterer" sei das verletzungsbedingte Aus.
Deutsche Schwimmer liefern überzeugend ab
Olympiasieger Lukas Märtens hat einen starken Auftakt bei der Schwimm-EM in Paris hingelegt. Der Weltmeister und Weltrekordler über 400 Meter Freistil zog als Startschwimmer die deutsche 4x200-Meter-Staffel am Montag auf Platz eins ins Finale am Abend (19.33 Uhr/ARD). Mit Timo Sorgius, Jarno Baschnitt und Cornelius Jahn erreichte der Magdeburger die beste Vorlaufzeit (7:04,83 Minuten). Das Frauenquartett mit Maya Tobehn, Linda Roth, Nina Holt und Nicole Maier überzeugte in 7:54,57 auf Rang zwei.
Doppel-Europameisterin Isabel Gose gelang die Umstellung vom Freiwasser ins Becken gut: Über 800 Meter Freistil schwamm die Magdeburgerin in 8:26,01 Minuten die zweitbeste Vorlaufzeit hinter ihrer italienischen Rivalin Simona Quadarella. "Es ist schön, wieder seine eigene Bahn zu haben und nicht die ganze Zeit nach vorne gucken zu müssen", sagte die 24-Jährige, die in der Seine im Knockout-Sprint und in der Staffel Gold gewonnen hatte, und meinte mit Blick auf den Endlauf am Dienstag: "Ich bin froh, dass ich noch mal 24 Stunden habe."
Am frühen Morgen hatte der Essener Finn Hammer mit persönlicher Bestzeit von 4:13,45 Minuten als Zweitschnellster der Vorläufe das Finale über 400 Meter Lagen am Abend (18.46 Uhr) erreicht. "Ich wollte ein Zeichen für die Mannschaft setzen", sagte der 20-Jährige, der an der University of Georgia in den USA studiert und trainiert.
Unfassbare Szene: Befreiungsschlag beim Fußball verursacht Autounfall
Hoch und weit bringt Sicherheit - eine alte Kreisliga-Weisheit, die bei diesem Fußball-Spiel der 2. Liga in Uruguay nicht zutrifft. Denn diese Klärungsaktion des Verteidigers führt zu einem Autounfall.

Befreiungsschlag bei Fußballspiel verursacht Autounfall
Mourinho giftet gegen Guardiola
Es gibt Rivalitäten, die altern nie: Selbst in einer Netflix-Dokumentation über sein Lebenswerk ("Mourinho") konnte sich José Mourinho einen Seitenhieb gegen Pep Guardiola nicht verkneifen. "Manch einer braucht ein Sabbatical", spottete "The Special One" auf eine freiwillige Auszeit vom Trainerberuf angesprochen und grenzte sich damit indirekt von Guardiola ab. Einmal in Fahrt, legte Mourinho nach: "Für mich ist ein Sabbatical ein Zeichen von Schwäche, etwas, was ich hasse. Ich hasse dieses Wort. Also sprecht nicht weiter mit mir darüber."
Guardiola hatte einst nach seinem Abschied vom FC Barcelona 2012 ein Jahr pausiert. Aktuell gönnt sich der Katalane nach zehn Jahren auf Manchester Citys Trainerbank eine Auszeit. Mourinho betonte derweil, er könne sich ein Leben ohne Fußball nicht vorstellen. Seine Welt seien "Stadien mit 50.000 oder 90.000 Fans". Mindestens zehn Jahre wolle er noch als Trainer arbeiten - womöglich sogar bis in seine 70er hinein. "Ich möchte weitere Titel gewinnen", betonte der 63-Jährige. Ruhe werde er erst finden, "wenn er da oben entscheidet, dass ich kommen soll", ergänzte er mit symbolischem Fingerzeig gen Himmel.
Mit Guardiola hegt der zweimalige Champions-League-Sieger eine erbitterte Privatfehde. Aus den einstigen Kollegen beim FC Barcelona der späten 1990er-Jahre wurden spätestens mit Mourinhos erster Amtszeit bei Real Madrid (2010 bis 2013) langjährige Widersacher: Guardiola trainierte zeitgleich die Blaugrana und lieferte sich in zahlreichen Clásicos hitzige Duelle mit dem Portugiesen. Während die Zukunft des Spaniers momentan unklar ist, verkündeten die Königlichen im Juni Mourinhos Rückkehr nach Madrid.
Verkaufskandidat des FC Bayern wird offenbar prominent umworben
Dem FC Bayern winken bei seinen Verkaufsplänen für Joao Palhinha wohl gute Nachrichten. Aus der Premier League soll nicht nur Aston Villa auf den Mittelfeldmann schielen. Laut "talkSPORT" ist der 31-Jährige zudem eine "ernstzunehmende Option" bei Newcastle United. Mit Pierre-Emile Hojbjerg wird ebenfalls ein Ex-Münchener in Nordengland gehandelt.
Der FC Bayern will Palhinha (Vertrag bis 2028) in diesem Sommer abgeben. Benfica und Sporting aus Portugal wird ebenfalls Interesse nachgesagt.
Die sportlichen Schlagzeilen am Vormittag
Mbappé sorgt für überraschenden Millionen-Hammer
Kylian Mbappé hat seine Zusammenarbeit mit Ausrüster Nike nach sage und schreibe 19 Jahren beendet. Das will der französische Journalist und Ligue-1-Insider Thibaud Vézirian erfahren haben. Auch die Sportzeitung "L'Équipe" und der Sender "RMC Sport" hatten zuvor schon von einer möglichen Trennung von Mbappé und einem der größten Sportartikel-Ausrüster der Welt berichtet.
Noch überraschender ist der nächste Schritt des Superstars. Laut Vézirian wird er künftig mit einer noch unbekannten Marke zusammenarbeiten, an der er auch Anteile halten wird. Ziel ist es unter anderem, einen völlig neuen Fußballschuh auf den Markt zu bringen. Andere Hersteller-Giganten wie Adidas, Puma oder auch Under Armour hätten den 27-Jährigen sicher auch gerne unter Vertrag genommen, gehen aber dem Insider zufolge leer aus.
"Alles bewegt sich sehr schnell. Eine unerwartete Marke wird Kylian Mbappés neuer Ausrüster werden. Der Deal wird finalisiert. Es ist eine große Veränderung. Ein Fußball-Star wird mit an Bord geholt, um mit hochwertigen Schuhen einen triumphalen Eintritt in die Fußballwelt zu schaffen", schilderte Vézirian, ohne den Namen der neuen Marke zu nennen. Welches finanzielle Volumen der Deal für Mbappé haben wird, ist noch unklar. Die Zusammenarbeit mit Nike hatte dem 27-Jährigen zuletzt angeblich rund 14 Millionen Euro pro Jahr gebracht. Dass der neue Deal kleiner sein wird, ist nur schwer vorstellbar.
Olympiasiegerin schwärmt nach Tour-Coup von Deutscher
Antonia Niedermaier hat mit ihren Leistungen bei der Tour de France der Frauen auch Olympiasiegerin Lisa Brennauer zutiefst beeindruckt. "Wie sie sich entwickelt hat, wie sie das ganze Jahr schon gefahren ist, ist wirklich stark", sagte die Goldmedaillengewinnerin im Bahn-Vierer von Tokio. Niedermaier gelang bei ihrem Tour-Debüt auf Anhieb Gesamtplatz vier, dazu holte die Rosenheimerin als erste deutsche Fahrerin das Weiße Trikot der besten Nachwuchsfahrerin - und das als Helferin.
"Wie sie für Kasia Niewiadoma gearbeitet hat. Das macht Spaß. Das ist eine wahnsinnige Leistung", schwärmte Brennauer, die ihre Karriere im Jahr 2022 beendet hatte: "Dass sie das Weiße Trikot mit großem Vorsprung eingefahren hat, Vierte in der Gesamtwertung geworden ist, trotz all dieser Arbeit, da muss man wirklich den Hut ziehen." Besonders beeindruckt habe Brennauer "die Art und Weise, wie sie von vorn das Tempo für ihre Anführerin gemacht hat und immer da war, immer zur Verfügung stand", sagte die 38-Jährige.
Überraschter Asllani reagiert auf geplatzten Millionentransfer in Bundesliga
Eigentlich schien doch bereits alles klar zwischen Fisnik Asllani und RB Leipzig. Die Sachsen waren bereit, die Ausstiegsklausel des Angreifers zu ziehen, Asllani wollte bei den Roten Bullen den nächsten Schritt gehen. Dann aber folgte die überraschende Kehrtwende. Auf Instagram meldete sich Asllani zurück. Er veröffentlichte ein Foto von sich im Kraftraum und schrieb: "Ihr könnt mich nicht stoppen. Das verspreche ich."
Wie die "Bild" berichtet, war Asllani über den geplatzten Wechsel zwar mehr als enttäuscht, konnte den Frust aber schnell wieder hinter sich lassen. Der Kosovare hat sich mit der Situation abgefunden und versucht nun, Motivation aus dem gescheiterten Deal zu ziehen. Das wird auch die Hoffenheimer freuen, die ihren Super-Scorer (21 Scorerpunkte in 35 Pflichtspielen) sowieso gerne behalten wollen.
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Die Hoffenheimer waren von der Absage der Leipziger ebenso überrascht wie Asllani selbst. Wie die "Bild" berichtet, bewerteten beide Klubs den Fitnesszustand von Asllani völlig unterschiedlich. Leipzig äußerte Bedenken über die langfristige Belastbarkeit von Asllani, während die Kraichgauer ganz klar der Meinung sind, dass der Angreifer schnell zu voller Fitness gelangen wird.
Mourinho gesteht: "Für mich war es tragisch, die Chance zu verpassen
Wenn Alex Ferguson bei Manchester United aufhört, dann wird José Mourinho sein Nachfolger: Diesen Plan hatten die beiden Trainer vereinbart - doch es kam anders. Das zeigt der neue Netflix-Film "Mourinho". Als United-Ikone Ferguson im Jahr 2013 nach 27 Jahren als Teammanager der Red Devils abtrat, zog es Mourinho stattdessen von Real Madrid zurück zum FC Chelsea. Mit dem Liga-Konkurrenten von Man United gewann er 2014/15 die Meisterschaft, wurde in der Saison darauf aber entlassen. Mit Verspätung kam der Portugiese dann doch noch nach Manchester - 2016 trat er die Nachfolge von Louis van Gaal an.
"Ich fühlte mich natürlich sehr geschmeichelt, denn Man United hat eine unglaubliche Anziehungskraft. Wenn ich sage, dass Real Madrid der größte Verein der Welt ist, muss ich hinzufügen, dass Man United ganz, ganz nah dran ist", sagt Mourinho in dem Film. Und auch Ferguson bestätigte, dass Mourinho der Job angeboten worden war: "Doch innerhalb weniger Stunden änderte sich die Lage. Am frühen Abend rief er mich an, weinte und sagte: 'Alex, ich kann das nicht annehmen, ich habe Chelsea mein Wort gegeben und werde mein Wort nicht brechen.'"
Mourinho erklärte: "Für mich war es tragisch, die Chance zu verpassen, der Nachfolger von Sir Alex Ferguson zu werden, aber ich bereue es nicht, denn es war eine Entscheidung, die ich mit meinem Herzen getroffen habe. Ich glaube, es war Nietzsche, der sagte: Wenn man etwas aus Liebe tut, tut man niemals etwas Falsches. Ich habe es aus Liebe getan."
RWE-Coach Koschinat fordert mehr Männlichkeit
Uwe Koschinat ist nach der 2:5-Pleite in Saarbrücken angefressen. Er werde dem Team nicht mehr Zeit einräumen, um sich zu entwickeln. Führungsspieler soll der Leihspieler aus Nürnberg werden, Semir Telalović.

RWE-Coach Koschinat fordert mehr Männlichkeit
"Völlig indiskutabel" - Aufstiegsfavorit Siegen sorgt mit Blitz-Entlassung für Aufsehen
Eine 2:3-Niederlage zum Auftakt gegen Westfalia Rhynern, dann nur ein 1:1 gegen den krassen Liga-Außenseiter VfB Hilden. Beim ambitionierten Fußball-Regionalligisten Sportfreunde Siegen gibt es Blitz-Konsequenzen. Trainer Boris Schommers muss schon nach zwei Spieltagen gehen. Neben Rot-Weiß Oberhausen sind die Sportfreunde der große Aufstiegsfavorit.
"Eine solche Entscheidung fällt uns nicht leicht. Boris hat sich vom ersten Tag an mit großem Engagement und viel Leidenschaft für die Sportfreunde eingebracht. Wir schätzen ihn als Trainer und Menschen sehr. Gleichzeitig tragen wir die Verantwortung für die sportliche Entwicklung des Vereins", sagte Geschäftsführer Matthias Georg. "Nach den Ergebnissen, vor allem aber nach den völlig indiskutablen Leistungen in den ersten beiden Saisonspielen, sehen wir unsere sportlichen Ziele massiv gefährdet und sind deshalb zu der Überzeugung gekommen, bereits zu einem frühen Zeitpunkt in der Saison eine Veränderung vorzunehmen."
Fisch schnappt Golfprofi den Ball weg
Dass ein Golfball nach einem nicht perfekten Schlag im Wasser landet, passiert schon mal. Dass er dann aber auf nimmer Wiedersehen verschwindet, weil ein Fisch ihn sich schnappt, das ist kurios. So aber passiert auf der Liv Golf Tour auf Donald Trumps Golfplatz in Bedminster.
Charl Schwartzels Versuch prallte vom Grün ab und landete im Wasser. Ein Fisch witterte Beute und schnappte sofort zu. Großes Pech für Schwartzel. Der Südafrikaner nahm einen Drop im Strafbereich und schaffte es, mit einem Bogey davonzukommen.
Legende Livio Berruti ist tot
Die italienische Leichtathletik trauert einen Tag vor Beginn der EM in Birmingham um Sprintlegende Livio Berruti. Der gebürtige Turiner, 1960 in Rom als erster Europäer Olympiasieger über 200 Meter, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das gab der italienische Verband FIDAL bekannt.
Vor Berruti hatten bei Sommerspielen nur Amerikaner und Kanadier über die 200 Meter triumphiert. Dann kam der besondere Moment. "Dieser Tag veränderte die Geschichte der italienischen Leichtathletik", teilte der Verband mit. Und er habe es "auf heimischem Boden, vor einer ganzen Nation, die ihn ins Herz geschlossen hatte", geschafft. "Er war ein Vorbild für Generationen junger Menschen."
Auch Marcell Jacobs, 100-Meter-Olympiasieger von Tokio, machte "der Tod von Livio Berruti tief betroffen. In seinem eleganten, engelsgleichen Laufstil erkenne ich auch viel von mir selbst wieder", sagte der Italiener Sky Italia: "Ich werde in Birmingham für ihn laufen."
Werth frustriert von "kranker Welt"
Reit-Olympiasiegerin Isabell Werth leidet unter der heutigen Diskussionskultur im Internet. "Das Wort Qualität im Zusammenhang mit Pferden darf ich heute nicht mehr sagen, ohne Reaktionen in den sozialen Medien auszulösen. Das ist inzwischen eine kranke Welt", sagte die 57 Jahre alte Werth vor der Reit-WM in Aachen in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Auf die Frage, ob Reiterinnen und Reiter deshalb unter besonderer Spannung stünden, antwortete Werth: "Ich glaube, dass 80 bis 90 Prozent meiner Kollegen und Kolleginnen so empfinden. Wir haben da Stalker, die nur ein schlechtes Bild machen wollen. Von Menschen außerhalb der klassischen Reitsport-Gemeinde bekommen wir hingegen sehr viel Wertschätzung, die kriegen von solchen Social-Media-Diskussionen gar nichts mit."








